Übernahme der Telefonkosten bei Hotlines

Hallo,

K. beantragt bei Alice-DSL einen Umzug, d.h. er beauftragt das Unternehmen, ihm einen Internetzugang in der neuen Wohnung einzurichten.
Alice führt diesen Auftrag nur teilweise aus, d.h. schickt den Telekomtechniker vorbei, versäumt aber weitere Tätigkeiten, die nötig wären, damit K. ins Internet kommt.
K. ruft also die kostenpflichtige Service-Hotline an und muss mit seinem Handy 25 min telefonieren, bis der Internetzugang funktioniert. Der Techniker von Alice sagt auch, dass ohne die Router-Einrichtung, durch die er K. führt, es unmöglich habe funktionieren können.
K. will die Telefonrechnung, von sagen wir rund 15 €, von Alice erstattet haben, denn schließlich wäre das Telefonat nicht nötig gewesen, wenn Alice den Auftrag korrekt ausgeführt hätte.
Hat er eine Chance auf Erstattung?

Vielleicht ist sowas ja in den AGB ausgeschlossen, aber wäre dieser Ausschluss rechtsgültig?

Könnte es nicht sogar sein, dass die DSL-Anbieter absichtlich schlampen, damit Kunden wenigstens einmal anrufen müssen, um so an den Telefongebühren zu verdienen? Geschichten wie die von K. könnte ja fast jeder aus eigener Erfahrung erzählen.

Tychi

Hallo,

K. ruft also die kostenpflichtige Service-Hotline an und muss
mit seinem Handy 25 min telefonieren, bis der Internetzugang
funktioniert. Der Techniker von Alice sagt auch, dass ohne die
Router-Einrichtung, durch die er K. führt, es unmöglich habe
funktionieren können.

K. will die Telefonrechnung, von sagen wir rund 15 €, von
Alice erstattet haben, denn schließlich wäre das Telefonat
nicht nötig gewesen, wenn Alice den Auftrag korrekt ausgeführt
hätte.

Hat er eine Chance auf Erstattung?

Ja was denn nun? Lag es am Router oder am Anbieter? Wenn der Router falsch konfiguriert ist, sollte es sicher nicht das Problem des Anbieters sein.

Gruß

S.J.

Hallo Steve,

Ja was denn nun? Lag es am Router oder am Anbieter? Wenn der Router falsch konfiguriert ist, sollte es
sicher nicht das Problem des Anbieters sein.

Der Anbieter stellt den Router zur Verfügung und ist nach meinem Verständnis für dessen Funktionieren zuständig.

Tychi

1 „Gefällt mir“

Hallo,

K. beantragt bei Alice-DSL einen Umzug, d.h. er beauftragt das
Unternehmen, ihm einen Internetzugang in der neuen Wohnung
einzurichten.

Hat er das wirklich getan? Normalerweise ist nur das Schalten der Dose/Leitung im Vertragsabschluss inklusive (und meist kostenlos).

Aufbau von Router und Einrichtung muss explizit verlangt werden und kostet deshalb in der Regel auch einen saftigen Aufpreis.
Nun also die Frage: Wurde so etwas gebucht? Wenn nein, dann ist der Kunde eben selbst dafür zuständig, den Internetzugang einzurichten. Alice stellt den Zugang und die Hardware, punkt.

Hallo,

Der Anbieter stellt den Router zur Verfügung und ist nach
meinem Verständnis für dessen Funktionieren zuständig.

Der Router funktioniert doch. Er ist nur falsch eingestellt gewesen.

Warum sollte der Autohändler auch für die richtige Einstellung der Sitze verantwortlich sein? Das ist doch wohl nur dann der Fall, wenn es vertraglich so abgemacht ist.

Wie auch im Fall mit dem Router. Wenn der Kunde in der Lage gewesen wäre, den Router selber einzustellen, wären auch niemand Zusatzkosten entstanden. Wenn der Kunde nicht umgezogen wäre, wären sie ebenfalls nicht entstanden. Warum also sollte das DSL-Anbieter sie zahlen?

Gruß
loderunner (ianal)