Überspielen von Videocasette auf DVD

Max möchte seine Videos mit seinem Kombigerät ( Sony RDR - VX420) Video/DVD-Recorder von Video auf DVD übertragen, wie geht das am Einfachsten und wie kann die Aufnahmelänge der DVD (HP; LP; SP usw.) am Besten/Längsten genutzt werden, auch wenn die Qualität nicht so optimal ist, Hausptsache viel geht drauf, Max will DVD + RW benutzen!

Danke für die Hilfe sagt Max

so ein Kombigerät ist ganz gut…
Aber. Ich nehme an, er will eigene Aufnahmen übertragen? Bei Kaufvideo wird es schwierig, weil da nämlich ein kopierschutz drauf ist, der das Überspielen verhindert (bzw. nur gestört zulässt).
er kann im Grunde, wenn die Qualität nicht wichtig ist, die längste Aufnahmezeit wählen, allerdings bekommt das Bild dann einen mh. abgehackten Eindruck. SP dürfte der normalen VHS-Qualität entsprecxhen, LP geht noch.
Ich würde jedoch immer dieslbe Qualitästsstufe wählen wie das Originalband. warum sonst die Aufnahmen digitalisieren, was immer eine Heidenarbeit ist?
Max soll mal ne Probeaufnahme machen, bevor er alles in schlechter Qualität digitalisert hat und es ihm dann doch nicht gefällt.

Verbreiteter Irrtum

er kann im Grunde, wenn die Qualität nicht wichtig ist, die
längste Aufnahmezeit wählen, allerdings bekommt das Bild dann
einen mh. abgehackten Eindruck. SP dürfte der normalen
VHS-Qualität entsprecxhen, LP geht noch.

Bloß nicht!
Entweder man wählt die Aufnahmequalität so hoch, dass die Gesamtaufnahme gerade auf die DVD passt oder so hoch wie möglich. Zumal die bessere Qualität nur ein paar Cent pro Stunde ausmacht.

Egal ob das Original von guter oder schlechter Qualität ist, mit der Qualitätsstufe der Digitalisierung entscheidet man nur darüber ob es „noch ein klein wenig“ oder „noch mal werklich“ schlechter wird.

Ich würde jedoch immer dieslbe Qualitästsstufe wählen wie das
Originalband. warum sonst die Aufnahmen digitalisieren, was
immer eine Heidenarbeit ist?

Es ist nicht so, dass schlechte Aufnahme es abkönnen, dass man sie noch mal mit schlechter Qualitätsstufe digitalisiert. Im Gegenteil: Eine schlechte Aufnahme verliert sogar viel mehr an der ohnehin schon mäßigen Qualität als ein gutes Original.

Hintergrund ist, dass die verlustbehafteten Kompressionsverfahren für Bild und Ton für ein gutes Ausgangsmaterial konzipiert sind.
Dann kann der Encoder erkennen, dass sich Teile wiederholen oder für die Wahrnehmung eines Menschen ohnehin zweitrangig sind.
Bei solchem Ausgangsmaterial geht beim Encoder auch bei höherer Kompression (= Qualitätsstufe niedriger) nur zweitrangiges.

Lässt man jetzt den gleichen Encoder bei gleicher Kompressions- gleich Qualitätsstufe auf schlechtes Ausgangsmaterial los, kann der Encoder nicht zwischen Aufnahme und Aufnahmefehlern unterscheiden. Es gibt weniger Wiederholungen und viel mehr Signale im Eingang, also verliert man bei schlechtem Ausgangsmaterial deutlich mehr von der Originalinformation.

Max soll mal ne Probeaufnahme machen, bevor er alles in
schlechter Qualität digitalisert hat und es ihm dann doch
nicht gefällt.

Das ist eine sehr gute Empfehlung, die wichtiger ist, als das oben gesagt.

Ich darf noch ergänzen:
Will man die Aufnahmen auch noch in einigen Jahren haben, muss man sie unbedingt gleich nach dem DVD-Brennen auf eine Festplatte kopieren. Videocassetten verlieren in den Jahrzehnten ihre Magnetisierung. Aber das ist gar nichts zur Geschwindigkeit (Tage, Monate), mit denen sich selbstgebrannte DVD±R(W) zersetzen.

Deshalb den Recorder möglichst mit DVD-RAM füttern und gleich auf den PC rippen. Bei den Aufnahmen ist ja kein Kopierschutz auf der DVD. Am PC lassen sich auch Aufnahmen bearbeiten.

Ciao, Allesquatsch

und Aufnahmefehlern unterscheiden. Es gibt weniger
Wiederholungen und viel mehr Signale im Eingang, also verliert
man bei schlechtem Ausgangsmaterial deutlich mehr von der

Will man die Aufnahmen auch noch in einigen Jahren haben,
muss man sie unbedingt gleich nach dem DVD-Brennen auf eine
Festplatte kopieren. Videocassetten verlieren in den
Jahrzehnten ihre Magnetisierung. Aber das ist gar nichts zur
Geschwindigkeit (Tage, Monate), mit denen sich selbstgebrannte
DVD±R(W) zersetzen.

Deshalb den Recorder möglichst mit DVD-RAM füttern und gleich
auf den PC rippen. Bei den Aufnahmen ist ja kein Kopierschutz
auf der DVD. Am PC lassen sich auch Aufnahmen bearbeiten.

Ciao, Allesquatsch

Hi

Nur so noch dazu ergänzt

Videocassetten kann man ausser in Ausnahmefällen sogar noch mit etwas verminderter Farbbrillianz nach 25 Jahren ansehen , gebrannte DVD’s bzw CD’s halten selten länger als 5 Jahre .
gebrannte CD’s die ich im Auto Radio laufen lassen , wurden noch nie älter als 6 Monate .
wer sich die arbeit macht um ein vermeintlich beseres Medium als Speicher zu besitzen , der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht

gruss

Toni

hallo

wer sich die arbeit macht um ein vermeintlich beseres Medium
als Speicher zu besitzen , der hat die Rechnung ohne den Wirt
gemacht

ganz meine meinung . . .
es war die industrie die uns mit sprüchen wie „retten sie ihre vhs“ das digitaliesieren schmackhaft machen wollte . . .
und schon wird gedacht man könne 4 filme auf eine dvd klatschen und diese mit ins grab nehmen.

wir lassen uns verblöden - mit den argumenten des geilen geizes.

grüße