Wenn aus der üblen Nachrede der Verlust eines Arbeitsplatzes resultiert, hat man dann die Chance auf einen guten Ausgang des Prozesses? Bitte um Präzedenzfälle!!!
fannydent
auch grußlos,
eine gute change setzt voraus, das man weiss, worauf man überhaupt wen verklagen will, weiterhin gibt es bis auf ein paar kleine „ausnahmen“ keine Präzedenzfälle im deutschen recht
Hallo Malignus,
die fehlende Grußfloskel war keine Absicht, wäre mir persönlich nicht so wichtig, da ich nur auf den Inhalt der Mitteilungen achte.
Ziel der Klage wäre, die ursprüngliche „Würde“ der Person wieder herzustellen, den bzw die Täter zur Rechenschaft zu ziehen u. den durch den Jobverlust erlittenen Schaden wieder geltend zu machen.
Wo stehen denn diese ähnlichen Fälle, hab im Internet noch nichts gefunden u. kannst du über sie berichten?
Vielen Dank im voraus.
lg
Fannydent
Hallo
Ziel der Klage wäre, die ursprüngliche „Würde“ der Person wieder herzustellen, den bzw die Täter zur Rechenschaft zu ziehen u. den durch den Jobverlust erlittenen Schaden wieder geltend zu machen.
Wie soll denn jemand nach so einer dürftigen Information einschätzen können, wie die Chancen stehen? Angenommen jemand würde Fälle von übler Nachrede kennen und wüsste, wie sie ausgegangen sind, so müsste er doch immerhin wissen, was hier genau vorgefallen ist, um vergleichen zu können.
Viele Grüße
Guten Tag,
Guten Morgen,
ich dachte, die Fälle sollte möglichst kurz u. unpersönlich erscheinen…
Also noch einmal zum Tatbestand: Person A (Schüler) mit evtl. Mitschüler erzählt, Lehrerin hätte die Mutter als „Hexe“ tituliert, woraufhin der Rektor die Lehrerin (Päd. Assistentin) zu sich zitiert u. diese aufgrund der Schüleraussage entlässt. Lehrerin (P.A.) ist eingeschüchtert u. traut sich erst nach ca. 2,5 J., sich zu wehren.
Das müsste als Fallbeispiel reichen. Wie sehen hier die Chancen aus, als Gewinner aus dem Prozess zu gehen? Über kompetente u. erfahrene Beiträge würde ich mich freuen.
Viele Grüsse,
Fannydent
Hallo,
Also noch einmal zum Tatbestand: Person A (Schüler) mit evtl.
Mitschüler erzählt, Lehrerin hätte die Mutter als „Hexe“
tituliert, woraufhin der Rektor die Lehrerin (Päd.
Assistentin) zu sich zitiert u. diese aufgrund der
Schüleraussage entlässt. Lehrerin (P.A.) ist eingeschüchtert
u. traut sich erst nach ca. 2,5 J., sich zu wehren.
Wer hat hier überhaupt den „Schaden“ angerichtet und wäre zu „verklagen“?
Der Rektor, der erst einmal hätte prüfen müssen?
Der Schüler, der einem Mitschüler „irgendwas“ erzählt hat?
Der Mitschüler, denn irgendwie muß es zum Rektor gekommen sein?
Oder wer möglicherweise noch?
Mit welcher Begründung wurde die Lehrerin „entlassen“?
Gruß
Jörg Zabel
Hi Jörg,
dem/den Mitschülern soll eben darum die üble Nachrede bzw. Verleumdung unterstellt werden, denn das hatte den Arbeitsplatzverlust zum Ziel. Dass der Rektor hiermit falsch u. widerrechtlich handelte ist indirekt mit im Spiel u. würde - denk ich - automatisch in den Fall mit einbezogen werden.
Ich denke, für eine Strafanzeige ist es zu spät; aber bevor ein Anwalt eingeschaltet wird, müsste geprüft werden, dass es sich lohnt, das Geld zu investieren. Deshalb wären Präzedenzfälle enorm wichtig.
Danke , lg
F.
Hi,
warum ist es eigentlich so schwierig, die Fragen zu beantworten, die zur Beurteilung des Sachverhaltes wichtig sind?
Wie wurde die Kündigung begründet?
Woher glaubt man die Intention des Schülers beurteilen zu können?
Was ist jetzt vorgefallen, dass man sich nach Jahren der Sache zuwendet?
Wie willst du hier vergleichbare Fälle erörtert bekommen, wenn du die Geschichte nur bruchstückhaft schilderst?
Gruß
Jo
(Schüler) mit evtl.
Mitschüler erzählt, Lehrerin hätte die Mutter als „Hexe“
tituliert, woraufhin der Rektor die Lehrerin entlässt.
Ein Direktor, die eine Lehrerin wegen EINER Schüleraussage entlässt? Extrem unglaubwürdig!
Welcher Grund wurde denn für die Entlassung genannt - oder vorgeschoben?
Warum hat sie sich nicht gewehrt - womit konnte man sie denn einschüchtern, nachdem sie ja nun schon entlassen war?
Gab oder gibt es Zeugen, die bestätigen können, dass sie das gesagt hat?
Da bin ich auch gespannt, ob es ähnliche Fälle gibt!
Gruß von Bixie