Hallo liebe Pflanzenfreunde,
ich werde in etwa einem Monat übersiedeln, und meine Pflazen kommen natürlich mit. Die Grünlilien, Orchideen etc. machen mir dabei keine Sorgen, aber ich hab ehrlichgesagt keine Ahnung, wie ich mit den großen Teilen umgehen soll. Konkret geht es um eine wunderbar großblättrige Dieffenbachie und einen Ficus Benjamini. Beides sind auf ihre Weise Problemkinder - der Ficus hatte kurz vor dem Winter eine schwere - fast blattlose - Zeit und ist gerade erst dabei sich zu erholen.
Die Dieffenbachie ist mir vor einigen Jahren fast umgekippt und „lehnt“ nun am Topfrand - stabil, solang sie nicht getragen wird, was sie zu einem Umzug sagen wird (3 Stock runter, Autofahrt, 3 Stock rauf), macht mir allerdings Sorgen. Nun gut, schlimmstenfalls muss ich sie stückeln und habe bald mehrere Dieffenbachien, aber vielleicht weiß jemand generell, wie man mit so einem knapp über meterhohen Geschöpf mit etwas zu dünnem „Stamm“ in Bodennähe umziehen kann, ohne dass es sein Ende bedeutet (sie ist soooo schön!)?
Der Ficus ist ca. 2 Meter hoch, und ich weiß einfach nicht, wie ich den möglichst schonend (für Ficus wie mich) transportieren kann.
Also, das Transportmittel ist schon klar, ein Auto, aber wie kann man denn die Pflanzen vorbereiten oder verpacken, so dass sie möglichst wenig Schaden leiden?
Vielleicht sind hier ein paar Leute mit Erfahrung, die meinen Pflanzen und damit mir helfen können 
Danke schon ganz herzlich im Voraus!
Lg,
E.
Hallo Eliza,
ich werde in etwa einem Monat übersiedeln, und meine Pflazen
kommen natürlich mit. Die Grünlilien, Orchideen etc. machen
mir dabei keine Sorgen,
auch nicht wegen der möglichen Frostgefahr?
Gerade Orchideen müssen verpackt werden
aber ich hab ehrlichgesagt keine
Ahnung, wie ich mit den großen Teilen umgehen soll. Konkret
geht es um eine wunderbar großblättrige Dieffenbachie und
einen Ficus Benjamini. Beides sind auf ihre Weise
Problemkinder - der Ficus hatte kurz vor dem Winter eine
schwere - fast blattlose - Zeit und ist gerade erst dabei sich
zu erholen.
Die Dieffenbachie ist mir vor einigen Jahren fast umgekippt
und „lehnt“ nun am Topfrand - stabil, solang sie nicht
getragen wird, was sie zu einem Umzug sagen wird (3 Stock
runter, Autofahrt, 3 Stock rauf), macht mir allerdings Sorgen.
Nun gut, schlimmstenfalls muss ich sie stückeln und habe bald
mehrere Dieffenbachien, aber vielleicht weiß jemand generell,
wie man mit so einem knapp über meterhohen Geschöpf mit etwas
zu dünnem „Stamm“ in Bodennähe umziehen kann, ohne dass es
sein Ende bedeutet (sie ist soooo schön!)?
Der Ficus ist ca. 2 Meter hoch, und ich weiß einfach nicht,
wie ich den möglichst schonend (für Ficus wie mich)
transportieren kann.
Also, das Transportmittel ist schon klar, ein Auto, aber wie
kann man denn die Pflanzen vorbereiten oder verpacken, so dass
sie möglichst wenig Schaden leiden?
Vielleicht sind hier ein paar Leute mit Erfahrung, die meinen
Pflanzen und damit mir helfen können
Am besten transportierst Du die Diefenbachie liegend in einem Karton. Du musst die Pflanze, gerade den bruchgefährdeten Stamm, natürlich durch Einstopfung von Papier oder Noppenfolie so weit stabilisieren, dass sie eben nicht bricht. Und „einlegen“ in den Karton mit Helfer.
Findest Du keinen in passender Länge, hilft eine Verpackung in Folie und eine äußere Stabilisierung der Verpackung mit Stäben.
Der Ficus kann ohne Weiteres stehend, halb liegend schräg im Auto verschafft werden. Nur solltest Du im Baumarkt genügend Noppenfolie kaufen und ihn ebenfalls einwickeln. Beide Pflanzen kommen aus Weltgegenden, wo auch die Nachttemperaturen niemals unter 10° fallen. Kälte bringt sie um.
viel Erfolg mit dem Umzug
Geli
Hai, Eliza,
ich empfehle „mumifizierung“ der Pflanzen…
Dazu besorgst Du Dir entwder Packpapier auf Rollen, oder jede Menge Toilettenpapier (das allerbilligste - das Zeug, das einem den Hintern aufscheuert).
Als erstes machst Du aus zerknautschen Papier eine Manschette um den Stammansatz, der die Pflanze am unteren Ende auf Topfdurchmesser bringt, dann wickelst Du das Ding von unten nach oben ein. Dabei klappst Du, so nach und nach, alle Blätter und klappbaren Zweige nach oben und wickelst immer weiter. Nicht zu locker, aber natürlich auch nicht fest zuschnüren, dann noch großzügig Tesafilm oder Klebeband dran, damit der ganze Kladderadatsch nicht beim Transport verrutscht und möglichst wenig der Kälte aussetzen (also nicht gerade an dem Tag, an dem der Winter nochmal mit -15°c zuschlägt, oder früh morgens oder spät abends).
Gruß und viel Glück
Sibylle
Hallo Geli!
Danke für Deine Tipps - wirklich super.
Frostgefahr - das dürfte in einem Monat, also Anfang April, wenn der Umzug tagsüber passiert, kein großes Problem sein. Ich bin gottseidank ein wenig flexibel mit dem Datum, und sollte es wider Erwarten nach Schnee klingen im Wetterbericht, lässt sich die Aktion auch ein wenig verschieben (auch in Anbetracht anderer Gegenstände… *g*). Es geht also wirklich rein ums „Technische“. Ich frag nur jetzt schon, damit dann nicht alles in der Hektik untergeht und es für etwaige Hilfsmittel zu spät ist.
Liegend zu transportieren ist eine gute Idee, daran hatte ich überhaupt nicht gedacht! - kurzer Blick zur Pflanze rüber, sie dreht sich weg von mir, ich glaub, das Prinzesschen hört das alles gar nicht gern und ist nicht wirklich beruhigt, aber wir werden das schon hinkriegen 
Den Ficus einzuwickeln, dürfte eine gute Idee sein. Schon allein von dem her, wie man sonst nachher alle Blätter aus dem Auto bekommt… naja, so viele sind’s eh noch nicht… der Ärmste *snief*
Danke für die guten Wünsche und die Tipps!
Ich hoffe auch, dass alles gut geht
Wär ja schade, neue, tolle Wohnung, und die allerschönsten Pflanzen fehlen dann dort? Sollte nicht passieren.
Ganz lieben Gruß,
Elisabeth
Hallo Sibylle!
Mumifiziereung wird in jedem Fall beim Ficus zur Anwendung finden, der Tipp mit dem „Auspolstern“ ist super, genau darüber hab ich mir nämlich schon den kopf zerbrochen, wie man über diese Stelle drüberkommt… vielen vielen Dank (auch im Namen des Baums, der mit seinem noch etwas schwachen Haupt zustimmend nickt)!
Noch ist es ja ein Zeitl hin, also bin ich optimistisch, was die Temperaturen angeht, aber selbst im Eisesernstfall wird sich da was finden, um den Kältetod der Pflanzen zu vermeiden, das wenigstens ist klar 
Danke Dir für Deine Antwort, und danke auch für die guten Wünsche!
Lieben Gruß,
Elisabeth