Ulrich Wickert:Vom Glück, Franzose zu sein:Schlech

Hallo,
ich würde gerne einfach mal verschiedene Meinungen dazu hören:

ich habe kürzlich das Buch von Ulrich Wickert:„Vom Glück, Franzose zu sein“ gelesen und fand, daß er ein ziemlich schlechtes Deutsch schreibt. Allerdings muß man ihm zugestehen, daß seine Ausdrucksweise im Deutschen darauf schließen läßt, daß er sehr sehr gut Französisch kann. Er schreibt zum Beispiel so Sachen wie „die Baguette“, oder Ähnliches, was zwar direkt aus dem Französischen übernommen ist, was aber im Deutschen kein Mensch so sagt.
Mich stört das tierisch beim Lesen.
Wie steht Ihr dazu?

Hallo Namensvetterin :smile:

Ich hab mal nen Artikel von ihm gelesen - auch über Frankreich. War äusserst amüsant und keine Spur von den von Dir genannten Fehlern.
Das Buch kenn ich leider nicht, aber die von Dir angesprochenen ‚Fehler‘ können m.E. nur auf zwei Arten entstanden sein: Entweder, Herr Wickert hat darauf bestanden, dass sein Manuskript 1:1 übernommen wird, oder sein Lektor hat ganz einfach geschlampt.

Gruss
Gudrun