ich suche eine Überwachungskamera für außen, bei der ich die Bilder automatisch auf eine SFTP/SMB/WebDAV Freigabe ablegen lassen kann. Ich will keine App, muss das auch nicht steuern und nix. Aufzeichnen lokal reicht mir.
Ein dünnes Stromkabel dahin führen ist kein Ding. wLAN wäre gut, brauchbare Nachtsicht auch, Aufnahme nur bei Bewegung auch.
Zu überwachen ist eine Fläche von maximal 5x7m auf dem eigenen Grundstück.
Es gibt viele Marken - dahinter steckt oft Hikvision als Hersteller.
Die können alle auch Cloud und App, muss man aber nicht nutzen.
Ich speichere lokal auf einem propietären Festplattenrekorder, aber NAS ginge auch, sagt der Hersteller in einer erstaunlich deutschen Anleitung.
Ernstzunehmende Kameras bekommen PoE.
Ich habe die in einem separaten Netz eingesperrt, sicher ist sicher.
Die Konfiguration ist erlernbar, aber nicht fritzboxig.
Andere schwören auf Ubiquiti, die sollen erstaunlich simpel und preiswert sein.
Schöne deutsche Marken gibt’s auch. Einem Kunden wurde vom Chinamüll abgeraten und Abus verkauft. Das war 1:1 dieselbe Konfigurationsoberfläche wie Hikvision. Haha.
Ah, ich vergaß.
Die meisten Kameras haben integrierte Infraot-LED.
Die beleuchten erstaunlich gut und sind nur als winziger, dunkelrot schimmernder Punkt wahrnehmbar.
Aber:
Bei Regen und Schnee wird der Niederschlag brutal hell vor der Linse angestrahlt, trotz angeblich intelligenter Bewegungserkennung erfolgen Fehlaufzeichnungen. Dazu garantiere ich, dass Spinnen magisch angezogen werden und du dann beeindruckende Aufnahmen bekommst, bei denen du dem Kollegen beim Netzbau angucken kannst, aber sonst nichts siehst.
Ich setze daher auf separate, billige Infrarotscheinwerfer, die ein paar Meter neben der Kamera montiert werden.
Noch ne Frage. Der heiße Scheiß scheint ja farbige Nachtsicht zu sein. Wie sind da die Erfahrungen? Kann man Gesichter erkennen bei der Infrarotgeschichte oder geht das besser mit Farbe?