Überschrift in Kopfzeile einbeziehen

Hallo,
ich habe folgendes Problem:

Ein 70seitiges Dokument hat verschiedene Kapitel - diese sind jeweils als ÜBERSCHIRFT 1 formatiert. Nun würde ich gerne den jeweiligen Text des Kapitels in die Kopfzeile eintragen lassen - also vergleichbar mit der Einbeziehung der Kapitelnummer über die Seitenzahl.

Kann mir jemand weiterhelfen??

Gruß aus Bonn

Frank

habs gefunden
hi,

habs selbst gefunden - geht über die feldfunktion fvref

vielleicht hilfts den einen oder anderen weiter …

gruß
frank

Hallo,

Kann mir jemand weiterhelfen??

Das ist kein Problem. Einfach „\pagestyle headings“ in die Präambel aufnehmen. Wenn Du noch mehr Kontrolle über das Aussehen von Kopf- und Fußzeile haben möchtest, dann solltest Du Dir mal das Paket „fancyhdr“ an.

ftp://ftp.dante.de/tex-archive/macros/latex/contrib/…

Gruß

Fritze

ähem - sorry, ich hatte vergessen zu schreiben, das ich das problem mit word 97 hatte - deine lösung ist doch hier niocht anwendbar, oder??

trotzdem danke

gruß
frank

moings…

habs selbst gefunden - geht über die feldfunktion fvref

Stimmt, und wer die Funktion etwas besser kennen lernen will:
http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/FVRef.htm

Servutz
Stephan

ähem - sorry, ich hatte vergessen zu schreiben, das ich das
problem mit word 97 hatte - deine lösung ist doch hier niocht
anwendbar, oder??

Nein, gilt nur für LaTeX, der Standard-Textverarbeitung für Dokumente mit >10 Seiten. Ich habe an Deiner „Selbstantwort“ dann auch gemerkt, dass Du Dich auf Word bezogen hast. Mutig von Dir, das für einen längeren Text zu verwenden :smile:

Viel Glück

Fritze

@Fritze [einmisch] + offTopic

Nein, gilt nur für LaTeX, der Standard-Textverarbeitung für
Dokumente mit >10 Seiten. Ich habe an Deiner
„Selbstantwort“ dann auch gemerkt, dass Du Dich auf Word
bezogen hast. Mutig von Dir, das für einen längeren Text zu
verwenden :smile:

Hi Fritze,

weil du das ja immer wieder schreibst, habe ich das dringende Bedürfnis, mich mal einzumischen.

Ich habe mit Winzigweich Wort für Fenster schon viele sehr lange Texte verfasst, das letzte (meine Diss) hatte 212 Seiten, ein Inhaltsverzeichnis, 12 Abschnitte, +60 Grafiken, viele Tabellen, Kopf- und Fußzeilen, Querverweise, Hyperlinks usw. Alles kein Problem! Zwar kenne ich einige Leute, die mit sowas leidlich Probleme haben, ich hatte damit nie ein Problem und ich bin davon überzeugt, dass die Leute, die mit Word Probleme haben, nicht richtig damit umgehen (können). Ich stimme dir zu, dass ein Proggi suboptimal ist, wenn es „falsche“ Handhabung zuläßt, ich mag aber die Aussage nicht unkommentiert stehen lassen, das man mit Word prinzipiell keine langen Dokumente schreiben sollte. Zudem stimmt es auch einfach nicht, dass „LaTeX […][die] Standard-Textverarbeitung für
Dokumente mit >10 Seiten“. Das gilt wenn überhaupt nur eingeschränkt, vielleicht für Techniker und Mathematiker/Physiker. Die allermeisten Verwaltungen zB verwenden Word.

So, das mußte ich mal loswerden. Ansonsten noch viele Grüße und ein kühles Plätzchen wünscht
Jochen

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Ich habe mit Winzigweich Wort für Fenster schon viele sehr
lange Texte verfasst, das letzte (meine Diss) hatte 212
Seiten, ein Inhaltsverzeichnis, 12 Abschnitte, +60 Grafiken,
viele Tabellen, Kopf- und Fußzeilen, Querverweise, Hyperlinks
usw. Alles kein Problem!

Alles so automatisch wie mit LaTeX? Wow!

Zwar kenne ich einige Leute, die mit
sowas leidlich Probleme haben, ich hatte damit nie ein
Problem und ich bin davon überzeugt, dass die Leute, die mit
Word Probleme haben, nicht richtig damit umgehen (können).

Ich kenne kaum Leute, die mit Word umgehen können, mich eingeschlossen (und ich bezwichne mich immerhin als erfahrenen Nutzer).

Ich
stimme dir zu, dass ein Proggi suboptimal ist, wenn es
„falsche“ Handhabung zuläßt,

Das ist nicht der Hauptkrizikpunkt. Problem ist, daß das Verhalten von Word schlecht oder in vielen Fällen garnicht vorhersagbar ist.

[LaTeX = Standardtextverarbeitung?]

Das gilt wenn überhaupt nur
eingeschränkt, vielleicht für Techniker und
Mathematiker/Physiker. Die allermeisten Verwaltungen zB
verwenden Word.

Ja, das ist leider so. Deshalb sehen die meisten am Computer erstellten Dokumente so windelweich schlecht aus.

Wenn ich meine mit LaTeX erstellten Dokumente Leuten unter die Nase halte, mit mir eigentlich nur über Inhalte diskutieren wollen, ist oft der erste Satz: Wow, das sieht ja gut aus…!

Ich denke, das sollte jeden Word-Nutzer zumindest nachdenklich machen…

So, das mußte ich mal loswerden. Ansonsten noch viele Grüße
und ein kühles Plätzchen wünscht

Vermutlich habe ich ein relativ kühles Eckchen der Republik: wenn nur nicht der ewigheiße Arbeitsplatz wäre…

Sebastian

Ich habe das gleiche Problem (Kapitelname in Kopfzeile anzeigen bei MS Word). Hat inzwischen jemand eine Lösung dafür gefunden?

Gruß,

Christian

Ja Hallo erstmal… :wink:

Ich habe das gleiche Problem (Kapitelname in Kopfzeile
anzeigen bei MS Word). Hat inzwischen jemand eine Lösung dafür
gefunden?

Hmm, lies dir doch einfach mal mein Posting vom 6.8. durch, steht so
4-5 Postings tiefer, als Antwort in der 2. Ebene hier in diesem
kleinen Thread…
Zur Thread-Sortierung siehe FAQ:193

Servutz
Stephan

Nein, gilt nur für LaTeX, der Standard-Textverarbeitung für
Dokumente mit >10 Seiten. Ich habe an Deiner
„Selbstantwort“ dann auch gemerkt, dass Du Dich auf Word
bezogen hast. Mutig von Dir, das für einen längeren Text zu
verwenden :smile:

Hi Fritze,

Hi Jo,

weil du das ja immer wieder schreibst, habe ich das dringende
Bedürfnis, mich mal einzumischen.

Ich auch.

Ich habe mit Winzigweich Wort für Fenster schon viele sehr
lange Texte verfasst, das letzte (meine Diss) hatte 212
Seiten, ein Inhaltsverzeichnis, 12 Abschnitte, +60 Grafiken,
viele Tabellen, Kopf- und Fußzeilen, Querverweise, Hyperlinks
usw.

Respekt! Ehrlich.

Alles kein Problem! Zwar kenne ich einige Leute, die mit
sowas leidlich Probleme haben, ich hatte damit nie ein
Problem und ich bin davon überzeugt, dass die Leute, die mit
Word Probleme haben, nicht richtig damit umgehen (können). Ich
stimme dir zu, dass ein Proggi suboptimal ist, wenn es
„falsche“ Handhabung zuläßt,

Es geht gar nicht um die Handhabung, sondern wirklich um die Technik. (Ordentliche!) Absatzformatierung (z. B.) ist ein iterativer Optimierungsprozess, der nahezu auf vollstaendiges Durchsuchen hinauslaeuft und den derzeit kein mir bekanntes Programm waehrend der Texteingabe bewaeltigen kann, weil dafuer die notwendige Rechenleistung noch gar nicht existiert. Mit dem Ansatz der interaktiven Formatierung ist MS-Word schon zum Scheitern verurteilt (vielleicht in 20 Jahren).

Oder Litaguren (‚ff‘, ‚fl‘, ‚fi‘, …): jeder anstaendige Schriftsetzer besieht sich das Wort um das ‚ff‘ und verwendet, je nachdem, fuer diesen Doppelbuchstaben eine andere Letter (dito LaTeX). Word ist das voellig Schnuppe: ‚ff‘ = ‚f‘ + ‚f‘.

Und noch vieles mehr.

ich mag aber die Aussage nicht
unkommentiert stehen lassen, das man mit Word
prinzipiell keine langen Dokumente schreiben sollte.
Zudem stimmt es auch einfach nicht, dass „LaTeX […][die]
Standard-Textverarbeitung für
Dokumente mit >10 Seiten“.

Du hast recht, die Aussage ist so nicht richtig: LaTeX ist die (Standard hin oder her) Textverarbeitung fuer Dokumente mit beliebiger Seitenanzahl.

Das gilt wenn überhaupt nur
eingeschränkt, vielleicht für Techniker und
Mathematiker/Physiker. Die allermeisten Verwaltungen zB
verwenden Word.

Und das ist schade. LaTeX laesst sich super automatisch generieren. Die Sekretaerin auf dem Gemeindeamt muesste eigentlich nur noch ihren Text tippen (den blossen Inhalt), ein paar Klicks in der Datenbank, von wem und wohin. Ein Knopfdruck spaeter kann sie sich das Preview-PDF angucken, noch ein Knopf spaeter kommt’s aus dem Drucker. Wenn ich unsere Tippse sehe, wie sie muehsam irgendwelche Boxen zurechtzupft, dass sie an die richtige Stelle kommen moechte ich ihr fast mein Mitleid ausdruecken bei dem Gedanken, dass sie das beim naechsten Update wieder machen muss.

So, das mußte ich mal loswerden.

Ich auch, wenn auch spaet.

Ansonsten noch viele Grüße
und ein kühles Plätzchen wünscht
Jochen

Weiter schwitzend,
Gruss vom Zentrum.