Überschreitung der ausgewiesenen Kosten im Heil- und Kostenplan

Hallo!
Für einen Zahnersatz wurde von einem Zahnarzt ein Heil- und Kostenplan vorgelegt. Nach Ausführung der Arbeiten überstieg die Rechnung des Zahnartzes um 300 Euro die im Heil- und Kostenplan ausgewiesenen Kosten. 
Eine Klausel auf dem Heil- und Kostenplan weist darauf hin, dass der tatsächliche Rechnungsbetrag abweichen kann. Eine Überschreitung von 300 Euro ist jedoch sehr hoch. 
_Nach telefonischer Nachfrage erklärte man, dass „mehr Gold“ und eine andere Legierung notwendig waren. Es handelt sich bei dem Mehraufwand an Gold lediglich um 2-3 Gramm, dass eine andere Legierung als im Heil- und Kostenplan angeblich notwendig wurden, wurde dem Patienten erst in dem Telefongespräch mitgeteilt. Eine diesbezügliche Vereinbarung war nicht Bestandteil des Heil- und Kostenplans. Ist eine derartig hohe Überschreitung des von mir unterschriebenen Heil- und Kostenplans dennoch gerechtfertigt?
 
Um wieviel Prozent darf eine Zahnarztrechnung „in der Regel“ einen Heil- und Kostenplan überschreiten?

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Philos _

Hallo1

Und wie hoch ist Rechnung ? Wie soll man die 300 € Mehrkosten bewerten, wenn man nicht die Gesamtsumme kennt. Denkst Du nicht mit ?

Und worin die Mehrkosten begründet sind wurde doch gesagt. Teureres oder mehr Material als geplant.
2-3 g mehr Gold sind doch bereits gut die Hälfte der 300 €.

MfG
duck313

Ein Tipp dazu:

lass deine Rechnung von der GKV/PKV prüfen !

Gruß Merger

Hallo,
ja, alles richtig - die auf dem HKP ausgeweisenen Material- und Laborkosten
sind nicht endgültig und können nach Abschluss der Eingliederung des Zahnersatzes doch höher (in Einzelfällen sogar auch niedriger) ausfallen. Wenn man an der Endabrechnung des Zahnarztes Zweifel hat, kann man sich die Abrechnung von der Krankenkasse überprüfen lassen. Erfahrungsgemäss hängt es oft an der Verwendung von Edelmetall
(Gold) was zu den Veränderungen gegenüber den im HKP genannten Kosten führt - es können abeer auch Schwierigkeiten während der Eingliederungsphase eingetreten sein, die weitere Material- und Laborkosten verusacht haben. Mein Rat - erst Gespräch mit Zahnarzt und dann ggf. die Abrechnung der Kasse zur Überprüfung vorlegen - aber, Achtung, die Kasse prüft meines Wissens nach nicht die medizinischen Sachverhalte sondern nur die Rechnungslogik und die Höhe der berechneten Kosten.
Gruss
Czauderna

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@ duck313: Es ist völlig irrelevant, wie hoch der Rechnungsbetrag ist. Fakt ist, dass die Rechnung um 300 Euro höher ist als im Heil- und Kostenplan veranschlagt. Ich komme aus der Schmuckbranche und weiß selbst, wie teuer Edelmetalle sind. Zu Deiner Info: 3 Gramm Gold kosten zur Zeit 40 Euro!
Wie steht es mir Dir? Denkst du mit?

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Tach,

na subi rein theopraktisch und so wüsstest du das Zahngold eine Legierung ist und somit um einiges teuer als normales Gold… oder?

Abweichungen von 20% zu dem HKP sind normal. Hinzu kommen noch Kosten für nicht vorhersehbare Lesitungen ( ja auch das ist im HKP mit aufgeführt und nicht klein gedruckt.)

Gruß

Hi, als erstes vom Zahnlabor den Nachweis der Metalllegierung einfordern. Höhere Kosten dafür sind eigentlich nur erklärbar wenn statt Stahl eine Palladiumlegierung verwendet wurde.
Wobei sich dann die Frage erhebt mit welcher Begründung dies ohne Rücksprache mit dem Patienten geschah.
Und zum Gold: 3 Gr. Gold und dann noch als Zahnlegierung kosten mitnichten nur 40.-€!
Der derzeitige Goldpreis liegt bei 1300.-$ pro 31 Gr. Feinunze. Daran kann nun selbst ausgerechnet werden, was 1 Gr. kostet, mit Sicherheit nicht unter 35.-€ Und je kleiner die Einheit umso teurer wird´s.
MfG ramses90

Der derzeitige Goldpreis liegt bei 1300.-$ pro 31 Gr.
Feinunze. Daran kann nun selbst ausgerechnet werden, was 1 Gr.
kostet, mit Sicherheit nicht unter 35.-€

hm… Deine Rechnung passt irgend wie nicht !

31 Gramm = 1.300 $
1 Gramm = 41,93 $

Wechselkurs 1,3836 = 30,31 € - also unter 35 € !!

Gruß Merger

Hallo,
ich denke schon, dass er mit gedacht hat, warum diese "heftige " Reaktion.
Wenn im HKP die Material- und Laborkosten mit 3000,00 € veranschlagt wären, betrüge die Differenz gerade mal 10 % und das wäre nur akzeptabel - wogegen , wenn aus 300,00 € dann am Ende 600,00€ werden, dann wären das nach Adam Riese 100% Steigerung und der Ärger verständlich.
Also ist die Frage nach der tatsächlichen Höhe durchaus berechtigt - meine ich !
Gruss
Czauderna

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meine güte, was für experten…

  • der goldreis liegt grad bei 30,27 EUR je 1 g Gold
  • der goldpreis interessiert hier genau gar nicht, weil NIEMAND reines gold im mund hat, sondern medizinische legierungen, die gold enthalten - die sind ganz erheblich teurer als gold und schwanken auch nicht stündlich im preis: http://heraeus-dental.de/media/webmedia_local/downlo…