Hallo,
wenn ich eine Aufnahme von der Festplatte meines DVD Recorders nach dem Schneiden auf eine DVD überspiele, kann ich in dieser Zeit weder aufnehmen noch wiedergeben. Ich benutze die „schnelle“ Methode nie, weil die Schnitte, die durch das Herausschneiden der Werbeblöcke entstanden sind, nicht sauber überspielt werden.
Laut anderer DVD Recorder Benutzer ist das bei denen auch so. Obwohl sie andere Geräte von anderen Herstellern verwenden.
Eine Erklärung, weshalb während des Überspielvorganges weder aufgenommen noch wiedergegeben werden kann, wäre, wenn man einfach den vorhandenen Dekoder zum digital/analog Wandeln und den Enkoder zum analog/digital Wandeln nutzt. Das Analogsignal wird dabei nicht herausgeführt.
Müsste ich so ein Gerät preiswert entwickeln, würde ich so vorgehen.
Ist die Vermutung von mir richtig oder liege ich da falsch.
Gruß
Andre
Morgen!
Ist die Vermutung von mir richtig oder liege ich da falsch.
Ich vermute mal mit…
Um die Daten von der Platte auf die DVD zu bekommen wird sicher
nicht mehr der Umweg über analog gemacht. Ist auch bei sauberen
schneiden nicht nötig.
Die CPU Belastung des Chips beim lesen/brennen und gleichzeitigem
Schneiden an den Schnittmarken ist so hoch, das sie halt keinen
weiteren Stream ruckfrei verarbeiten können.
Typisch ist das nämlich so ein ARM 9 mit etwa 300MHz, dem geht
da einfach die Luft aus.
Gruß
Stefan
Hallo Stefan, danke für die schnelle Antwort.
Ich bin da aber eher skeptisch.
Die CPU Belastung des Chips beim lesen/brennen und
gleichzeitigem
Schneiden an den Schnittmarken ist so hoch, das sie halt
keinen
weiteren Stream ruckfrei verarbeiten können.
Typisch ist das nämlich so ein ARM 9 mit etwa 300MHz, dem geht
da einfach die Luft aus.
Angenommen, ich sehe mir eine Aufnahme von der Festplatte an, während gleichzeitig eine Sendung aufgenommen wird, die direkt aud die DVD gebrannt wird. Dann hätte ich doch nahezu die von Dir beschriebene Belastung der CPU erreicht. Das Schneiden der Schnittmarken dürfte kein Problem darstellen, weil die HDD die Daten schnell genug liefern kann.
Außerdem kann ich ja während des Überspielvorganges immer noch weitere Sendungen zur Aufnahme programmieren, in der digitalen Progammzeitschrift navigieren usw.
Ich stelle mir den Rechenaufwand eher dann hoch vor, wenn während des Überspielvorganges transcodiert (die Datenmenge ist für die DVD zu hoch) werden muss. Im einfachen fall würde die CPU „einfach“ nur Daten schaufeln. Beim Transcodieren währe der Aufwand deutlich höher.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass es zum Kodieren bzw. Encodieren fertige Bausteine gibt, die von der CPU gesteuert und mit den Datenströmen versorgt werden. Die CPU dürfte nur „Steuerungsaufgaben“ haben und das Bedienmenü realisieren.
Gruß
Andre
Abend Andre!
Bei diesen komischen DVD Recordern kenne ich mich nicht ganz so gut
aus, digitale Receiver mit Festplatte wären da eher mein Ding.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass es zum Kodieren bzw.
Encodieren fertige Bausteine gibt
Das ist korrekt.
Die CPU dürfte nur
„Steuerungsaufgaben“ haben und das Bedienmenü realisieren.
Das ist auch soweit richtig außer das die CPU im Normalfall dafür
zuständig ist die DMAs für Platte und DVD zu bedienen. Das jeweilige
Filesystem muß auch von der CPU realisiert werden und für das
schneiden würde ich auch die CPU bemühen, da es dann komplett
digital ginge.
Wenn man dann noch bedenkt das aufgrund Kosten die Encoder/Decoder
sich das RAM mit der CPU teilen, kann es da schon die verschiedensten
Problemchen geben.
Bei unserer aktuellen HDTV Box hat die CPU noch eine Memory Bandbreite
von 20MB/s wenn HD decodiert wird.
Glaub mir die Entwickler haben die Einschränkung sicher nicht aus
Spaß gemacht. Das viele Geräte diese Einschränkung haben ist auch
nicht verwunderlich, es gibt nur hömeophatische Anzahlen von
Chips die dafür genutzt werden können.
Gruß
Stefan