Salve,
also nochmal: Natürlich wäre es fein gewesen, wenn der
Bankmensch Dir gesagt hätte, daß die Gebühren im Ausland
erheblich sein können. Natürlich hätte man in den USA
nachfragen können, was die Überweisung kostet und natürlich
hätte man auch vorher ein neues Zahlungsverkehrssystem mit
automatischer Bearbeitung entwickeln können.
Ob ein „Zahlungsverkehrssystem mit automatischer Bearbeitung“ sowas revolutionäres ist, kann ich mir nicht vorstellen. Wie funktionieren Kreditkarten? Zahlung in den USA, sofortiger Check der Gültigkeit, automatische Abbuchung vom dt. Konto innerhalb weniger Tage, einzelnd aufgeführte Gebührenposition, kostengünstig, schnell, weltweit funktionierend…
Ich hoffe doch nicht wirklich dass du selber glaubst, dass ein weltweites Banksystem (evtl. mit direkten Überweisungsmöglichkeit von jedem Konto zu jedem) ein unmögliches Hexenwerk darstellt. Wie überleben denn Kreditkartenunternehmen? Indem Karteikärtchen per Hand ausgefüllt werden und der aktuelle Kreditstand täglich ergänzt wird und per Eselboten ins Heimatland transportiert werden…???
*nichtübelehmen*
Nun darf man sich aber auch gerne vor Augen führen, daß es für
einen Bankmenschen das normalste von der Welt ist, daß bei
einer Auslandszahlung auch im Ausland Gebühren anfallen.
Sicherlich richtig!
Auf den Gedanken, daß das jemand nicht, weiß, ist man da
wahrscheinlich nicht gekommen.
Wahrscheinlich auch richtig!
Auf den Gedanken, daß jemand glaubt, daß eine ausländische Bank für
eine Überweisung aus Deutschland kostenlos arbeitet, ist man
schlicht weg nicht gekommen.
Na ja - welche Arbeit fällt denn wirklich an im Zeitalter von Computer, Online-Verbindung, Standleitungen…?? (außer: siehe Beispiel Karteikarten…)
Wohl eher eine Sache für
die Verbraucherverbände und Gerichte und nicht für mich!
Au ja
Nachfragen kostet ja nichts! Der Verbraucherverein in Berlin ist m.W. in dieser Branche sehr engagiert!
Den Stein des Anstoßes für EU-Überweisungen kenne ich nicht. Vielleicht auch ein Verbraucherverband! 
Tja, da kannst Du Dich ja mal an die ausländische Bank wenden,
und fragen, warum die das anders handhaben, als die deutschen
Banken (die ich kenne). Normal ist hier, daß die Gebühren
offen ausgewiesen werden. Ich habe allerdings mal den Fall
gehabt, daß in Holland ein ähnliches Ding abgelaufen ist.
Unserem Kunden wurde erklärt, wir hätten da zwei mal Gebühren
abgezogen, was glatt gelogen war. Im Ausland scheint man das
also mitunter gelassener zu sehen. Aber auch hier wieder:
Ausland, nicht Deine Bank.
Absolut richtig! Die Korrespondenzbank in den USA hat ja auch die Hand aufgehalten und der Empfänger hatte mich in Verdacht!
Ja, aber was beschwerst Du Dich dann hier? Das waren die
Gebühren der Auslandsbank, was kann Deine Bank dafür?
In erster Linie nichts, ist aber ja wohl mein Vertragspartner - und daher erster Ansprechpartner. Oder nicht? Wie dies streng juristisch aussehen würde, würde mich allerdings interessieren. Theoretisch würde ich hier an der Quelle sitzen, da eine Freundin von mir Juristin in einer Bank ist! 
Tja ich weiß nicht. Wir als relativ kleine Bank haben rd. 350
Korrespondenzbanken weltweit, so daß wir mit diesen taggleich
Zahlungen abwickeln können. Das war m.W. vor 100 Jahre noch
nicht ganz so, aber ich werde mal recherchieren 
Mit der Internationalen Bankleitzahl und Internationalen Kontonummer sollte doch wohl bald eine direkte Überweisung von Konto zu Konto möglich sein! In alle Länder und zu jedem Erdenbürger!
Ja, ich bin da mal gespannt. M.W. hat Ivo da interessante
Geschichten zu erzählen, was IBAN- und BIC-Standardtreue im
Ausland angeht.
An einen Start am 1.1. glaube ich allerdings auch nicht - siehe TollCollect, was man von solchen Aussagen halten kann!
Wird sowieso wohl vorerst meine letzte außer-europäische Überweisung sein. Freunde in den entsprechenden Ländern müssen hier dann wohl aushelfen! eMail machts kostengünstig möglich!!!
)
Fake-Gebühren? Dann überleg Dir mal, wo die gestrichenen
Gebühren geblieben sind. Ich sags Dir: Die sind bei anderen
Gebühren miteinbezogen worden. Wo früher Gebühren den Kosten
entsprechend berechnet wurden, wird heute an anderer Stelle
intransparent mitkassiert. EU-Überweisung zum Inlandstarif?
Kein Problem, dann erhöhen wir eben die Kontoführungsgebühr um
einen Euro oder den Zinssatz für Überziehungen um 0,05%. Wer
zahlt? Genau, nicht der Verursacher, sondern alle bzw. andere
Kunden. Gerecht? Eher nicht, aber wenn Justitia das so will…
Es ist klar, dass die Gebühren umgelegt werden. Dies ist in jeder Branche so und zählt zum Standard-Marketing.
Doch wofür zahle ich Kontoführungsgebühren, wenn zusätzlich noch für jeden Handstrich eine Extra-Gebühr verlangt wird. Manchmal kommt mir es so vor wie bei den Zulagen manch Staatsdiener (Taucher bekommt Extra-Geld, wenn er ins Wasser geht. Ist aber als Taucher angestellt
))
Manch Gebühr wurde ja auch für die Grundaufgaben einer Bank (z.B. Bareinzahlung, Kontoauszüge…) verlangt. Insbesondere dies haben die Gerichte ja kritisiert und bei dieser Gelegenheit gleich ein wenig Wildwuchs ausgemistet.
Aber sowieso egal: Das Kind ist in den Brunnen gefallen und bevor sich eine US-Bank einen Furz um etwas schert, was ein Deutscher sagt, wird die Nacht zum Tag. Abgehackt und dem Punkt „Lebenserfahrung“!
))
Gruß
Falke