Ultraschall ergänzt Mammografie

Wenn es um Vorsorge geht, vor allem um Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen, ging ich jahrelang regelmäßig zur Mammografie. Jetzt heißt es, dass man das auch genauso gut per Ultraschall erkennen kann? Wäre ja prima, da Mammografie nicht unbedingt angenehm ist. Ist das wirklich so? MvFG und vielen Dank im Voraus.

Das ist wirklich so. Es kann sogar so sein, dass es in der Zukunft zu Änderung der Praxis kommt und automatische Ultraschalluntersuchungen die Mammographie ersetzen.

W. Bicz

Sehr geehrte Frau Reise,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich kann Ihnen nur aus der Sicht eines Versicherungsmakler mit Gesundheitsschwerpunkt beantworten. Grundsätzlich ist Vorsorge wichtig und richtig.

Die Ultraschall-Untersuchungsmethoden sind meiner Meinung nach sehr gut, hängen aber auch immer von der Erfahrung des behandelnden Arztes und seiner Geräte ab. Wesentliche Nebenwirkung hat die Untersuchungform nicht, sie ist günstiger als Mammografie oder Biopsie und es werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt. Die Mammografie ist aus der Kostensicht für die Kassen ein Problem, für die Ärzte ein Segen :wink: Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Es gibt zur Mammografie verschiedene Studien. Ich erlese daraus sehr viel Kritik, und bislang ist in meinen Augen auch kein Nachweis erbracht, dass die Sterberate tatsächlich deutlich gesenkt wird. Es gibt kaum einen nennemswerten Unterschied zwischen „Gescreenten“ und „Nicht-Gescreenten“ Vergleichsgruppen. Natürlich wird die Pharma-Industrie dies anders sehen, kann sie sich doch gewiss sein, die Politik mit den Lobbyvertretern in der Tasche zu haben. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Ultraschalldiagnostik kann einen Nachteil haben. Kleine Kalkablagerungen, welche auch Vorstufen zu Tumoren sein können, werden nicht erkannt.

Vergleicht man Mammografie und Ultraschall, so vergleicht man ein Auto mit einem Motorrad. Mit beiden kommt man an das Ziel. Eine Empfehlung werde ich aber nicht aussprechen, dass ist nicht meine Aufgabe.

Ich hoffe Ihnen mit dieser kurzen Antwort etwas weiter geholfen zu haben.
Mit freundlichem Gruß
Rainer Epbinder

Nun, liebe Nadja, ich bin kein fertig ausgebildeter Arzt/Spezialist. Aber diese Antwort ist sehr leicht.
Die Belastung bei der Mamographie ist unangenehm und wird, wie auch die Ultraschalluntersuchung, nur in Ausnahmefällen regelmäßig von der GKV bezahlt.
Hat der Arzt ein gutes und präzises, hochauflösendes Ultraschallgerät, dann ist es angenehmer, schneller, billiger und auch genauer. Wenn er die Folikel nach dem Eisprung, ja sogar wärend des Reifens erkennen kann, dann erkennt er auch kleinste Knoten und Veränderungen in der Brust.
Ich würde es empfehlen.

Bleib gesund,

Mischka-Kasulapi

P.S. Ggf. bezahlt das sogar die GKV oder eine private Zusatzversicherung

Leider kenn ich mich nicht mit diagnostischem Ultraschall aus. Wir wenden Ultraschall nur kosmetisch zur Fettreduktion an.

Viele Grüße
STEP UP München

Sorry - keine Ahnung…!

Hallo, guten Tag.
Die Diagnose kleinster (2mm)Knoten im relativ weichen Brustgewebe (viele Reflektionsflächen)scheint mir sehr schwierig. Ein exzellenter Ultraschall Arzt hat vielleicht eine Chance. Ich glaube aber eher nicht.
mfG
KGW

Hallo,
für diese Form der gesundheitlichen Vorsorge bin ich leider nicht der richtige Ansprechpartner. Bitte eher im medizinischen Bereich orientieren.

bin ich Arzt?

von mir aus kannst du deine Brust auch beim Zahnartz untersuchen lassen, der hat mehr Ahnung als ich.

Ralph

Guten Tag,
da kann ich bei dieser Feinheit leider nicht helfen. Mache Hochleistungsultraschall zur Zellzerstörung.
Aber Du findest vielleicht mehr dazu in der DEGUM unter http://www.degum.de . Da in den Arbeitskreisen vielleicht genauer was Du suchst unter http://www.degum.de/Mammasonographie.385.0.html und dem verlinkten pdf-Text. Viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Bandelin

Hallo Nadja,
Ultraschall ist eine ausgezeichnete Ergänzung zur Mammographie, jedoch leider kein Ersatz dafür.
Es gibt Tumoren, die im Ultraschall-Bild besser erkennbar sind als auf dem Mammogramm, es gibt sogar Tumoren, die sich nur im Ultraschall-Bild darstellen, aber es gibt leider auch welche, die sich nur in der Mammographie darstellen.
Ich bin Ultraschall-Spezialistin und 50 Jahre alt, d.h. ich erhalte demnächt irgendwann eine Einladung zum Mammographie-Screening, und ich werde hingehen - obwohl ich mir sogar jederzeit meine Brust selbst schallen könnte. Meine letzte (und bisher einzige) Mammographie ist schon 20 Jahre her, da keine Beschwerden und keine femiliäre Belastung vorliegt.
Auf der anderen Seite würde ich keinesfalls einer 30jährigen ohne familiäre Belastung (Krebserkrankungen in der näheren Verwandschaft) oder Tastbefund raten, sich jedes Jahr röntgen zu lassen.
Es ist eine Abwägung des Krebs-Risikos eines Patienten (auch Männer können unter Brustkrebs leiden) und des durch die Röntgenaufnahme potentiell erhöhten Riskos, daran zu erkranken. Je höher das individuelle Risiko, umso eher ist die Diagnostik mit Strahlung gerechtfertigt, um auf Nr. Sicher zu gehen.
Bei den modernen Mammographie-Geräten sind die verabreichten Strahlendosen sehr gering. Frag ruhig Deinen Arzt, mit was für einem Gerät er arbeitet (analog oder digital). Ich würde auf jeden Fall das digitale Gerät bevorzugen, weil hier die Bilddaten nachverarbeitet werden können, was die Sicherheit der Diagnostik erhöht.
Bin auch der Meinung, daß man zur Mammographie zu einem Spezialisten gehen sollte, der das häufig macht.
Ich hoffe, das hilft ein wenig.
Sonnige Grüße von Renate

Hallo Nadja,

das ist nicht wirklich mein Spezialgebiet, aber schnelles googlen zeigt mir, dass die richtige Antwort wie so oft „Kommt drauf an!“ lauten muss…

Am besten fragst Du Deinen Arzt (und vielleicht auch noch einen zweiten) und Deine Krankenkasse nach Details…

Besten Gruß, KoF!

Also die Vorsorge ist immer gut.
Und wenn es eine andere Moeglichkeit gibt es zu machen dann kann man es auch nutzen.

Hallo ich kann leider nicht helfen ,da mein Wissen nur auf Blechschweißpunkte begrenzt ist.

Hallo, da kann ich leider nicht weiterhelfen.