Ich baue Lasergeräte. Diese Geräte gehen bei Überstrom sehr schnell defekt (Diodenlaser). Ich muss also, um mich vor Reklamationen zu schützen, ein passives Bauteil finden, dass den Überstrom (~11Amp) signalisiert.
Das ganze natürlich preiswert.
Ich baue Lasergeräte. Diese Geräte gehen bei Überstrom sehr
schnell defekt (Diodenlaser). Ich muss also, um mich vor
Reklamationen zu schützen, ein passives Bauteil finden, dass
den Überstrom (~11Amp) signalisiert.
Das ganze natürlich preiswert.
Hallo Holger,
jagen denn deine Kunden den Strom selbst durch die Diode? Wenn ja, ist da nicht viel zu machen, ausser vielleicht eine gewöhnliche superflinke Sicherung, gibts auch als SMD.
Ansonsten ist ein Schutz vor zuviel Strom einfach unverzichtbarer Teil der Ansteuerung.
Danke für die schnelle antwort. Das Problem ist, dass die Sicherung den Stromkreis öffnet, dadurch gibt es (kurzfristig höhere) Schaltstöme - diese zerstören aber dann die Laserdiode vollends.
Grüße,
Holger
Hallo Holger,
jagen denn deine Kunden den Strom selbst durch die Diode? Wenn
ja, ist da nicht viel zu machen, ausser vielleicht eine
gewöhnliche superflinke Sicherung, gibts auch als SMD.
Ansonsten ist ein Schutz vor zuviel Strom einfach
unverzichtbarer Teil der Ansteuerung.
es ist nicht möglich eine Laserdiode mit einer externen Überstromschutzschaltung zu schützen.
Für eine maximale Lebensdauer und stabilen Betrieb von Laserdioden
benötigt man entweder eine Kombination aus Konstantstrom und Temperaturregelung oder alternativ eine Leistungsregelung. Es gibt fertige Treiber ICs die den Schutz der Dioden übernehmen.
Dabei sollte man beachten, dass jenseits des Schwellstromes schon kleine Stromerhöhungen erhebliche Ausgangsleistungserhöhungen bewirken und dabei sehr schnell der Grenzwert der optischen Ausgangsleistung überschritten werden kann.
Die für die Regelung benötigte Messgröße proportional zur optischen Ausgangsleistung liefert im Allgemeinen eine im Laserdiodengehäuse integrierte Monitordiode (MD).
Billige Import Laser regeln die Leistung ohne Monitordiode und sind sehr empfindlich gegen Spannungsspitzen und Störimpulse. Ein Störspannungsimpuls reicht schon, um dem Laser das Leben auszuhauchen.
Das Problem ist, dass die
Sicherung den Stromkreis öffnet, dadurch gibt es (kurzfristig
höhere) Schaltstöme - diese zerstören aber dann die
Laserdiode vollends.
Kann ich gar nicht glauben. Ist der Widerstand des Sicherungsdrahtes wirklich während der Zerstörung geringer als im Normalzustand?
Btw., warum kann man überhaupt einen zu hohen Strom einstellen?
Gruß
loderunner
Das Problem ist, dass die
Sicherung den Stromkreis öffnet, dadurch gibt es (kurzfristig
höhere) Schaltstöme - diese zerstören aber dann die
Laserdiode vollends.
Kann ich gar nicht glauben. Ist der Widerstand des
Sicherungsdrahtes wirklich während der Zerstörung geringer als
im Normalzustand?
Kann nicht sein, weil der Draht immer einen positiven Widerstandskoeffizient hat. Wenn das nicht so wäre, hätte der Draht ein Problem beim Durchschmelzen.
Btw., warum kann man überhaupt einen zu hohen Strom
einstellen?
Ohne Schaltung und Layout ist keine vernünftige Erklärung für dieses Phänomen möglich.
Gruß
Axel
So so. Ich weiß, das die Entwicklung von Laserdiodensteuerungen
nicht ganz trivial ist.
Diese Geräte gehen bei Überstrom sehr
schnell defekt (Diodenlaser). Ich muss also, um mich vor
Reklamationen zu schützen, ein passives Bauteil finden, dass
den Überstrom (~11Amp) signalisiert.
Geht es tatsächlich um 11A?
Dann geht es dabei mit Sicherheit nicht um kleine Laserdioden mit
paar mW, oder?
Vermutlich geht es dann auch um Ultrakurzzeitimpulse, oder liege
ich da völlig daneben?
Wir können nun noch ne Weile hier Rätselraten hier spielen und
du wirst dann noch einige solcher für dich sehr wahrscheinlich
wertlosen Infos bekommen, wie der mit den Monitordioden im Laser,
(was es in Hochleistungslaserdioden so natürlich nicht gibt).
Ohne eine halbwegs klare Aufgabenstellung mit Erläuterung der
relevanten Randbedingungen wird das also hier sicher nix.
Das ganze natürlich preiswert.
Ja natürlich. Das ist ja immer so.
Was preiswert für dich konkret ist, wissen wir dann aber doch nicht.
Gruß Uwi
Wir arbeiten tatsächlich mit 11Ampere. Das Netzteil stellt der Kunde (würden wir das Netzteil liefern wäre das ganze wesentlich einfacher - aber es gibt viele Anwendungen, die nicht mit einem oder zwei Netzteilen zu erschlagen sind. Zu dem haben wir uns auf den Bau von Lasern spezialisiert - und nur wenig Ahnung von Elektronik.)
Das Modul wird ca. 100Watt und mehr liefern. Es wird ein „dummes Modul“ sein. Das heißt, keine Abschaltung bei Übertemperatur.
Am Beispiel der Temperatur kann ich das gesuchte am besten erklären - hier gibt es einen Farbumschlag bei Übertemperatur. Damit wissen wir der Kunde hat das Modul nicht sachgemäß behandelt. Etwas ähnliches soll es nun für den Strom geben.
Passiv, da in dem Modul keine Spannung anliegt, die den Betrieb eines ICs oder ähnlichem ermöglicht.
Im gepulsten Betrieb gehe ich derzeit von milisekunden aus.
Preiswert heißt ~50€
Wir arbeiten tatsächlich mit 11Ampere. Das Netzteil stellt der
Kunde (würden wir das Netzteil liefern wäre das ganze
wesentlich einfacher - aber es gibt viele Anwendungen, die
nicht mit einem oder zwei Netzteilen zu erschlagen sind. Zu
dem haben wir uns auf den Bau von Lasern spezialisiert - und
nur wenig Ahnung von Elektronik.)
Das sehe ich zwar als Problem, aber ist ja euer Geschäft.
Das Modul wird ca. 100Watt und mehr liefern. Es wird ein
„dummes Modul“ sein. Das heißt, keine Abschaltung bei
Übertemperatur.
Am Beispiel der Temperatur kann ich das gesuchte am besten
erklären - hier gibt es einen Farbumschlag bei
Übertemperatur. Damit wissen wir der Kunde hat das Modul nicht
sachgemäß behandelt. Etwas ähnliches soll es nun für den
Strom geben.
Passiv, da in dem Modul keine Spannung anliegt, die den
Betrieb eines ICs oder ähnlichem ermöglicht.
Das ist unlogisch, wenn doch immerhin bis zu 11A fließen.
Also ist Strom da, mit dem man was anfangen kann.
Im gepulsten Betrieb gehe ich derzeit von milisekunden aus.
Preiswert heißt ~50€
für 50€ kann man schon ganze Elektroniken mit zig BE realisieren.
oder auch mit FET wie hier: http://uwiatwerweisswas.dyndns.org/Uwi/LED_LAMPEN/LE…
Einziger Nachteil solcher Schaltungen ist, das etwas Spannung
über diese „verloren geht“.
Man könnte diese Schaltungen aber auch gleich noch mit einer
Thermosicherung verbinden, so dass der Strom bei überschreiten
einer Grenztemp. weiter reduziert wird.
Gruß Uwi
Zudem haben wir uns auf den Bau von Lasern spezialisiert - und
nur wenig Ahnung von Elektronik.
Ich sehe das als Widerspruch und würde empfehlen, zumindest als Einmalleistung einen Elektroniker / gerne Dipl.Ing. / mit der Entwicklung einer passenden Schutzbeschaltung zu beauftragen.