Übersiedlung BRD -> DDR

Hallo allerseits

Es soll auch noch nach dem Mauerbau Westdeutsche gegeben haben, die freiwillig in die DDR übergesiedelt sind.
In den Nachrichten hat man nie was davon gehört (Propaganda?).
Gab es das wirklich?
Wie war denn das Prozedere? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da so einfach hingehen konnte nach dem Motto „So, hier bin ich“.
Welche Beweggründe hatten die Leute?
Weiss da jemand was näheres?

Ratz

hi ratz,

unsere nachbarn hatten ihre alte mutter von neukölln nach friedrichshain geholt, also nur wenige kilometer in berlin. es war einfach unkomplizierter mit den besuchen.
außerdem hatte die mutter sich dadurch wohnungsmäßig enorm verbessert.
es wurde ein einbürgerungsantrag gestellt, der wurde in der wohnung feierlich übergeben und das wars.
hat ein paar wochen gedauert.

strubbel
=:o)

Hallo,
da war doch mal was mit Baader-Meinhoff-Mitgliedern?
Ob die allerdings ein förmliches Verfahren durchgespielt haben, möchte ich mal stark bezweifeln. Und warum das nicht an die große Glocke gehängt wurde, ist, glaub ich, auch offensichtlich…

Axel

Hallo Ratz, schau doch auch mal, ob Du eine Biographie von Wolf(gang) Biermann findest, der ist erst vom Westen in den Osten gegangen und dann wieder zurück (weil keiner seine Lieder hören durfte oder so.) Auch eine Biographie der Familie HAgen (Mutter und Nina H.), bei denen Biermann ja wohnte, kann da evtl weiterhelfen. Irgendwann letztes JAhr gabs da mal einen Bericht im Fernsehen darüber, ich glaub bei Arte über Nina HAgen und die HAgenfrauen (Tochter, Mutter und Großmutter).
Susanne


Liebes Ratz,

abgesehen von dem 50gerjahre Biermann
und dem 80ger-jahre Omas und Opas kann
ich tatsächlich nachweisen, daß es tatsächlich
„DDR-Auffanglager“ für rückkehrende Original-
ostdeutsche gab.
Ich habe einen Videomitschnitt davon, den Du
aber umstandsloser über SPIEGEL-TV bekommst…!?

x-nada

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