Hi liebe Experten.
Als Berufseinsteiger nach dem Studium begann ich vor einigen Monaten in einem kleinen Unternehmen zu arbeiten.
Ich wurde folgendermaßen eingestuft:
Kollektivvertrag für Handelsangestellte
Gehaltsgebiet: A
Beschäftigungsgruppe : IV
im 1 . Berufsjahr.
Des weiteren gibt es im Arbeitsvertrag folgenden Abschnitt zur Arbeitszeit (originaltext):
Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38,5 Stunden.
Arbeitszeiten bei Dienstreisen und Kundenbetreuung werden in einem eigenen Anhang geregelt!
Der/die Arbeitnehmer/in erklärt sich mit der Abänderung der vereinbarten Arbeitszeit durch den Arbeitgeber in den Grenzen des § 19c AZG (bei Teilzeitarbeit § 19d AZG) einverstanden.
Des weiteren ist folgendes im Vertrag zu finden:
„Das gewährte monatliche Gehalt beträgt € xxxx,-- Brutto / Monat
In diesem Entgelt sind pro Monat auch 15 Überstunden pauschal abgegolten“
Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Alle Mitarbeiter meiner Firma machen regelmäßig Überstunden und zwar mindestens im Ausmaß deren Überstundenpauschale. Ich müsste also laut Ansicht der Kollegen jeden Monate nicht 38,5h arbeiten sondern 42,5h.
Jetzt frage ich mich: „Warum steht dann oben was von 38,5h regemäßiger Arbeitszeit?“
Ein wichtiger Punkt: Überstunden werden in dieser Firma definitiv nicht angeordnet - die Mitarbeiten machen die Stunden automatisch regelmäßig.
Ich habe nun 2 Monate lang 38,5h gearbeitet und am Stundenzettel (gibts immer Ende des Monats) stehen schon erhebliche Minusstunden!
Also nochmal die Aussage der Mitarbeiter (die ich nicht ganz glauben will): „Du kannst ruhig mal ein Monat weniger als die Überstundenpauschale arbeiten aber dann musst du im nächsten Monat die Stunden wieder reinholen indem du über die Pauschale hinaus Stunden machst“.
Bitte dringend um Rat! (bin schon langsam am Verzweifeln)
mfG,
Manfred