Übersetzung Italienisch

Hallo!

Kann mir jemand diesen Artikel ins Deutsche übersetzen? Wär echt sehr, sehr nett! Teilweise verstehe ich ihn schon, aber eben nicht alles! Liebe Grüße, Mae

L’osteria e la trattoria, due locali tradizionali

Le osterie sono nate come luoghi di vendita del vino, dove i clienti andavano per passare alcune ore in alle¬gria, bere un buon bicchiere di quello „giusto“ e fare
una partita a carte. Il lato gastronomico era seconda-rio: solo un paio di piatti o salumi e formaggi per far
da „base“ al vino, per non andare a casa troppo allegri. La vera osteria era un luogo dell’anima, oltre che del corpo: un ambiente accogliente e familiare dove era possibile incontrare la gente più diversa: il ladrun¬colo e il poliziotto, lo scrittore e il musicista, il ricco e il povero.
L’osteria di questo tipo però non esiste quasi più. Solo
in qualche quartiere di periferia o in piccoli paesi esi¬stono ancora osterie che hanno mantenuto la loro fun¬zione sociale di punto d’incontro, dove si parla del la¬voro dei campi, delle donne o di politica e dove c’e ancora il piatto del giorno e il vino sfuso.

La trattoria invece è ancora oggi un locale piuttosto diffuso dove si va per mangiare, non tanto per stare insieme e passare il tempo. In questo caso non è il vino il principale protagonista, ma il cibo. Importante è la figura del proprietario, che deve ispirare simpatia e offrire una cucina rigorosamen¬te locale, accompagnata da vini della zona. La trattoria è diversa dal ristorante per scelta e per clientela. Si va in trattoria per mangiare cose genuine e senza pretese, ma molto gustose. I piatti offerti dalle trattorie sono di solito legati alle stagioni e sono spesso delle specialità della casa.
Molti locali però portano questo nome e sono invece normali ristoranti, a volte anche costosi. Così può succedere che, entrati in una trattoria, restiamo, se non proprio delusi, almeno sorpresi: invece di trovare il proprietario che ci consiglia i piatti della casa, vediamo camerieri in giacca bianca che subito ci domandano se abbiamo prenotato un tavolo.

Hallo Mae!
Hier meine Übersetzung:

Osteria und Trattoria, zwei traditionelle Lokale
Die Osterien entstanden als Orte, an denen Wein verkauft wurde, wo die Kunden hingingen, um gemütlich einige Stunden zu verbringen, ein gutes Glas Wein zu trinken und eine Runde Karten zu spielen. Der gastronomische Aspekt war zweitrangig: Nur ein paar Gerichte oder Wurst und Käse als „Grundlage“ für den Wein, um nicht zu gemütlich nach Hause zu gehen. Die wahre Osteria war ein Ort der Seele, nicht des Körpers: Ein einladendes und familiäres Ambiente, wo man alle möglichen Leute treffen konnte: Räuber und Gendarm, Schriftsteller und Musiker, Reiche und Arme.
Die Osteria dieser Art existiert jedoch fast nicht mehr. Nur in manchen Vorstadtbezirken oder in kleinen Dörfern gibt es noch Osterien, die ihre soziale Funktion als Treffpunkt beibehalten haben, wo man über die Arbeit auf dem Feld spricht, über Frauen oder Politik, und wo es noch das Tagesgericht und den offenen Wein gibt.
Die Trattoria hingegen ist bis heute weitverbreitet. In diese Lokale geht man eher zum Essen als um gemeinsam Zeit zu verbringen. In diesem Fall steht nicht der Wein im Vordergrund, sondern das Essen. Wichtig ist die Rolle des Besitzers, der Sympathie ausstrahlen und eine ausschließlich lokale Küche anbieten muß, dazu Weine aus der Umgebung. Die Trattoria unterscheidet sich vom Restaurant durch die Auswahl an Gerichten und die Kundschaft. In die Trattoria geht man um ursprüngliche Gerichte zu essen, ohne große kulinarische Ansprüche, aber sehr schmackhaft. Die Gerichte, die in Trattorien angeboten werden, richten sich üblicherweise nach der Saison und sind oft Spezialitäten des Hauses.
Viele Lokale tragen jedoch diesen Namen, obwohl sie normale, teilweise teure Restaurants sind. So kann es passieren, daß wir, wenn wir in einer Trattoria stehen, überrascht, wenn nicht sogar enttäuscht sind: Anstatt den Besitzer vorzufinden, der uns die Gerichte des Hauses empfiehlt, sehen wir Kellner in weißer Jacke, die uns direkt fragen, ob wir einen Tisch reserviert haben.

Gruß,
Stefan

P.S.: Und obwohl ich gerade erst von einer Woche Italien zurückkomme, gerate ich bei dem Text ein bissel ins Schwärmen und Träumen… :wink:

Ciao Stephano!

Vielen, vielen Dank für deine Übersetzung. Du hast mich nur ein bissel neidisch gemacht, dass du vor einer Woche in Italien warst ; )… ! Spaß beiseite, vielen Dank nochmal und bis dann, Mae.