Überzeugung = Zufall ?

Hallo,

ich nochmal *smile*

Ein paar Fragen in den Raum werfe!!

Wie kann man sich überhaupt seinem Glauben so sicher sein?

Was wäre wenn ihr in Indien geboren und somit direkt in den Buddhismus hingewachsen wärt ?
Würdet ihr das nicht auch als ganze Wahrheit anerkennen?

Oder ihr wärt allein auf einer einsamen Insel geboren ( ich weiß sehr unwahrscheinlich )
und hättet keinen Kontakt zu anderen Mitmenschen. Würdet ihr an Gott glauben?

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

Und habt ihr nicht manchmal Zweifel am Glauben da sehr viele Religionen und Ideologien einen „irrtumlosen Wahrheitsanspruch“ vorbehalten?

Atheisten,Christen; Buddhisten, Nationalisten, Muslime, Existenzialisten, Heiden behaupten doch alle unbeirrbar sie würde die vollkommen Wahrheit (die nie jemand in diesem Menschenleben besitzen wird) besitzen!

Ist es nicht einfach zufall das man christ ist?

Man hätte doch genau so gut im Busch geboren werden können und würde jetzt irgendwelche Naturgötter anbeten.

Jemand hat mal gesagt:" wenn es den Tod nicht gäbe, gäbe es auch keine Religion". ist vielleicht was dran?

DAnke für eure Antworten :smile:)

Gruss BelRia

Artikel gefunden in Jesus.de - Autor ist mir bekannt !! „Artikel leicht verändert“.

Hallo,

Was wäre wenn ihr in Indien geboren und somit direkt in den
Buddhismus hingewachsen wärt ?
Würdet ihr das nicht auch als ganze Wahrheit anerkennen?

Ist anzunehmen, wenn man keine gegenteilige Erfahrung macht, was widerum unwahrscheinlich ist

Oder ihr wärt allein auf einer einsamen Insel geboren ( ich
weiß sehr unwahrscheinlich )
und hättet keinen Kontakt zu anderen Mitmenschen. Würdet ihr
an Gott glauben?

An Gott wahrscheinlich schon, denke ich. Frage ist, was wir als gott anschauen würden

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

Gute Frage, denke schon, wenn man sieht, dass alle Völker auch naturvölker Ihre Götter haben

Und habt ihr nicht manchmal Zweifel am Glauben da sehr viele
Religionen und Ideologien einen „irrtumlosen
Wahrheitsanspruch“ vorbehalten?

Hatte ich ja. Man wird von Christus gerufen (im Innern) dann kann man erkennen wer er ist und wie er ist. Dann kann es einem wie Schuppen von den Augen fallen und dann glaubt man auch, weil man dann persönlich weiss und einen allfälligen vorherigen anderen Glauben spielt keine Rolle mehr.
Glauben aufgrund einer Lehre, ist rein abhängig was einem gelernt wird. Wenn man es aber erfährt, dann ist es ein ganz anderer und sicherer Glauben, einer der auch mit keiner Religion rein auf der Lehre vergleichbar ist

Ist es nicht einfach zufall das man christ ist?

Teilweise, da nicht alle gerufen werden, weshalb auch der Missionsbefehl in der Bibel steht. Es werden aber viele gerufen, die sich nicht für Christus entscheiden, da jeder Mensch, das Entscheidungsrecht hat.

Jemand hat mal gesagt:" wenn es den Tod nicht gäbe, gäbe es
auch keine Religion". ist vielleicht was dran?

Stimmt, nur Religion ist nicht gleich Glauben

DAnke für eure Antworten :smile:)

bitte

Gruss Beat

Hallo BelRia,

Wie kann man sich überhaupt seinem Glauben so sicher sein?

Das frage ich mich auch immer. Vor allem wenn ich über alte Kulturen lesen und deren Glaubenssysteme (ich nenns mal so), die heute als Götzenhumbug abgetan werden. Auch bei ganz überzeugten Christen (Juden, Muslime, passendes einsetzen) frage ich mich das. Kann ich dir nicht beantworten da ich nicht glaube. Ich denke es wird dir mit einer „inneren Stimme“ oder „Berufung“ und gefühlsmässigen Geborgenheit begründet. (Damit mußmaße ich nur)

Was wäre wenn ihr in Indien geboren und somit direkt in den
Buddhismus hingewachsen wärt ?
Würdet ihr das nicht auch als ganze Wahrheit anerkennen?

Warscheinlich! Es sei denn man lernt etwas anderes kennen, bei dem man sich besser aufgehoben/verstanden fühlt.

Oder ihr wärt allein auf einer einsamen Insel geboren ( ich
weiß sehr unwahrscheinlich )
und hättet keinen Kontakt zu anderen Mitmenschen. Würdet ihr
an Gott glauben?

Kommt drauf an ob ich da Internet habe und an Bücher herankomme. *g*
Vielleicht wäre es die erste Multi-Religion.
Ehrlich - keine Ahnung, warscheinlich würde man auch dort an einen Gott glauben, oder mehrere…

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

Ja, sicher. Ich kann mir gut vorstellen das ich an etwas „höheres“ glauben würde, das dies alles nen Sinn haben muss. (Auch wenn ich das nicht tue, da ich nunmal nicht auf einer eisamen Insel sitze)

Und habt ihr nicht manchmal Zweifel am Glauben da sehr viele
Religionen und Ideologien einen „irrtumlosen
Wahrheitsanspruch“ vorbehalten?

Ich habe und hatte diese Zweifel. Darum glaube ich nicht an etwas. Ich lasse das letzte Gericht (oder wie das auch immer genannt wird und aussehen mag) gelassen auf mich zukommen (wenn es das geben wird). Ein echt guter Gott wird sich schon Argumente anhören müssen, bevor er Seelen oder Geister einfach verbrennt und wegschickt. Und wenn er alle „Ungläubigen“ verdammt, dann hab ich 1. ne Menge Gesellschaft und dieser Gott wars 2. auch nie wert an ihn zu glauben.

Atheisten,Christen; Buddhisten, Nationalisten, Muslime,
Existenzialisten, Heiden behaupten doch alle unbeirrbar sie
würde die vollkommen Wahrheit (die nie jemand in diesem
Menschenleben besitzen wird) besitzen!

Ist es nicht einfach zufall das man christ ist?

Zufall sicher nicht. Du wirst als Säugling getauft, da steckt ein Plan dahinter nehme ich an. :wink: Wenn deine Familie den Glauben X hat, wirst du auch X haben, es sei denn du findest einen anderen Weg.

Man hätte doch genau so gut im Busch geboren werden können und
würde jetzt irgendwelche Naturgötter anbeten.

Ja, sehe ich auch so.

Jemand hat mal gesagt:" wenn es den Tod nicht gäbe, gäbe es
auch keine Religion". ist vielleicht was dran?

Ziemlich sicher sogar, denke ich mir. Diese Erkenntniss das man lebt und dann kein Leben mehr hat, die Frage nach dem „wohin“ und „wieso“, die beschäftigte Menschen recht früh. Es ist ja auch eine Art der Eigendefinition. Ich leben jetzt, was war vorher, woher kam ich, wohin gehe ich - was wird danach sein? Es ist ein Versuch diese „Zustände“ / Fragen zu beantworten und das unerforschbare (es kam bisher niemand zurück um uns glaubhaft zu erzählen wie das Jenseits ist) zu erleuchten.

Grüsse
Helena

Nachforschung

Hallo,

Der Glaube ist ja zu einem großen Teil eine Herzenssache.
Das Herz ist der Sitz der Beweggründe. Ich persönlich halte es so, dass
alles was meinen Verstand nicht befriedigen kann auch kein Platz in meinem Herzen bekommt. Wenn Glauben, dann einer der Lückenlos Verstandesmäßig nachvollzogen werden kann. Also nichts mit Mystik oder unerklärbarem. Alles sollte logisch erklärbar sein. Egal wer man ist, oder wo man lebt, geht man irgendwann der Frage nach. Der wahre Gott (es kann nur einen geben) wird sich dann schon finden lassen, vorausgesetzt eine ehrliche Absicht steht dahinter(logisch das Gott dies erkennt), denn nichts ist vor ihm verborgen. Für die eigentliche Botschaft die Gott den suchenden Menschen hinterlassen hat um ihn zu finden, muss man nicht besonders gebildet sein, sondern nur Mensch. Es gibt keine besseren Menschen. Auf der ganzen Welt gibt es suchende Menschen, somit ist die wirklich gefundene Überzeugung kein Zufall, sondern eigene Nachforschung(wenn Ehrlichkeit dahinter steckt). Die angewandte „Ehrlichkeit“ wird logischer Weise nur von Gott selbst beurteilt, wovon letztendlich der Erfolg des findens abhängig ist. Wer Gott aufrichtig sucht, der wird ihn auch finden und seiner Überzeugung gemäß leben, was für viele wiederum ein Hindernis ist Gott so anzuerkennen wie er ist, um somit wieder andere Wege zu gehen. Gott hat sich nicht nach uns zu richten, sondern wir uns nach ihm. Au weia, jetz schweif ich ab…

Gruß Peter

Wie kann man sich überhaupt seinem Glauben so sicher sein?

glauben an was? ich glaube zum beispiel total fest, daß ich von jemandem geliebt werde (und damit meine ich jetzt einen menschen.) vielleicht ist das töricht, aber das ist das spiel des lebens.

[einsame insel]

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

irgendwer ist doch wohl als erster auf diese idee gekommen? das ist doch eine interessante frage. und nichtmal eine religiöse.

Atheisten,Christen; Buddhisten, Nationalisten, Muslime,
Existenzialisten, Heiden behaupten doch alle unbeirrbar sie
würde die vollkommen Wahrheit (die nie jemand in diesem
Menschenleben besitzen wird) besitzen!

und höchstens eine gruppe davon kann recht haben.

warum meinst du so dezidiert, daß niemand die wahrheit besitzen kann? gibt es keine wahrheit oder können wir sie nur nicht wissen? das meine ich jetzt nicht religiös, sondern philosophisch.

Ist es nicht einfach zufall das man christ ist?

meistens ja, manchmal nein. die meisten menschen bleiben in der tradition aus der sie kommen.

Man hätte doch genau so gut im Busch geboren werden können und
würde jetzt irgendwelche Naturgötter anbeten.

natürlich.

gruß datafox

Tod und Religion
Hi BelRia,

Jemand hat mal gesagt:" wenn es den Tod nicht gäbe, gäbe es
auch keine Religion". ist vielleicht was dran?

das wird wohl stimmen. Religion (zumindest die christliche) wächst aus dem Unvermögen, sich mit dem Ende abzufinden, mit der Angst, vergessen zu werden, vielleicht auch aus der Angst vor dem Alleinsein. Für viele Menschen ist das Versprechen, nach dem Tod wieder vereint zu sein, ein großer Trost.

Gruß Ralf

Hallo BelRia,

ich nochmal *smile*

Ein paar Fragen in den Raum werfe!!

Wie kann man sich überhaupt seinem Glauben so sicher sein?

Glauben hat für mich keine Sicherheit, sonst wäre es Wissen.

Was wäre wenn ihr in Indien geboren und somit direkt in den
Buddhismus hingewachsen wärt ?

Jaaa, dann wäre ich in Indien geboren und direkt in den Buddismus hineingewachsen. What else??

Würdet ihr das nicht auch als ganze Wahrheit anerkennen?

Die Wahrheit wäre, das ich dann in Indien geboren und in den Buddismus hineingewachsen wäre. Es gibt aber auch Christen und Moslems unter den Indern. :wink:

Oder ihr wärt allein auf einer einsamen Insel geboren ( ich
weiß sehr unwahrscheinlich )

RECHT unwahrscheinlich. Allein geboren, durch Proteinrekombination? Das gab es doch schon mal. Ist aber etwas länger her. :wink: Eine Mutter sollte schon da sein. Selbst Maria wird sich mit dem nackten Hintern von Onans Zelt gesetzt haben.

und hättet keinen Kontakt zu anderen Mitmenschen. Würdet ihr
an Gott glauben?

An etwas in der Art sicher. Nur würde man es anders definieren.

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

Das ETWAS in der Art da ist… vermutlich.

Und habt ihr nicht manchmal Zweifel am Glauben da sehr viele
Religionen und Ideologien einen „irrtumlosen
Wahrheitsanspruch“ vorbehalten?

Zweifel nicht am Glauben, sondern an den Religionen und Ideologien.

Atheisten,Christen; Buddhisten, Nationalisten, Muslime,
Existenzialisten, Heiden behaupten doch alle unbeirrbar sie
würde die vollkommen Wahrheit (die nie jemand in diesem
Menschenleben besitzen wird) besitzen!

Du hast recht, es sind nur Behauptungen. Versuche etwas zu erklären, das uns ängstigt.

Ist es nicht einfach zufall das man christ ist?

Sicher, wenn jemand nichts davon gehört hat, fällt er nach der christlichen Lehre dennoch unter Gottes Gesetz. Wird nur anders bewertet beim jüngsten Gericht.

Man hätte doch genau so gut im Busch geboren werden können und
würde jetzt irgendwelche Naturgötter anbeten.

Why not? Ist auch gut.

Jemand hat mal gesagt:" wenn es den Tod nicht gäbe, gäbe es
auch keine Religion". ist vielleicht was dran?

Angst vor dem was danach kommt.

DAnke für eure Antworten :smile:)

Meine Antwort ist meine Meinung. Mag doch jeder glauben was ihn (sie) glücklich macht. Wie wir unsere Mitmenschen und diese Welt behandeln ist doch wichtig.

Alles Gute

olli

Liebe Deine Nächste… :wink:)

Markt der Religionen

Hallo,

ich nochmal *smile*

Ein paar Fragen in den Raum werfe!!

Wie kann man sich überhaupt seinem Glauben so sicher sein?

Was wäre wenn ihr in Indien geboren und somit direkt in den
Buddhismus hingewachsen wärt ?
Würdet ihr das nicht auch als ganze Wahrheit anerkennen?

Oder ihr wärt allein auf einer einsamen Insel geboren ( ich
weiß sehr unwahrscheinlich )
und hättet keinen Kontakt zu anderen Mitmenschen. Würdet ihr
an Gott glauben?

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

Und habt ihr nicht manchmal Zweifel am Glauben da sehr viele
Religionen und Ideologien einen „irrtumlosen
Wahrheitsanspruch“ vorbehalten?

Atheisten,Christen; Buddhisten, Nationalisten, Muslime,
Existenzialisten, Heiden behaupten doch alle unbeirrbar sie
würde die vollkommen Wahrheit (die nie jemand in diesem
Menschenleben besitzen wird) besitzen!

Ist es nicht einfHallo BelRia,

das Argument, welches du hier bringst gehört zu meinen Lieblingsargumenten.
Es gibt viele Hauptreligionen, die sich wiederum in eine große Zahl von Zweigen aufspalten. Diese Religionen haben viele unterschiedliche Dogmen, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Insofern können nicht alle Religionen „wahr“ sein.

Die großen Religionen sind vor allem deshalb groß geworden, weil sie ihre missionarischen Phasen hatten. Die Phasen konnten militant (Islam), sehr grausam (Katholizismus im Südamerika) oder nur überzeugend (Buddhismus) sein.
Wenn die Menschen in einer Gegend eine Religion übernommen hatten (mehr oder weniger freiwillig) vererbten sie diese an ihre Nachfahren.
Die Religionen wurden zu Traditionen, die mit der örtlichen Kultur eng verbunden sind oder sie sogar dominierten.

In unserer Zeit steht Jedem die Möglichkeit offen, alle Religionsformen kennenzulernen. Natürlich kann man nicht jede einzelne Religionsform kennenlernen. Aber man sich über Hauptreligionen informieren und sich bei näheren Interesse die einzelnen Zweige ansehen.
In einer aufgeklärten Gesellschaft könnte man nun annehmen, dass jeder Mensch über die verschiedenen Religionen informiert und sich der Religion zuwendet, die ihm am sympathischsten, am wahrsten, am besten, usw. erscheint. Eigentlich könnte sich ein Markt der Religionen bilden. Das Konvertieren würde so normal sein, wie der Wechsel der Hausbank. Und die Religionen wären gleichmäßig in der Gesellschaft verteilt.
Stattdessen gibt es einen Status Quo der großen Religionen. Missionieren (Marketing für den eigenen Glauben) ist etwas bitterböses. Einen Markt der Religionen gibt es in dieser Form nicht, allenfalls im Esoterikbereich. Stattdessen suchen sich viele Menschen Versatzstücke aus einzelnen Religionen aus denen sie sich dann eine persönliche zumeist widerspruchsbehaftete Religion basteln.

Meiner Meinung nach sollte die Konsequenz für jeden gläubigen Menschen sein, dass er seine eigene Religion prüft und sich mit den Weltreligionen vertraut macht. Wenn er dann weiterhin bei seinem Glauben bleibt, hat sein Glauben einen Prüfsiegel. Andernfalls sollte er Konsequenzen ziehen.

Gruß
Carlos

Hallo BelRia,

Wie kann man sich überhaupt seinem Glauben so sicher sein?

wenn man etwas erlebt hat, dann weiss man etwas.
Weil sich dieses aber nicht mathematisch-physikalisch beweisen läßt, nennt man es Glauben.

Würdet ihr auf die Idee kommen das Gott existiert?

Irgendjemand ist auf diese Idee gekommen. Also hätte es mir auch passieren können.

Und habt ihr nicht manchmal Zweifel am Glauben da sehr viele
Religionen und Ideologien einen „irrtumlosen
Wahrheitsanspruch“ vorbehalten?

Wer von seinem Glauben nicht überzeugt ist, sollte ihn wechseln.

Ist es nicht einfach zufall das man christ ist?

Ganz bestimmt nicht! Man wird nicht als Christ geboren, höchstens dazu erzogen.
Aber ich hatte die Wahl (mit 20). Und das Christentum gab mir die besten Antworten.

Gruss Harald