Übers Internet auf Rechner zugreifen?

Hallo,

ich befinde mich längere Zeit im Ausland und möchte gerne auf meinen Rechner zuhause zugreifen (z.B. Dateien kopieren).

Rechner zuhause: Standard mit XP, angeschlossen an DSL.

Rechner hier: Laptop mit XP, angeschlossen an DSL.

Wie kann ich das einrichten?
Muss ich eine einfache Software auf einem / beiden Rechnern installieren und kann ich dann den Desktop von meinem Rechner zuhause bedienen?

Danke,

Frank

Hi…

ich befinde mich längere Zeit im Ausland und möchte gerne auf
meinen Rechner zuhause zugreifen (z.B. Dateien kopieren).

Das ist das eine.

kann ich dann den Desktop von meinem Rechner zuhause bedienen?

Das das andere.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die gewünschten Funktionen zu bekommen. Ich persönlich würde auf beiden Rechnern openVPN (http://openvpn.se/) o.Ä. installieren, dadurch besteht dann eine verschlüsselte Verbindung, über die man zB Daten kopieren kann.
Über diese Verbindung kann dann auch ein Fernsteuerungsprogramm wie RealVNC (http://www.realvnc.com/products/free/4.1/download.html) gefahrlos betrieben werden.

Anmerkung: Mindestens einer der beteiligten Rechner muss eine feste oder auflösbare IP-Adresse haben, d.h. im Allgemeinen musst Du einen Dienst wie http://www.dyndns.com/ verwenden.

genumi

ich befinde mich längere Zeit im Ausland und möchte gerne auf
meinen Rechner zuhause zugreifen (z.B. Dateien kopieren).

Das ist das eine.

Um Daten runterzuladen ist ein ftp-Server ganz gut geeignet.
Zur Steuerung hat genumi schon einiges gesagt.

ich befinde mich längere Zeit im Ausland und möchte gerne auf
meinen Rechner zuhause zugreifen (z.B. Dateien kopieren).

Um Daten runterzuladen ist ein ftp-Server ganz gut geeignet.

FTP ist in vielerlei Hinsicht so kaputt, dass ich davon definitiv abraten würde.

Sebastian

FTP ist in vielerlei Hinsicht so kaputt, dass ich davon
definitiv abraten würde.

Wieso das?
Meiner läuft prima.

FTP ist in vielerlei Hinsicht so kaputt, dass ich davon
definitiv abraten würde.

Wieso das?

Ich gehe mal davon aus, dass es ich bei den freigegebenen Daten nicht um Daten handelt, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Auf sowas dann per FTP zuzugreifen ist angesichts der Tatsache, dass Passworte im Klartext übermittelt werden schon eher mutig.

Und wenn die Passworte dann noch für andere Dinge am Rechner taugen … eieiei …

Zudem ist das Konzept von FTP mit seinen zwei Kanälen unter bestimmten Bedingungen etwas störrisch: mit zwei Rechnern, beide hinter einem der üblichen Home-Routern kann man per FTP schon etwas ins Grübeln kommen …

Meiner läuft prima.

Das ist schön für Dich, ändert aber wenig an der Tatsache, dass FTP ein Verfahren mit einem sehr, sehr begrenzten Anwendungsbereich bleiben sollte. Einfach deshalb. weil es so viele Probleme aufwirft.

Sebastian

Hallo.

Ich hab vor kurzem ebenfalls RealVNC ausprobiert, jedoch hat es mit meinem WLAN-Netz zeimlich geruckelt und wenn er das übers Internet macht, wird er lange warten…

Gruß PcFreak92

Ich gehe mal davon aus, dass es ich bei den freigegebenen
Daten nicht um Daten handelt, die für die Öffentlichkeit
bestimmt sind. Auf sowas dann per FTP zuzugreifen ist
angesichts der Tatsache, dass Passworte im Klartext
übermittelt werden schon eher mutig.

Hach Gott, das Argument schon wieder. Kannste email auch gleich verdammen.

Als wenn an allen Routern im Web Password-Sniffer hängen würden . . .

Und wenn die Passworte dann noch für andere Dinge am Rechner taugen … eieiei

Das wäre natürlich dämlich, dämlich, dämlich.

Zudem ist das Konzept von FTP mit seinen zwei Kanälen unter
bestimmten Bedingungen etwas störrisch: mit zwei Rechnern,
beide hinter einem der üblichen Home-Routern kann man per FTP
schon etwas ins Grübeln kommen …

Nö.
Wenn man einmal das Konzept „passives FTP“ begriffen hat und seinen Server und Router entsprechend konfiguriert, funktioniert auch das völlig problemlos und ohne das die Besucher irgendetwas einstellen müssten. Bei mir zum Beispiel.

Das ist schön für Dich, ändert aber wenig an der Tatsache,
dass FTP ein Verfahren mit einem sehr, sehr begrenzten
Anwendungsbereich bleiben sollte.

Ja, natürlich.
Emails verschick ich damit nicht.

Ernsthaft: Jeder Dienst im Internet hat seine Grenzen. Logische und Sicherheitstechnische. Wer Geschäftsdaten, Kundendatenbanken und Kalkulationen auf einem FTP-Server deponiert, der isses selber schuld.
Aber wir reden von privaten Servern. Ich verteil über meinen Server mitgeschnittene Radio-Hörspiele an ein paar Freunde und füttere meinen Torrent-Client mit Arbeit. Mit der Vorratsdatenspeicherung schieben wir jetzt noch Textdateien dadrüber (statt emails).

Und laut Log-Files gab es in etwas über einem Jahr nicht einen einzigen Versuch, das Ding zu hacken. Sicher genug für mich.

Ich gehe mal davon aus, dass es ich bei den freigegebenen
Daten nicht um Daten handelt, die für die Öffentlichkeit
bestimmt sind. Auf sowas dann per FTP zuzugreifen ist
angesichts der Tatsache, dass Passworte im Klartext
übermittelt werden schon eher mutig.

Hach Gott, das Argument schon wieder. Kannste email auch
gleich verdammen:

Huch? Wer überträgt Mail-Passwörter denn unverschlüsselt? Ich nicht. Falls es um die Inhalte geht: auch dafür existieren gut funktionierende Lösungen.

Als wenn an allen Routern im Web Password-Sniffer hängen
würden . . .

Naja, aber wenn der PC dann vom Internetcafe oder dem Hotspot benutzt werden - Prost Mahlzeit.

Zudem ist das Konzept von FTP mit seinen zwei Kanälen unter
bestimmten Bedingungen etwas störrisch: mit zwei Rechnern,
beide hinter einem der üblichen Home-Routern kann man per FTP
schon etwas ins Grübeln kommen …

Nö.
Wenn man einmal das Konzept „passives FTP“ begriffen hat und
seinen Server und Router entsprechend konfiguriert,
funktioniert auch das völlig problemlos und ohne das die
Besucher irgendetwas einstellen müssten. Bei mir zum Beispiel.

Server und Client jeweils hinter „dummem NAT“ kann etwas nervig sein …

Ernsthaft: Jeder Dienst im Internet hat seine Grenzen.
Logische und Sicherheitstechnische. Wer Geschäftsdaten,
Kundendatenbanken und Kalkulationen auf einem FTP-Server
deponiert, der isses selber schuld.
Aber wir reden von privaten Servern. Ich verteil über meinen
Server mitgeschnittene Radio-Hörspiele an ein paar Freunde

Dazu tagt sowas in der Tat.

Mit der
Vorratsdatenspeicherung schieben wir jetzt noch Textdateien
dadrüber (statt emails).

Au wei.

Und laut Log-Files gab es in etwas über einem Jahr nicht einen
einzigen Versuch, das Ding zu hacken.

Erstaunlich. Echt.

Sebastian

Huch? Wer überträgt Mail-Passwörter denn unverschlüsselt? Ich
nicht. Falls es um die Inhalte geht: auch dafür existieren gut
funktionierende Lösungen.

Wir. Wenn du dem Hausinternen Server nämlich nicht beibringen kannst, anders zu arbeiten . . .

Als wenn an allen Routern im Web Password-Sniffer hängen
würden . . .

Naja, aber wenn der PC dann vom Internetcafe oder dem Hotspot
benutzt werden - Prost Mahlzeit.

Das wär’n Argument. Macht bei uns aber (noch) keiner.

Server und Client jeweils hinter „dummem NAT“ kann etwas nervig sein …

Jetzt musst du mir aber mal erklären, in wie weit sich dummes von cleverem NAT unterscheidet . . .

Wie gesagt, mein Serverchen liegt hinter einem Router, bisher ist da noch jeder Freund draufgekommen, ohne was einstellen zu müssen. Egal, ob er direkt am Netz hing, einen Router hatte oder gar über einen Proxy rein ging (Okay, beim Proxy muss man natürlich was einstellen - aber bisher hatte noch kein Proxy Probleme, sich mit meinen Server zu unterhalten).

Mit der Vorratsdatenspeicherung schieben wir jetzt noch Textdateien
dadrüber (statt emails).
Au wei.

Why wei?

Und laut Log-Files gab es in etwas über einem Jahr nicht einen
einzigen Versuch, das Ding zu hacken.:

Erstaunlich. Echt.

Nö - nur’n anderer Port. Die Script-Kiddies scannen doch immer nur 21, wenn’s da keine Antwort gibt, gehen sie sofort zum nächsten Rechner … .

la, mabuse

Mit der Vorratsdatenspeicherung schieben wir jetzt noch Textdateien
dadrüber (statt emails).
Au wei.

Why wei?

Erstens, weil du die Vorratsdatenspeicherung hier als Begründung heranziehst, aus der sich allenfalls mit viel schlechtem Willen und buntester Phantasterei ein Argument gegen E-Mail-Nutzung konstruieren liesse. Zweitens, weil es für den Mail-Versand eingeführte und erprobt sichere Verfahren gibt, während deine ftp-Bastelei geradezu Lust darauf macht, sie mal ein kleines bissken von aussen aufzuhebeln. Zumal du

Nö - nur’n anderer Port. Die Script-Kiddies scannen doch immer
nur 21, wenn’s da keine Antwort gibt, gehen sie sofort zum
nächsten Rechner … .

offenbar auf security by obscurity setzt - ein beliebtes Verfahren, ganz neue ‚Freunde‘ zu finden.

Gruss
Schorsch

Erstens, weil du die Vorratsdatenspeicherung hier als
Begründung heranziehst, aus der sich allenfalls mit viel
schlechtem Willen und buntester Phantasterei ein Argument
gegen E-Mail-Nutzung konstruieren liesse.

Im Prinzip hast da ja recht . . .
aber mir geht es auch ums Prinzip. Ich will einfach nicht, das irgendjemand weiss, wann ich wann wem schreibe. Geht - unabhängig vom Inhalt - niemanden was an.

Zweitens, weil es für den Mail-Versand eingeführte
und erprobt sichere Verfahren gibt,

Auch dafür muss man jemandem trauen.

während deine ftp-Bastelei geradezu Lust darauf macht,
sie mal ein kleines bissken von aussen aufzuhebeln.

Sicher - wenn man es weiss. Aber mit genügend krimineller Energie lassen sich auch die anderen wege aushebeln

Zumal du

Nö - nur’n anderer Port. Die Script-Kiddies scannen doch immer
nur 21, wenn’s da keine Antwort gibt, gehen sie sofort zum
nächsten Rechner … .

offenbar auf security by obscurity setzt - ein beliebtes Verfahren,
ganz neue ‚Freunde‘ zu finden.

Wie schon gesagt - ein Jahr ohne Hackversuch.

Klar, wenn jemand unbedingt will und meine IP-Adresse hat (bevor du dir jetzt einen abbrichst - die naheliegende ist es nicht), wird er nach einer schwer einzuschätzenden Zeit vieleicht bei mir reinkommen. Aber ich denke mal, für Leute, die so Fit sind gibt es lohnendere Ziele.
Zumal er mit den (verschlüsselten) Botschaften dann immer noch nicht viel anfangen kann . . .

Und für den allseits beleibten Man-in-the-Middle-Angriff muss man ja auch erst mal in die Mitte kommen. Da seh ich nur den Provider als potentielle Gefahr. Aber wenn man dem nicht traut, dann kann man die Internet-Nutzung auch gleich ganz einstellen . . .

Zweitens, weil es für den Mail-Versand eingeführte
und erprobt sichere Verfahren gibt,

Auch dafür muss man jemandem trauen.

Für sichere Mail? Eigentlich nur dem Empfänger bzw. Absender. Und es ist bei Mail auch kein grosses Ding, dafür zu sorgen, dass der Staat zumindest über das Instrument der Vorratsdatenspeicherung (VDS) nicht mitbekommt, mit wem du per Mail kommunizierst, geschweige denn, dass er oder irgendein Dritter Kenntnis über den Inhalt der Kommunikation bekäme. Sowenig ich von der VDS persönlich auch halte, die Ängste vor ihr sind vielfach brachialst überzogen.

Gruss
Schorsch

Für sichere Mail? Eigentlich nur dem Empfänger bzw. Absender.

Dem Provider?

Und es ist bei Mail auch kein grosses Ding, dafür zu sorgen,
dass der Staat zumindest über das Instrument der
Vorratsdatenspeicherung (VDS) nicht mitbekommt, mit wem du per
Mail kommunizierst,

Wie? Außereuropäische Anbieter?
Dann musst du denen vertrauen.

Remailer? Dann müssen die deine Kontakte loggen. Es sein denn, sie liegen wieder außerhalb Europas, dann siehe oben (wer weiss denn schon, wie es in anderen Ländern mit dem Datenschutz aussieht?).

geschweige denn, dass er oder irgendein
Dritter Kenntnis über den Inhalt der Kommunikation bekäme.

Inhalt zu schützen ist trivial.
Steganographie oder PGP gibt’s schon seit vielen Jahren und werden fleissig benutzt.

Sowenig ich von der VDS persönlich auch halte, die Ängste vor
ihr sind vielfach brachialst überzogen.

Im Prinzip mag ich dir zustimmen.
Aber es geht ums Prinzip. Was ist das für ein Staat, der alle Bürger indirekt in einen Topf mit Schwerstkriminellen und Terroristen wirft?

Außerdem solltest du nicht nur von dir und mir ausgehen.

Wenn Firma x mit Firma y Emails austauscht, kann alleine diese Information ohne Kenntnis des Inhalts schon wertvoll sein. Je nachdem, in welchen Bereichen beide Firmen arbeiten, und an welchen Projekten sie aktuell arbeiten, können darus wettbewerbsverzerrende Informationen gewonnen werden.
Oder über die Gerüchteküche erzeugt werden.

Ne, ne, das Ding halte ich für eine absolute Katastrophe.