Überstundenlohn

Hallo,
mal angenommen jemand wurde bisher nach Stundenlohn bezahlt und erreichte im Monat entweder 160 oder 168 Arbeitsstunden, also je nach dem wieviel Arbeitstage der Monat hatte.
Nun kommt Chef auf die Idee und stellt die Bezahlung auf Gehalt um.
Das Gehalt wird irgendwann auch mal erhöht aber der Überstundenlohn bleibt gleich hoch.

Wo nach muß sich der Arbeitnehmer nun orientieren, wenn er sich ausrechnen möchte, ob sein durchschnittlicher Stundenlohn bei Gehaltszahlung bereits über den Überstundenlohn liegt. ? Ich meine, angenommen er möchte dann damit auch mal zu Chef gehen und diesem das klar machen, welche Zahlen sollte er hierzu dann benutzen, 160 Std.
oder 168 Std. / Gehaltszahlung. ?

Muss ein Überstundenlohn über den Normallohn liegen. ?

Wieviel Stunden Pause müssen für einen normalen Arbeitnehmer zwischen zwei Arbeitstagen liegen. ?

Danke
Dagmar

Hallo,

Nun kommt Chef auf die Idee und stellt die Bezahlung auf
Gehalt um.

Wann war/ist denn dieses „Nun“? Hat er schon oder hat ers vor?

Muss ein Überstundenlohn über den Normallohn liegen?

Nö, muss er nicht (wenn es nicht so vereinbart ist).

Wieviel Stunden Pause müssen für einen normalen Arbeitnehmer
zwischen zwei Arbeitstagen liegen?

Normalerweise 11 Stunden. Aber es gibt da auch Ausnahmen im Arbeitszeitgesetz.

MfG

Hi Dagmar,
die Gehaltszahlung hat durchaus Vorteile. Man hat immer das gleiche Geld am Monatsende auf dem Konto.

Meine Rechnugn für ein Gehalt und Stunden wäre wie folgt:
bisherige Arbeitszeit pro Woche (40 Std.) x 4 Wochen = 160 Stunden.
Das Gehalt wäre also dementsprechend immer auf diese Stundenzahl angepasst.
Pech im Februar… ab 160 Stunden gibts erst Überstundengeld und das wird leider nicht so schnell möglich :wink:

Überstundenlohn:
Oft gibt es bei Gehalt nur Zeitausgleich… damit verbunden wird oft auch ein Zeitkonto eingerichtet.
Dieses kann auch so geführt werden, dass ein Monatsdurchschnitt im gesamten Jahr 160 Stunden erreichen kann.
Es wird immer gleich ausgezahlt, aber Überstunden werden nur aufs Zeitkonto gebucht und mit Negativstunden verrechnet.

Vorteile:

  1. Man rutscht nicht immer in andere Abgabenlassen, wenn man sich ohne Überstunden im Grenzbereich befinden würde.
    (Z.B.Trotz hohem Urlaubsgeld hat man nicht viel mehr in der Tüte als ohne, weil höhere Abgaben in Abzug gebracht wurden als normal)

  2. Man kann auch mal ein paar zusätzliche freie Tage vom Zeitkonto holen.

Nachteile:

  1. Man bekommt weniger Zuschläge für den gesamen Monat. Nur wenn Tagesüberstunden geleistet werden geht kein Weg dran vorbei (eigene Erfahrung aus Zeitarbeit)

  2. Manche Firmen begrenzen das Zeitkonto nicht. Eventuell hat man soviele Stunden, dass man schon für das Folgejahr mit angespart hat *lach*
    Naja. Verloren gehen die Stubnden nie. Spätestens beim Ausscheiden hat man lange Urlaub vorher oder bekommt die Stunden extra ausgezahlt.

Meine Meinung dazu
Gruß
BJ

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Hallo,

die Rechnung mit den 160 Stunden kann ich nicht so ganz nachvollziehen? Es hat ja nicht jeder Monat 4 Wochen, manche haben auch 5. Um die monatliche durchschnittliche Stundenzahl auszurechnen kenne ich das so: 40 Stunden x 13 (so viel Wochen haben drei Monate) : 3 (um wieder auf den Monat zu kommen). Da komme ich auf rd. 173 Stunden/Monat.

Aber um genau zu wissen, wann ich in den Überstundenbereich komme, würde ich ganz einfach meine täglichen Arbeitsstunden festhalten. Die 40 Stunden-Woche entspricht 8 Stunden pro Arbeitstag.

Ob nun Überstundenzuschlag ab der 8. Arbeitsstunde gezahlt wird oder geringfügige Mehrarbeit mit dem Gehalt abgegolten sein soll, das müsste eigentlich im Arbeitsvertrag festgehalten werden.

Wie ist es denn betriebsüblich?

Die Frage nach der Pause zwischen zwei Arbeitstagen, die hab ich nicht richtig verstanden?

Liebe Grüße
usch