dein Ungarisch ist HARDCORE Falsch :
Legszebb asszony van az, aki tesz téged boldoggá.
Das muss heissen : Az a legszebb nő, aki boldoggá tesz.
Danke, Mandy,
ich bin immer lernfähig. Interessieren würde mich allerdings
vor allem, was an meinem Vorschlag so „HARDCORE“ falsch ist:
Okay, über die Wortstellung können wir reden, ich hab mein
Ungarisch vor allem durch Omega und Endre Ady gelernt, und in
der Poesie lässt sich ja vieles umstellen. So fällt mir zum
Beispiel das Lied „Van aki nyugtalan“ ein, nach welchem Muster
ich eben „…van az, aki…“ schrieb.
Aber warum benutzt Du nő und nicht asszony? Wo ist da
die Bedeutungsnuance?
Asszony ist die verheiratete Frau, die man in der Regel nicht mehr „bekommen“ kann. 
Die alten Ungarn fragen immer „Az asszony hogy van ?“ , wenn man sich um das Wohlergehen der Frau des Gesprächspartners erkundet.
Nő wäre die Frau im allgemeinen.
Passender wäre hier eigentlich „lány“, da man mit lány nicht nur das kleine Mädchen (kislány) meint, sondern auch Mädchen , die im alter der Playmates o.ä. sind.
Warum lässt Du téged weg?
Die Personalpronomen werden im ungarischem meistens weggelassen, weil
im Verb schon alles enthalten ist, was man wissen muss.
Bspl.: ölni (töten)
- ölök = ich töte
- megöllek = ich töte Dich
- megöletlek = ich lasse Dich töten
die Verben sind im ungarischen so komplex, dass man die Personalpronomen meist nur benötigt, um etwas zu betonen.
In diesem fall ist dies aber eh irrelewant, da dieser Satz ein Spruch (szólás) ist. Diese haben in Ungarn eine bestimmte kulturelle Bedeutung (zusammen mit dem Közmondások) und werden meistens in der 3. Person formuliert.
Also meist ohne ich,du,er,wir etc. , damit eine allgemeine gültigkeit sugeriert wird.
In diesem Beispiel wird sogar die berühmt-berüchtigte Zweideutigkeit sehr schön deutlich:
Wenn du das „téged“ im Satz lässt, dann verliert die Allgemeingültigkeit ihren Wert, und die Frauen würden nur dann schön sein,
wenn sie NUR DICH glücklich machen. Alle anderen wären also unschön. 
Ich hab „tesz engem boldoggá“,
„tessz engem boldoggá“, „tesz téged boldoggá“ u.ä. gegoogelt,
weil mir die konkrete Wendung noch nicht untergekommen war,
und die Ergebnisse erschienen mir durchaus akzeptabel. Deine
Variante klingt für mich so, als gäbe es Frauen, die allgemein
in der Lage sind, glücklich zu machen, und andere, die dies
nicht können - und man solle nicht nach dem Äußeren gehen,
Da bist du auf den Holzweg :
der Satz ist so genau, wie eine mathematische Formulierung, und Bedeutet:
Die schönste Frau die , die „Einen“ glücklich macht.
sondern nach ebendieser Fähigkeit; während der ursprüngliche
Satz ja zweifelsohne aussagt, dass jeder eine Frau findet, die
ihn persönlich glücklich macht, und diese
dann für die schönste hält.
Und zuletzt: Ist mein Vorschlag nur ungewöhnlich / unschön im
Klang / missverständlich, oder empfindest Du ihn auch als
ungrammatisch?
also dein Satz war : Legszebb asszony van az, aki tesz téged boldoggá.
das ungarische „sein“ (lenni) benutzt man nicht wie im deutschen. Man lässt es weg, wenn man es nicht unbedingt braucht.Und in diesem Fall ist es sogar verwirrend.Absolut überflüssig.
Ob du das „az“ nun ans Ende hängst, oder an den Ampfang ist geschmacksache. Wenn du es an den Anfang packst, dann betonst du explizit, dass GENAU die Frau die schönste ist, DIE einen glücklich macht.
„aki tesz téged boldoggá“ ist eine schlechter Satzaufbau in diesem Zusammenhang.
Richtig ist : „aki téged boldoggá tesz“
Da aber „téged“ überflüssig … 