Hallo,
wir möchten uns ein Haus kaufen und fragen uns, ob es nicht einen gewissen %satz der Immobilie gibt, mit dem man handeln kann?
Also z.B vom Verkaufspreis etwa 5% abziehen oder ab einer gewissen Kaufsumme vielleicht dann in 10.000/ 20.000 € Schritten oder so handeln.
Und wenn es das geben sollte, ist dann ein Unterschied von Makler zu Privatverkauf zu beachten?
Leider konnte ich nichts darüber finden, es liegt aber bestimmt daran weil ich gar nicht weiss, wie ich die Suchfrage stellen soll.
Wenn mir jemand Tipps geben kann für ein typisches Verkaufsgebahren, wäre ich sehr froh. Vielen Dank schon mal voraus.
LG
Ireen
wir möchten uns ein Haus kaufen und fragen uns, ob es nicht
einen gewissen %satz der Immobilie gibt, mit dem man handeln
kann?
Das kann man nicht verallgemeinern. Wenn die Immobilie gefragt ist, wirst Du sie gar nicht herunterhandeln können. Meine Erfahrung ist eher die, dass der Verkäufer lieber noch einige Monate mit dem Verkauf wartet, als mit dem Preis runter zu gehen.
Und wenn es das geben sollte, ist dann ein Unterschied von
Makler zu Privatverkauf zu beachten?
Keiner, der Verkäufer akzeptiert den Preis oder auch nicht.
Hallo Ireen,
wir mußten sogar einige tausend DM mehr zahlen, als der Ursprungspreis war, weil es mehrere Interessenten gab. Wir haben das Objekt dann gekriegt, obwohl wir nicht das höchste Angebot geben konnten, aber die Verkäuferin in uns diejenigen sah, die ihre Idee mit dem Hof und dem Garten am ehesten weiterführen würden.
Trotzdem mußten wir! nachlegen.
Gandalf
Hallo,
wir möchten uns ein Haus kaufen und fragen uns, ob es nicht
einen gewissen %satz der Immobilie gibt, mit dem man handeln
kann?
Warum willst du handeln? Nur um des Handelns willens oder kannst du das auch inhaltlich begründen?
Also z.B vom Verkaufspreis etwa 5% abziehen oder ab einer
gewissen Kaufsumme vielleicht dann in 10.000/ 20.000 €
Schritten oder so handeln.
Und wenn es das geben sollte, ist dann ein Unterschied von
Makler zu Privatverkauf zu beachten?
Leider konnte ich nichts darüber finden, es liegt aber
bestimmt daran weil ich gar nicht weiss, wie ich die Suchfrage
stellen soll.
Wenn mir jemand Tipps geben kann für ein typisches
Verkaufsgebahren, wäre ich sehr froh. Vielen Dank schon mal
voraus.
LG
Ireen
Erstmal Danke für die Antworten.
Die Gegenfrage von allzweck2007 fand ich allerdings etwas seltsam.
Unsere Erfahrungen was wir bei unserer relativ kurzen Suche erlebt
haben, waren
-
dass uns ein Makler i.A. vom Eigentümer anrief und (ohne Nachhaken unsererseits) den Preis von selbst reduzierte.
(Hintergrund ist hier, dass das Haus wirklich völlig in der Prärie liegt, fernab von allem)
-
dass ein völlig überteuertes Objekt schon monatelang in ImmoScout stand und es dann mit einem gewaltigen reduzierten Neupreis verändert wurde.
Dass allerdings der Ursprungspreis gleich noch in Höhe getrieben wird, dass finde ich allerdings heftig.
LG
Hallo Ireen,
warum fandest Du die Gegenfrage seltsam?
Es gibt genug Leute, die meinen, pauschal weniger zahlen zu müssen, weil ihrer Meinung nach alle Preise immer zu hoch angesetzt seien.
Das muß nicht zwangsläufig so sein.
Es kann aber auch sachliche Argumente geben, um den Preis zu verhandeln.
Verhandelst Du im Supermarkt auch?
Einen bestimmten Prozentsatz für Preisverhandlungen gibt es nicht.
Grundsätzlich gilt, die Nachfrage regelt den Preis und gute Argumente erleichtern die Preisverhandlung.
Schlicht und ergreifend. Ob es jetzt ein Makler, oder ein Eigentümer ist, ist völlig egal. Davon ab, was hat der Makler schon zu bestimmen? Ihm gehört das Objekt nicht. Und Makler ist nicht gleich Makler. der eine hat keine Ahnung von Häusern und hat nur seine Provision im Blick, der andere ist tatsächlich vom Fach und erkennt, wenn eine Preisreduktion gerechtfertigt ist.
Bei Privatleuten ist es ähnlich, nur das die meistens noch über Gebühr an dem Objekt hängen und glauben, sie verkauften das tollste Objekt der Welt. Auch hier gilt, gute, nachvollziehbahre Argumente erleichtern das Geschäft erheblich. So erlebe ich es zumindest immer wieder, wenn ich für meine Kunden Preise verhandle.
Schönen Gruß,
Frank Scholtysek
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Hallo Frank,
warum ich die Gegenfrage nach dem „verhandeln“ seltsam fand?
Nun einen hast du bereits selbst angeführt: …wenn ich für meine Kunden Preise „verhandle“ und als Makler hast du ja logischerweise nicht nur Verkäufer, gell!
Übrigens zum Thema Supermarkt nach dem du fragst ob ich dort auch „handle“, fällt mir folgendes ein:
Es gibt z.B. wieder die guten alten Bons. Ob bei Fleisch/Wursteinkauf in den guten soliden Märkten, wie z.B. Edeka. Bei Tengelman gibt es Herzchen für die Kunden zum Sammeln und fast in jeder Bäckerei gibt es diese Bons auch --> und man muss nicht nachfragen um diese zu bekommen, man wird in den Großstädten jedenfalls förmlich damit überschwemmt.
Es wird geworben mit Kundenkarten wie Payback, man sammelt Meilen mit seinen Creditcards und es gibt noch sehr vieles mehr.
So kann man seine Kunden also auch be"handeln" und ich denke so konnte ich deine Frage zum Supermarkt beantworten. Aber frage mich jetzt blos nicht, was ich alles davon nütze 
Servus
Ireen
Hallo Ireen,
danke für Deine mail.
Kleine korrektur muß allerdings sein.
Ich bin KEIN Makler.
Ich bin Sachverständiger und Ingenieur. Ich begleite Menschen, die Immobilien kaufen wollen, gerade weil der normale Laie den typischen Maklern ebren nicht gewachsen ist. Kurz und knapp: Ich werde engagiert, um Preise zu verhandeln und die Bausubstanz zu begutachten.
Bei Interesse kannst Du ja mal einen Blick auf meine Homepage werfen, http://www.immo-x-pert.de .
Zu Deinen Rabattmarken und Payback-Punkten kann ich nur folgendes sagen: Damit tust Du dir keinen Gefallen. Du gibst Unmengen von Daten von Dir Preis. Und bindest dich selbst an immer die selben Geschäfte, weil Du ja weist, bzw. Dein Unterbewustsein, da und dort gibt es Punkte. Eine billigere Methode das Kaufverhalten von Kunden zu steuern und auch zu erfassen gibt es für die Unternehmen nicht. Und davon ab, warum sollten die einem etwas schenken, ganz ohne Eigennutz?
Die Prämien, die es dort gibt, sei es nur ein Brötchen extra, oder ein Kochtopfset oder sonst etwas werden natrlich voll in die Preise aller anderen Artikel mit eingerechnet.
Ja, die Welt ist schlecht… :o)
Liebe Grüße,
Frank Scholtysek
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Hallo,
das Haus, das wir für 250 TEuro gekauft haben, wurde für 300 TEuro vom Makler angeboten. Im Nachhinein erfuhren wir, dass der Verkäufer auch ursprünglich nicht mehr wollte, als wir letztendlich bezahlt haben.
Wir haben halt gesagt, was wir bezahlen wollen.
Ich denke, ein Versuch zu verhandeln lohnt sich auf jeden Fall ! Klar, dass die Makler erstmal versuchen wollen, einen höhreren Preis zu erzielen. Wenn’s geht, geht’s …