Hallo,
vor kurzem bin ich über eine Formulierung eines Firmenchefs gestolpert, der in Bezug auf überqualifizierte Mitarbeiter meinte, das führe zu Problemen in der Firma. Dabei ging es explizit NICHT um die Gehaltsvorstellungen. Der Fall war in etwa so gelagert: Ein Journalist und Hobbypilot, der zuvor für große Magazine gearbeitet hat, bewirbt sich auf eine einfache Redakteurstelle bei einer Fliegerzeitschrift - nach eigenem Bekunden ein Traumjob für ihn. Der Verlagsleiter meldet Bedenken an, und das noch vor dem Bewerbungsgespräch.
Mich würde nun interessieren: Was für Probleme würdet ihr hier sehen?
Liebe Grüße,
Max
Moin,
schau mal in Deine Mails.
Gruß Volker
Hi,
Ein Journalist und Hobbypilot, der zuvor für
große Magazine gearbeitet hat, bewirbt sich auf eine einfache
Redakteurstelle bei einer Fliegerzeitschrift - nach eigenem
Bekunden ein Traumjob für ihn. Der Verlagsleiter meldet
Bedenken an, und das noch vor dem Bewerbungsgespräch.
Die Frage ist, warum dieser Journalist nicht mehr für „große Magazine“ arbeitet. Ist er gefeuert worden? Oder hat er als „Freier“ gearbeitet und sucht die Sicherheit einer festen Anstellung?
Meine Bedenken als Personaler wären die, dass sich der Betreffende möglicherweise ein Sprungbrett für eine Übergangszeit sucht, bis er einen besseren, ihm adäquaten Job findet und dann wieder die Flatter macht.
Gruß,
Anja
Hi,
ich weiss aus eigener Erfahrung das es einfach Menschen gibt, die nach einer karrieregeilen Zeit einfach etwas machen wollen, wozu sie Lust haben. Also bitte nich im vorhinein verurteilen.
Tobias
Hallo!
ich weiss aus eigener Erfahrung das es einfach Menschen gibt,
die nach einer karrieregeilen Zeit einfach etwas machen
wollen, wozu sie Lust haben. Also bitte nich im vorhinein
verurteilen.
Das beantwortet meine Frage nicht. Mich interessiert, welche Vorbehalte gegen so jemanden bestehen könnten.
Gruß,
Max
Hallo,
Mich würde nun interessieren: Was für Probleme würdet ihr hier
sehen?
in vielen Fällen ist es leider so, dass sich die Dummen nur mit noch dümmeren einlassen. D.h. es werden keine Leute eingestellt, die einem nur ansatzweise das Wasser reichen und damit gefährlich werden können. Es bestünde ja die Gefahr, dass jemand erkennt, dass der Dumme tatsächlich dumm ist und das auch schon seit Jahren. Und zack, ist er weg.
Häufig ist das der Grund, warum gute Leute nicht eingestellt werden.
Wird dann gerne als „überqualifiziert“ bezeichnet.
Gruß
S.J.
Moin,
man könnte befürchten der überqualifiziert AN langweilt sich bald.
Grüße
Artemis
Hallo!
man könnte befürchten der überqualifiziert AN langweilt sich
bald.
Hmm … ein Hobbypilot bei einer Fliegerzeitschrift, der sagt, daß das sein Traumjob ist - und der Chef befürchtet trotzdem Langeweile? Na gut, möglicherwweise befürchtet der Chef, daß der Bewerber das durch die rosa Brille sieht …
Letztendlich ist das genau die Frage, die mich bewegt - warum der Chef an seinen Bedenken festhält, obwohl der Bewerber die Standard-Befürchtungen (… Langeweile, will zuviel Geld, sieht das nur als Sprungbrett an …) mit seiner Argumentation ganz gut widerlegen kann. Oder ist das ein Standard-Misstrauen von Chefs, getreu dem Motto: Alle Patienten lügen?
Gruß,
Max
Die Frage ist, warum dieser Journalist nicht mehr für „große
Magazine“ arbeitet. Ist er gefeuert worden? Oder hat er als
„Freier“ gearbeitet und sucht die Sicherheit einer festen
Anstellung?
Geh mal dasvon aus, er ist in ungekündigter Stellung bzw. betreibt mit einem Partner zusammen ein florierendes Redaktionsbüro.
Meine Bedenken als Personaler wären die, dass sich der
Betreffende möglicherweise ein Sprungbrett für eine
Übergangszeit sucht, bis er einen besseren, ihm adäquaten Job
findet und dann wieder die Flatter macht.
Du würdest also davon ausgehen, daß die Erklärung „Ich bin Honnxpilot und fände es toll, Hobby und Beruf zu verbinden“ nur vorgeschoben ist?
Gruß,
Max