Übertrager für Elektronenblitz

Das Ding hat 5 Anschlüsse, aber ohne Kaputtmachen bringe ich nicht raus, wie. Weiß jemand, wie man es beschaltet (und wie es funktioniert)?

Hallo.

Die Beschreibung ist zu ungenau.
Wo ist das Ding her (aus einem Blitz oder gekauft)? Ist es der Z"und"ubertrager (vermutlich aber nicht) oder der des Hochspannungserzeugers (Schaltnetzteil)?
Willst Du damit selber was bauen oder was nachbauen oder …

Es gibt n"amlich viele M"oglichkeiten f"ur das Innenleben und die Beschaltung und wenn man nicht die Typennummer und das Datenblatt hat, mu"s man es eben rausmessen. Dazu mu"s man aber wissen, was einen interessiert, und auch ein paar prinzipielle Details der Anwendung kennen.

Bis denn
Roland

Das Ding hat 5 Anschlüsse, aber ohne
Kaputtmachen bringe ich nicht raus, wie.
Weiß jemand, wie man es beschaltet (und
wie es funktioniert)?

Es soll später mal ein größerer Elektronenblitz (LZ > 60) werden, einstweilen Vorstudien mit Bauteilen
von CONRAD. Die sind: eine Blitzröhre (Nr. 58 22 55) und der im Katalog als zugehörig ausgewiesene „Übertrager“ (Nr. 582263-62), der die Hochspannung (ca. 230V) erzeugen soll. Datenblatt gibt es nicht.
Widerstände habe ich gemessen. Zwischen den beiden Anschlüssen auf der einen Seite liegen ca. 160 Ohm. Auf der andern Seite sind 3 Anschlüsse: der erste ist diagonol mit der andern Seite verbunden (0 Ohm), zwischen den beiden andern liegt kein Widerstand, und sie sind auch nicht mit den übrigen 3 Anschlüssen verbunden (mech. Wechselschalter?)
Schönen Dank für das Interesse
G. R.

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Also, ich hab mir das Ding im Katalog angeschaut.
Ich sehe auf der 3er-Seite nur an einem Anschlu"s einen dicken Draht. An welchem Pin kommt der wieder raus? Das ist dann h"ochstwahrscheinlich die Prim"arwicklung (6V). Die hat einen sehr geringen Widerstand. Das sind wohl die 0 Ohm. Und die mit 160 Ohm ist die Sekund"arwicklung (230V). Da"s die einen gemeinsamen Anschu"s haben, erscheint mir etwas seltsam, aber OK. Gehen von den restlichen 2 Pins noch Dr"ahte weg? D"urfte eigentlich nicht.

Hast Du ein Oszi? F"ur so ein Projekt solltest Du eines haben.
Wenn man dann noch einen Funktionsgenerator hat, kann man einen Trafo schon viel besser vermessen als nur mit dem Ohmmeter. Einfach mal einen Sinus einspeisen, wo man denkt, da"s eine Wicklung ist, dann findet man leicht die anderen Wicklungen und die "Ubersetzungsverh"altnisse.

Zur Beschaltung: Die Prim"arseite wird mit Wechselspannung 6V 15kHz gespeist, am besten aus einem LC-Oszillator mit dem Trafo als L. Die Transistoren m"ussen bei 7 W ("uber 1 A) entsprechend kr"afig sein. Die Sekund"arspannung wird einweg-gleichgerichtet (wegen gemeinsamen Anschl. geht leider keine Br"ucke) (evtl. schnelle Diode n"otig) und gegl"attet (Kapazit"at entsprechend der gew"unschten Blitzenergie). Wenn man h"ohere Spannungen braucht, kann man noch eine Verdopplerkaskade dazwischenh"angen (und mit der Prim-U entsprechend runtergehen). Die Ausgangsspannung entweder "uber Prim-U und "Ubersetzungverh"altnis einstellen oder messen und den Oszillator damit regeln. Dann noch die Z"undschaltung und es sollte blitzen.

Apropos: Mich hat schon immer interessiert, wie man die LZ in eine physikalische Gr"o"se (zB. Lichtleistung/Raumwinkel) umrechnet. Wei"st Du da was?

Roland