Übersetzung MRT-Befund...Wie gehts nun weiter?

bin weiblich,30 Jahre alt, 2 Kinder (1 1/2 und 5 Jahre)

starke Schmerzen im linken Bein und Fuß (teils stechender Schmerz Innenseite Fuß+Fußmitte auf Unterseite, teils heißvorkommende Stellen vorallem am Oberschenkel außen), vorwiegend bei Ruhestellung
manchmal Gefühl, das Bein platzt auseinander oder es sticht jemand mit Messer

im Sitzen im Oberschenkel hinten ein Gefühl, als wenn Nerven abgedrückt werden

bisher getan: Schuheinlagen, Schmerzmittel, Einreiben,manuelle Therapie und BCR-Therapie(teuer), viel Spazieren gehen

hatte gleiches Problem vor einem Jahr, ging dadurch weg. Nun aber bisher keine Verbesserung, deshalb MRT

MRT-Auswertung:
geringgradige Spondylose und Spondylarthrose. Chondrose L4 und S1 sowie jeweils ausgeprägte dorsale Bandscheibenprotrusionen von bis zu 5 mm Dicke mit Anhebung des hinteren Längsbandes und Eindellung des Duralschlauches. Allenfalls diskrete Einengung des Spinalkanals bei L4/L5

Was kann ich noch zur Schmerzbeseitigung tun? Derzeit noch Elternurlaub. Muß aber in 1 Monat wieder anfangen zu arbeiten und habe auf Bank als Kundenberater vorwiegend Tätigkeit im Sitzen. Kann ja jetzt kaum ne halbe Stunde sitzen ohne Schmerzen…Kann doch nicht gleich mit Krankschreibung beginnen. Bitte um eure Hilfe/ Ratschläge, um die mir verbleibende Zeit noch zu nutzen.Vielen lieben Dank

Hi!
Versuchs mal mit Akupunktur…das hat schon Ötzi geholfen! Und: Nur nicht zuviel Cortisonspritzen holen…die machen auf Dauer die Gelenke kaputt!
LG

Versuchs mal mit Akupunktur…das hat schon Ötzi geholfen!

Ich dachte, der starb daran?

Und: Nur nicht zuviel Cortisonspritzen holen…die machen auf
Dauer die Gelenke kaputt!

Mal davon abgesehen, daß es hier keinen Grund für Cortison gibt: Wo haben Sie denn diese Weisheit her?

Therapie: Physiotherapie, NSAR

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Hallo,
Osteopatie wäre auch nicht schlecht, wenn der gut ist, bekommt er es hin.
In dem Alter ist das schon ein wenig früh. Wie schaut es denn mit dem Gewicht aus? Mehr als 70 kg ist schlecht.
VG Tizia

@priamos1: weisheit würd ich das nicht nennen…sondern beruf…man nennt es auch dr.med.univ. ! noch fragen?

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Moin,
vielleicht mal über derzeitige Sachlage informieren?

"Nachweisen konnte man bisher weder die „Energie“ noch Meridiane und Akupunkturpunkte. Die Datenlage zur Wirksamkeit von Akupunktur ist für alle Indikationen dürftig bzw. widersprüchlich: … … bei chronischen Rückenschmerzen (LWS-Syndrom) und Kniegelenksarthrose untersuchte die Gerac-Studie (German Acupuncture Trials), …2004 … keine wesentlichen Unterschiede zwischen Akupunktur nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin und einer Scheinakupunktur, …
Akupunktur ist nicht risikofrei: …

(http://www.gwup.org/component/content/article/77-kom…
http://www.gwup.org/component/content/article/77-kom…)

Wäre schon interessant, warum das stechen mit Nadeln überhaupt eine Wirkung hat, daher sind weitere Studien zu befürworten - aber ‚Ötzi‘ als Grund für die Wahl dieser Behandlung an zuführen… dann plädiere ich hier für die Starstecher auf dem Jahrmarkt - billiger und auch effektiv.
…lux

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ICH nochmal.

Gewicht normal im Rahmen.
Habe hier auf tips von Betroffenen/Geheilten und/oder Experten zwecks Deutsch-Übersetzung des MRT-Befundes und Therapiemöglichkeiten gehofft…
Den Ärzten muß man ja heutzutage alles aus der Nase ziehen bzw. sich selbst um alles kümmern.Ist schade.Doch ich versuchs halt mich zu informieren und dann wieder beim Arzt auszuschlagen bzw. mich selbst um Umsetzung zu kümmern.
Also wenn einer was weiß, dann freu ich mich über eure Hilfe.
P.S. Und nicht rumstreiten. Ich freu mich über jeden Vorschlag.

…wäre ja nur eine option…muss man ja nicht machen, wenn man nicht will!! natürlich kann man auch nur medis (nsar) schlucken…mit folgen wie z.b. schäden der magenschleimhaut…gastritis…magen ulcera…exantheme…wenn man sie zu lange nimmt!! was man macht bleibt einem selbst überlassen, wir hier können nur tipps geben wenn wir gefragt werden!

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Hi!
Also: Eine Spondylose bedeutet, dass deine Wirbelkörper und deine Bandscheiben degenerativ verändert sind. Eine Spondylarthrose heisst, dass die Wirbelbogengelenke (sie verbinden die benachbarten Wirbel) verändert sind.
Die Chondrose (Abnützung des Knorpels) ist am 4. Lendenwirbel und am 1. Sakralwirbel (hier sind 5 Wirbel (S1 bis S5) miteinander verschmolzen und bilden das Kreuzbein) in diesem Bereich - so geht es für mich heraus - stülpen sich auch deine Bandscheiben nach hinten hinaus, sodass der Duralschlauch eingeengt wird (hier verläuft das Rückenmark). Der Spinalkanal ist auf Höhe des 4. und 5. Lendenwirbels geringgradig verengt und engt somit die Nervenwurzeln ein. Das alles führt zu deinen Schmerzen!
Hoffe dir geholfen zu haben!
Schönen Sonntag noch!

Hi, pollux36!

…man kann ‚Gott‘ auch nicht sehen und trotzdem glauben viele Menschen an ihn! :wink:
ausserdem: wer heilt, hat recht…egal ob tcm, westliche schulmedizin oder afrikanischer medzinmann im busch! wenn du dich natürlich gegen eine gewisse behandlung sträubst dann wird diese anwendung bei dir auch nicht helfen! bei mir hätte man mit hypnose auch probleme…aber es soll menschen geben, denen dadurch geholfen wird und die sind da dann ganz anderer meinung! :wink:

LG

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Hallo,
vielleicht sind mehr als 4000 Jahre Erfahrung ein besseres Argument?
VG Tizia

Vielen Dank, versteht man so wenigstens ein bissl.Nun muß ich nur noch die Schmerzen bekämpfen…mir grauts schon jeden Abend vorm Schlafen gehen, weils da unerträglich ist und ich denk, mein Bein platzt. Na dann…gute Nacht!

Moin,

…man kann ‚Gott‘ auch nicht sehen und trotzdem glauben viele
Menschen an ihn!

nur weil viele an einen gott glauben heißt das noch lange nicht, es würde einen geben. Sonst stimmte der Aufruf: "Leute fresst mehr Sch@sse, Milliarden Fliegen können nicht irren.
Ausserdem … was hat dieses Argument hier verloren?

ausserdem: wer heilt, hat recht…egal ob tcm, westliche
schulmedizin oder afrikanischer medzinmann im busch!

Dein Argument “Wer heilt hat Recht” ist ein Scheinargument und stimmt nicht.
Wenn ein Patient wegen z.B. Schmerzen einen Therapeuten aufsucht, dieser eine Anamnese erstellt, Untersuchungen durchführt und nach der Erstellung einer Diagnose eine Therapie anwendet, vergeht schon mal Zeit. Am einfachsten ist es dann anzunehmen, dass die Behandlung für die ‚Heilung‘ bzw. Verbesserung des Zustands des Patienten die Ursache ist – also ein kausaler Zusammenhang besteht. Auch Mediziner erliegen immer wieder diesem Trugschluss.
Der Therapieerfolg kann aber völlig andere Ursachen haben, oder ein Konglomerat vieler Faktoren sein. Die ‚Therapie‘ ist vielleicht nur ein kleiner oder gar kein Bestandteil des ‚Erfolgs‘.
Placebo-Effekte, die Beziehung zwischen Arzt/Therapeut und Patient, Selbstheilungsvorgänge beim Patienten, geänderte äußere Bedingungen… oder allein die Tatsache, dass jemand den Vorgang beobachtet.
Bei chronischen Beschwerden werden oft vom Patienten viele unterschiedliche Behandlungen gleichzeitig ausprobiert – wo ein Behandelnder vom anderen sogar oft nichts weiß – so nehmen z.B. Schmerzpatienten oft auch vom Arzt verschriebene Schmerzmittel, aber gehen gleichzeitig zu Homöopathen …usw. Nicht zu unterschätzen ist das ‚Gefallenwollen‘ – es werden dem ‚netten Heiler‘ gegenüber andere, Angaben gemacht, weil man ihn nicht enttäuschen will.

dich natürlich gegen eine gewisse behandlung sträubst dann
wird diese anwendung bei dir auch nicht helfen!

Wenn ich eine bakterielle Entzündung habe und die verantwortlichen Bakterien nicht resistent gegen das Antibiotikum sind kann ich mich ‚sträuben‘ oder es lassen, sofern mein ‚Sträuben‘ nicht dazu führt, dass ich das Medikament nicht nehme.

Auch die pöse, pöse ‚Schulmedizin‘ muss stets aufs neue evaluiert werden. Und das wird sie auch - zum Glück, mehr wäre besser. Auch ist es Interessant heraus zu finden welche Aspekte von Akupunktur, Homöopathie und dem ganzen Woodoo denn überhaupt helfen - um diese Aspekte zu praktizieren. Aber wenn an eine Behandlung ‚geglaubt‘ werden muss… dann kann mit ihr etwas nicht stimmen.

Moin

vielleicht sind mehr als 4000 Jahre Erfahrung ein besseres
Argument?

Nein, das ist kein Argument.

Und um mal bei diesem Thema zu bleiben - die hier im Westen praktizierte Akupunktur wurde vor allem von einem gewissen George Soulié de Morant um 1900 bekannt gemacht. Ein Diplomat. Ob er jemals in China überhaupt eine Akupunkturnadel gesehen hat ist nicht bekannt. Aber ein Buch hat er geschrieben und die erste Ausbildung angeboten.

Die meisten Sonderformen der Akupunktur sind nicht 4000 Jahre alt, sondern entstanden in den letzten 30 Jahren. (Kopf, Ohrmuschel, Nase, Gesicht, Hand, Laser)

Falls du dich traust:
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Akupunktur

über diesen „Entdecker“ gabs grad einen recht ausführlichen Artikel in der Süddeutschen:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/akupunktur-scharla…

Grüße, Bernhard