Guten Tag zusammen,
ich habe mal eine Frage und eine nicht so leichte Situation.
Angenommen ein Ehepaar E beabsichtigt, an Ihrem Elternhaus an- und umzubauen.
Nun hat sie noch zwei Brüder B, die entsprechend dafür vorher abgefunden werden sollen.
Ziel ist es, dass reiner Tisch gemacht wird und nicht in 20 Jahren noch jemand kommt und Ansprüche stellt.
Ein Gutachten des aktuellen Hauses / Grundstücks liegt vor. Dieses hat den Verkehrswert 135.000 ergeben. Auf Basis dieses Wertes soll nun eine Abfindung ermittelt werden.
Es sind aber noch Schulden auf dem Haus. Verkehrswert abzgl. Schulden ergeben eine ca. - Summe von 40 - 50 TEUR.
Ziel von E ist es nun, die Brüder B vernünftig abzufinden.
E möchte sich jetzt mit B zusammen setzen und dabei ein paar Vorschläge unterbreiten, wie man dieses handhaben könnte.
U. a. wie E im Pflegefall der Eltern das Haus nicht verpfänden muss und Erbschaftssteuer minimiert wird.
Vorschlag wäre:
Die Eltern überschreiben E das Haus, zahlen weiter Ihre Hypothek ab und wohnen mietlos bei E.
Im Todesfall übernimmt E die verbleibenden Verbindlichkeiten.
B bekommen jeweils jeder 5.000 EUR und tragen somit kein Risiko im Falle eines Frühzeitigen Todes, für das Haus aufzukommen.
Damit erlischen alle anderen Ansprüche.
Ist dieser Vorschlag OK? Oder nicht durchsetzbar.
(Geldsumme OK oder zu hoch/niedrig?)
Hat jemand vielleicht einen anderen / besseren Vorschlag?
Über eine Hilfe würde ich mich sehr freuen!
Vielen Dank im Voraus!
