… ist umgangssprachlich und dabei stilitisch absolut grauenvoll.
heute hatte ich mit meiner freundin eine diskussion darum, aber einsehen hatte sie nun nicht, da sie der meinung war es könne diese formulierung nicht falsch sein wenn so viele menschen sie verwenden.
nun war ich im grammatikalischen teil der schule eine absolute niete und konnte kaum einen satzteil erklären. da das auch so geblieben ist bitte ich um eine fundierte erklärung, warum das schlechtes deutsch ist.
mir jedenfalls wollte sie partout nicht glauben.
Hi
mMn ist diese Redewendung völlig korrekt. Du fragst „Um wieviel Uhr sehen wir uns?“ Antwort „Um 13 Uhr“
Analog dazu „Um wieviel Mark hast Du die Hose gekauft?“ Antwort „Ich hab sie um 100 Mark gekauft“
Gruß
Gerald
… ist umgangssprachlich und dabei stilitisch absolut
grauenvoll.
Also, für rein umgangssprachlich halte ich diese Redewendung nicht, da wir sie sowohl in der Uni in Prüfungsfragen, als auch in einem ungenannten Ministerium im Einstellungstest hatten - konnte aber im Duden nichts dazu finden.
heute hatte ich mit meiner freundin eine diskussion darum,
aber einsehen hatte sie nun nicht, da sie der meinung war es
könne diese formulierung nicht falsch sein wenn so viele
menschen sie verwenden.
Ganz ehrlich, von jemandem, der meint, im Internet keine Groß-und Kleinschreibung oder gar Kommasetzung beachten zu müssen, würde ich mir auch nicht sagen lassen, was gutes oder schlechtes Deutsch ist …
Soweit meine unqualfizierte Antwort! Konnte sie mir aber nicht verkneifen.
Lisa
um wieviel?
Analog dazu „Um wieviel Mark hast Du die Hose gekauft?“
Antwort „Ich hab sie um 100 Mark gekauft“
Gruß
Gerald
Sagt man das wirklich? Genauer gesagt wäre es: „Um welche Uhrzeit herum?“ oder „zu welcher Stunde?“
Viel billiger wäre es auch, wenn man eine Hose für 8 € kauft.
Moin, moin,
natürlich ist dieser Ausdruck nicht Umgangssprache, sondern schon ziemlich hochgestochen.
In einem seiner Kriminalromane hat Gisbert Haefs mal den schönen Ausdruck gefunden: ‚um baren Geldes erwürbe ich gern ein Pfund weißen Brotes‘. Das mußt Du Dir einfach auf der Zunge zergehen lassen!
Gruß - Rolf
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ups. erwischt.
Bin halt doch nur ein Österreicher. *gg*
I würd ma aba vor Freid an Haxn ausreissn, wann i um des
Göd a gscheide Hosn findn tat!
Aber wird im bundesdeutschen gar nicht der Ausdruck „um den Preis von“
verwendet?
Gruß
Gerald
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Hi,
klar ist das umgangssprachlich. Aber vermutlich beutzt man es anstelle von „wann?“, um den erfragten Zeitraum genauer einzugrenzen. Sonst kriegt man womöglich Antworten wie „Sonntag“, „morgen“, „heute abend“, „in drei Monaten“… Es ist wohl einfach eine Frage der Präzisierung.
Grüßle,
Susanne
Hallo Loki,
am Satz „Um wie viel Uhr treffen wir uns?“ („wie viel“ wird in neuer deutscher Rechtschreibung getrennt geschrieben) habe ich nichts auszusetzen.
„Um“ deutet eigentlich an, dass man keinen genauen, sondern einen ungefähren Zeitpunkt angibt oder erfragt. „Um wie viel Uhr fährt der Bus?“ – „Er fährt um 19 Uhr.“ (Der Bus fährt jedoch erst eine Minute später; ugs.: „Er fährt so um 19 Uhr herum.“)
Es hat sich in der Alltags- und (mittlerweile auch) in der Standardsprache jedoch ergeben, dass man mit „um (wie viel)“ (i. d. R.) eine exakte Uhrzeit angibt oder erfragt. Somit ist an einem solchen Satz nichts auszusetzen.
Ähnlich verhält es sich mit der Aussage „Wir treffen uns gegen fünf Uhr.“
„Gegen“ kennzeichnet in diesem Satz eigentlich, dass man sich (kurz) vor fünf Uhr trifft, nicht aber später („fünf Uhr entgegen“). Diese Bedeutung ist in der Alltags- und Standardsprache mittlerweile aber eher selten. In der Regel will der Sprecher ausdrücken, dass es sich um (dieses „um“ ist im Übrigen schon wieder ein anderes) einen ungefähren Zeitpunkt handelt; man kann also etwas früher oder etwas später kommen.
Liebe Grüße
Florian
Servus Gerald!
„Um den Preis von …“ dürfte in Deutschland ziemlich selten sein, eher „für den Preis von …“ oder „zum Preis von …“
Gruß von Bayern nach Österreich
Franz
Viel billiger wäre es auch, wenn man eine Hose für 8 € kauft.
ups. erwischt.
Bin halt doch nur ein Österreicher. *gg*
I würd ma aba vor Freid an Haxn ausreissn, wann i um des
Göd a gscheide Hosn findn tat!
Aber wird im bundesdeutschen gar nicht der Ausdruck „um den
Preis von“
verwendet?
Gruß
Gerald
‚Ein Königreich für ein Pferd!‘
Moin, moin,
natürlich ist dieser Ausdruck nicht Umgangssprache, sondern
schon ziemlich hochgestochen.
In einem seiner Kriminalromane hat Gisbert Haefs mal den
schönen Ausdruck gefunden: ‚um baren Geldes erwürbe ich gern
ein Pfund weißen Brotes‘. Das mußt Du Dir einfach auf der
Zunge zergehen lassen!
Moing Rolf!
Das ist eben Literatur. „Um eines Königreichs erwürbe ich gern ein Pferd.“