gibt es um die Gegend von München einen offiziellen Übungsplatz für Fahranfänger, die noch keinen Führerschein haben, aber dort (auch gegen Gebühr) ein wenig üben können? Habe schon beim ADAC nachgesehen, aber nichts gefunden. Wer hat das selbst ausprobiert, bringt das was?
bei Google heißt es, dass der für München nächste Verkehrsübungplatz in Augsburg wäre…
Gemacht hab ich das nicht, aber schlecht ist es bestimmt nicht… kommt vllt nur drauf an, mit wem man da fährt… wenn dein Vater z.B. sehr ungeduldig ist, Angst um sein Auto hat o.ä., sollte man es vllt lassen… wenn er nur da rum „schreit“, genervt ist und so, hätte das keinen großen Lerneffekt, weil du dann auch die Lust am Fahren verlierst. Aber mit einem „Lehrer“ der ruhig und sachlich dabei bleibt, dürfte das kein Problem sein.
wenn ihr ein Auto mit Schaltgetriebe zur Verfügung habt, könntest du schon einiges lernen, z. B. :
*Anfahren und Weiterfahren
*rechtzeitiges Rauf- und Runterschalten
*Anfahren am Hang
Mit Papas Automatiklimousine wird das insoweit nichts Die taugt aber zumindest auch für
*rückwärts um Ecken fahren
*Einparken in allen Variationen
*Beachtung der Straßenverkehrsregeln
*…
Mein Sohn hat dort schon einiges gelernt und hat Spaß daran. Er sagte aber anfangs, dass er sich das nicht so kompliziert vorgestellt hatte und macht mir beim Autofahren jetzt oft Komplimente für mein „Können“ )
ich habe meine ersten Fahrversuche - es ging hauptsächlich um
das Kuppeln - auf einem verlassenen Parkplatz sonntags
gemacht.
Keine gute Idee. Wenn es ein öffentlich zugänglicher Supermarktparkplatz z. B. war, hast Du Glück gehabt, denn das ist verboten. Der Fahrzeugbesitzer, der Dich fahren ließ, wäre auch dran gewesen, wenn zufällig eine Streife vorbeigekommen wäre.
Hallo,
wenn ich in meinem Leben immer nur Dinge getan hätte, die erlaubt sind
Mir hat es damals geholfen. Außerdem geht es ja nicht darum, wild rumzufahren, sondern erst einmal zu lernen, richtig zu kuppeln. Wie wollen die Männchen in Blau eigentlich nachweisen, dass der Minderjährige tatsächlich gefahren ist. Ist es denn verboten, sich an das Steuer zu setzen?
MFG
Pluto
Zu Augsburg: Ich hatte den Eindruck gewonnen, daß dort zu viele Leute gleichzeitig auf den Platz gelassen werden. So kommt es zu längeren Wartezeiten an den interessanten Plätzen, wo man anfahren am Berg, rückwärts- oder seitlich einparken üben kann.
Ich sehe das mit gemischten Gefühlen: Es bringt meiner Meinung nach nur etwas, wenn derjenige, der mit dir übt, das gleiche Auto hat wie die Fahrschule. Jeder Wagen verhält sich anders und du solltest auf dem Fahrschulwagen so fit werden daß du dich auf den Verkehr konzentrieren kannst. Wenn du zwischen den Modellen wechselst könnte es passieren, daß du unter Stress an jeder Ampel den Motor abwürgst weil z.B. die Kupplungsabstimmung anders ist.
Den Vorschlag mit dem leeren Parkplatz spät abends: Vergiss es! Nach Murphys Law kommt genau dann wenn du am Üben bist die Rennleitung vorbei und zieht dich aus dem Verkehr.
Eine Grauzone wäre eine private Tiefgarage, die nur von einem speziellen Kundenkreis mit Schlüssel befahren werden kann. Durch den Schlüssel ist es kein öffentlicher Verkehrsraum. Allerdings kommt da keiner für irgendwelche Schäden auf, die du eventuell anrichtest.
Dies war keine Rechtsberatung und ich habe keine Ahnung ob das so stimmt
Vielen Dank an Alle und für den ADAC-Link! Werde demnächst mit unserem Sohn dorthin, also bitte VORSICHT - sollte sich dahin sonst noch jemand verirren.))) Ich glaube zum Lenken und Rückwärtsfahren, sowie sonstige Übungen (war ein Plan vom Übungsgelände im Internet) ist das genau das Richtige.
Ich sehe das mit gemischten Gefühlen: Es bringt meiner Meinung
nach nur etwas, wenn derjenige, der mit dir übt, das gleiche
Auto hat wie die Fahrschule. Jeder Wagen verhält sich anders
und du solltest auf dem Fahrschulwagen so fit werden daß du
dich auf den Verkehr konzentrieren kannst. Wenn du zwischen
den Modellen wechselst könnte es passieren, daß du unter
Stress an jeder Ampel den Motor abwürgst weil z.B. die
Kupplungsabstimmung anders ist.
Sehe ich auch so. Ich hatte während meiner Fahrschulzeit ziemlich zur Hälfte der praktischen Ausbildung einen Wechsel von einem Golf IV auf einen anderen Golf IV (beide Fahrschulautos selbes Modell, selbe Befeuerung - Grund war ein Unfall des ersten, den ein anderer Fahrschüler gebaut hat) und hatte die ersten paar Stunden mit dem „neuen“ Auto erhebliche Probleme. Das hat mich um einige Stunden in der Ausbildung zurückgeworfen. Prinzipiell würde ich aus eigener Erfahrung daher niemandem empfehlen, während der praktischen Ausbildung andere Autos zu fahren… Ich möchte noch erwähnen, dass ich keine schlechte Fahrschülerin war - hab damals trotzdem „nur“ 11 Fahrstunden gebraucht. Sonderfahrten natürlich weggerechnet.