Da haben wir wiedermal ein allseits beliebtes Thema auf dem
Tisch Board - der Unterschied zwischen
Glauben und Wissen. Überzeugung heißt Glauben und steht damit
im Gegensatz zu Wissen.
Da bin ich anderer Meinung
Wissen ist, wenn ich etwas Anderen
Beweisen kann
Da stimme ich Dir nicht zu, ich weiss zB dass ich gerade vorher ein Vogel an meinem Fenster vorbeigeflogen ist, werd dies aber niemals jemanden Beweisen können
. Damit kann man nicht wissen , ob
Gott existiert.
Doch, aber es nicht 100%ig beweisen
Man kann weder einen Nicht-Gläubigen dazu auffordern, an Gott
zu glauben, damit er einen Beweis für dessen Existenz
akzeptieren kann, noch kann man einen Gläubigen dazu
auffordern, seinen Glauben abzulegen, damit er einen Beweis
für die Nicht-Existenz Gottes annehmen kann.
Stimmt so nicht ganz. Ein tiefer echter christlicher Glaube kommt erst nach dem Wissen. Erst nachdem man „weiss“ kann man glauben.
Dies geschiet bei der sogenannten Bekehrung.
Nur weil man in einer Kirche ist, glaubt man noch lange nicht.
Übrigens ist das nicht unbedingt der Grund, warum viele aus
der Kirche austreten. Auch hier geht es, genaugenommen, wieder
um ein Definitionsproblem: Glaube, Religion und Kirche.
Der Glaube ist das, was eine einzelne Person hat (kleinFritze
glaubt an Gott als bärtigen Mann, kleinErna glaubt an Gott als
unsichtbares Überwesen, kleinPeter glaubt nicht an einen Gott)
Religion ist das, was entsteht, wenn mehrere Gläubige
zusammentreffen und sich auf ein Glaubensbild schaffen und
sich auf bestimmte Rituale einigen („Vater unser…“, „Gottes
Sohn“, Dreifaltigkeit - um mal im Christentum zu bleiben)
Kirche ist eine Organisation, die drumherum entsteht. Viele
Christen sagen, daß schon die (regelmäßige) Versammlung von
mehreren Gläubigen die Kirche darstellt (die Gemeinschaft im
Glauben), ich ziehe die Grenze jedoch da, wo eine Gemeinde
sich einen freigestellten Prister leistet (also schon ab der
ersten Person, die im Prinzip vom Glauben der Anderen lebt).
Je größer eine solche Organisation wird, desto regelmäßiger
entfernt sie sich oft von den ursprünglichen Glaubenssätzen
(z.B. kath. Kirche: wie passt „Was Du dem geringsten meiner
Brüder tust…“ damit zusammen, daß ein mit Edelsteinen
behangener Papst einen ebenso edelsteingeschmückten
Dom-Nachbau in einem afrikanischem Hungergebiet weiht)
Da stimme ich Dir im wesentlichen zu, ausser dass die Dreieinigkeit zum Glauben gehört, nicht zur Religuion, da sie auch kein Ritual ist.
Viele treten aus der (Amts-)Kirche aus, weil ihre Überzeugung
dem Handeln der Mitglieder widerspricht. Von denen bleiben
eine Menge ihrer Religion treu und betätigen sich fürderhin in
freien Kirchen oder Gebetskreisen oder so.
Stimme zu, ausser, sie bleiben dann Ihrem Glauben, nicht Ihrer religion treu
Eine weitere Menge verlassen mit dem Austritt auch ihre
bisherige Religion, nehmen eine andere an und wechseln so im
Prinzip nur die Rituale, bleiben aber ihrem Glauben treu.
Genau, oder sie glauben nicht mehr an den Gott den sie vorher glaubten
Oder
sie legen jegliche Religion ab und glauben sozusagen im
stillen Kämmerlein vor sich hin.
Das ist abre gegen den Glauben gemäss Bibel, da Gll$äubige einen aktiven Teil einer gemeinde/Kirche/Gruppe sein sollen
Gruß
Beat