Überweisung von Deutschland nach Österreich

Hallo ihr lieben Wissenden,

möglicherweise kommt meine Frage hier wöchentlich, aber ich hab keinen Zugang zur
Archivsuche. Vielleicht kann mich ja jemand zum richtigen Link schubsen:

Wenn ich von Deutschland aus einen Betrag auf ein Konto in Österreich überweisen
will, geht das im Euro-Zeitalter mit dem üblichen Inlandsüberweisungsformular
oder brauche ich da Dinge wie:

* Ein spezielles Auslandsüberweisungsformular?
* Nummern wie IBAN und BIC und wie das alles heißt?
* Sonst noch was?

Sprich, kann ich das selber machen oder muss ich deswegen zur Bankfiliale
dackeln?

Schönen Dank!
Liebe Grüße
Edith

Hallo Edith,

ich bin zwar kein Banker, aber leider Geschädigter (siehe unten). Wie die Überweisung im Detail ablaufen kann, hängt von dem Angebot deiner Bank ab. Generell hast du aber zwei Möglichkeiten, das Geld nach Österreich zu bringen: Entweder per normaler, alter Auslandsüberweisung unter Angabe der nationalen BLZ und der normalen Kontonummer des Empfängers. Das Inlandsüberweisungsformular funktioniert hier aber glaube ich nicht (bin bekennender Onlinebanker). Außerdem kostet das bei den meisten Banken eine Gebühr, bei mir wären es 5 Euro gewesen. Wenn du eine internationale Überweisung mit BIC (eine Art internationale BLZ) und IBAN (internationale Kontonummer) machst, darf die nicht mehr kosten als eine Inlandsüberweisung. Bei den meisten Banken funktionieren diese Überweisungen mittlerweile auch übers Internetbanking. Aber vorsicht: Gehe sicher, dass die Daten korrekt sind; wir haben eine falsche IBAN angegeben und das österreichische Kreditinstitut hat für die Rückleitung pauschal 50 Euro so genannte Spesen einbehalten!

Gruß,
Dennis

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Grüß dich, Fiesling!

Was für ein unpassender Name bei so einer freundlichen Auskunft! :wink:

Ich sehe schon … ich lass das die Banker machen. Wenn die es verbaseln, indem
sie eine falsche Gottweißwas-Nummer verwenden, werden sie ja wohl dafür haften.
(Online banking mache ich sowieso nicht, man hat mir mal gesagt, dass das mit dem
Apple Mac nicht geht.)

Gruß und vielen Dank!

Edith

Hi,

einfach mal hier reinschauen: FAQ:1193

Ich sehe schon … ich lass das die Banker machen. Wenn die es
verbaseln, indem
sie eine falsche Gottweißwas-Nummer verwenden, werden sie ja
wohl dafür haften.

Die Banker geben normalerweise nicht irgendwo falsche Nummern ein oder lassen sie gleich ganz weg, sondern die Kunden. Inwieweit sich ein Bankmitarbeiter damit beschäftigt, den Fehler zu korrigieren, hängt vom Einzelfall ab.

Grundsätzlich gilt: Wenn IBAN oder BIC oder sonstwelche Angaben fehlen, kostet es richtig Geld (Gebühr für Auslandsüberweisung) und das zahlt der Kunde für seine (leider weitverbreitete) Faulheit, nämlich dafür, die gültigen Geschäfts- und Sonderbedingungen nicht zu lesen.

Gruß,
Christian

Hallo Edith,

es ist sogar so, dass die Systeme die eingegeben Zahlen einer EU-Standfardzahlung auf Plausibilität prüfen und bei Fehleingabe durch den Mitarbeiter diese Eingabe nicht annehmen. (Was in einer VB funktioniert ist anderswo wohl auch so)

Sollte es sich nicht um eine Fehleingabe sondern um Schlamperei in den Angaben des Kunden handeln wird es eben teuer.

Gruß Ivo