Hallo Wolfgang
Die Übersetzung ist WICHTIG UND OFT NICHT SO TREFFEND. Wichtig scheint mir, aufgrund dieser einmaligen und vorallem unklaren Geschichte nicht alle anderen Aussagen der Bibel auszublenden. Es gibt sehr viele Aussagen dazu, die wichtigste ist, das man sich bekehren soll (und busse tun soll, was soviel heisst, von seinem tun umzukehren) und sixch dann taufen lassen. Dieses ist bei einem Baby gar nicht möglich. Andere Aussagen unterstreichen dies und sind diesbezüglich klar und nicht so unklar wie beim Hauptmann (wer war es Hausgesindel zb , hatte er Kinder etc)
Das mit den Geschwistern hast Du allerdings völlig recht, es gibt nicht einien einzigen nhaltspunkt, dass Maria nicht wie alle Frauen dazumal mehrerer Kinder hatten. Ausserdem steht klar, dass Jesus der Erstgeborenen war nicht der einzige.
Gruss
Beat
Hallo Datafox
Da im neuen Testamanet die Taufe als eine wesentliche persönliche Entscheidung dargestellt wird, ist dies auch wichtig. Schade, dass die Landeskirchen nicht danach leben und diese unbiblische Praxis der Kindesbesprengung immer noch verteidigen
Gruss
Beat
Hallo Wolfgang
wenn ich schreibe: ich und mein Haus, dann denke ich ich doch
nicht nur an meine
Hausangestellten.
Einfach die Annahme, dass in diesem Haushalt eben auch kleine
Kinder lebten und
dann eben mitgetauft wurden ist eine ganz normale Annahme.
ja wenn Du das schreibst!
Aber denke Dich doch ein wenig in die Lage des Schreibers der Geschichte.
Wenn Lukas von „taufen“ schreibt, meint er immer ein vollständiges untertauchen im Wasser.
Würdest Du das Deinem Baby antun?
Lukas geht davon aus, dass Menschen getauft werden, die den Glauben an Jesus angenommen haben.
Kann das Dein Baby?
Auf dem Hintergrund einer bestimmten Überzeugung muss da
natürlich dann eine
andere Erklärung her.
Ja eben 
Aus dem Hintergrund der Überzeugung, dass alle Babys „getauft“ (in Wahrheit nur besprengt) werden müssen, muss man dann auch Babys in die Familie des Kornelius implizieren. Obwohl es dafür keine Hinweise gibt.
Wie nun, wenn Kornelius so um die 50 war?
Alt genug, dass seine Kinder schon selber entscheiden konnten, aber nicht alt genug, um schon Enkelkinder zu haben?
Gruss Harald
Hallo Harald
Wie nun, wenn Kornelius so um die 50 war?
Alt genug, dass seine Kinder schon selber entscheiden konnten,
aber nicht alt genug, um schon Enkelkinder zu haben?
Das ist genauso gewerweist.
Es ist nicht so, dass ich mit aller Gewalt auf der Kindertaufe herumreite. Bin
selber in der Tretmühle eines frommen Elterhauses aufgewachsen. Als meine Kinder
geboren wurden kam sofort die Frage: wann wird getauft?
Ich habe abgelehnt da wieder mitzumachen. Es kam mir damals vor wie bei einer
Schluckimpfung. Man macht es einfach.
Wenn ich den Markus - das historisch erste Evangelium - lese, ist Jesus von
Johannes getauft worden. Nachher kam das Thema bei ihm nie mehr vor. Seine Jünger
liess er nicht taufen. Auch andere nicht. Nur am Ende des Ev. kommt der
Taufbefehl. Aber eben in dem Schlußteil der nicht von Markus stammt, sondern
später hinzugefügt wurde.
Im letzten, dem Johannesevangelium traut sich Johannes der T. schon nicht mehr
den Jesus zu taufen.
Über Kinder stammt von Jesus nur der schöne Satz: Wer das Reich Gottes nicht
annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.
Es sind wohl die Erwachsenen, die sich die Probleme machen.
Gruß
Wolfgang