Hallo,
ich möchte eine nicht benötigte 400V Steckdose durch eine 230V ersetzen, sprich die vorhandene Verkabelung benutzen. Es handelt sich um ein „altes“ Kabel (rot, schwarz, grau etc.). Wie muß ich dieses Kabel für 230V anschließen (welche Phase auf welche Farbe)?
Hast du auch dran gedacht das die Sicherungen angepasst werden müssen, auch die Adern müssen vom Querschnitt her auch zur den Klemmstellen einer Steckdose passen.
Möglich ist das aber ansonsten aber, ich denke nur das dies nicht von Laien gemacht werden sollte.
Kauf dir lieber einen Adaper von CCE auf Schuko
, aber bitte drauf achten das dort eine Sicherung mit drin ist. TÜV, GS und VDE Kennzeichnung wäre auch nicht das schlechteste. Man weiß nie wofür man eine CEE Steckdose noch mal braucht!
Alles zuvor geagte ist zwar richtig, dennoch übervoreilter Ationismus.
Du musst nur auf eines achten wenn du eine der drei Phasen benutzen willst und daran eine "gewöhnliche Steckdose anschliessen willst: Steckdosen sind nur für 16 A ausgelegt. Dementsprechend musst du die Vorsicherung(en) (Automaten) austauschen.
Sonst ist nichts weiteres zu beachten. Ausser die beiden anderen Adern sehr gut zu isolieren. Am besten im Sicherungskasten abklemmen. Dann kannst du auf dem Kabel auch Schlitttschuhe fahren.
Verwende als Leiter den schwarzen Draht, das macht es anderen nach dir „leichter“.
Wie sieht denn die 400 V Steckdose aus? 5polig in runder Anordnung, 5polig in würfelförmiger Anordnung mit Schlitz in der Mitte? 4polig flach nebeneinander?
Wieviele Drähte hat die Zuleitung?
In manchen Fällen ist ein einfacher Austausch nicht möglich, da möglicherweise der N fehlt. Dann müßte in der Verteilung eine Umverdrahtung vorgenommen werden.
Alles zuvor geagte ist zwar richtig, dennoch übervoreilter
Aktionismus.
Nein, mit Sicherheit nicht.
Die alten Aderfarben muss man ausmessen, da wurde gerne querbeet verdrahtet
Es muss sichergestellt sein, dass wirklich ein N und ein PE vorhanden sind, ggf. muss in der Unterverteilung und nachfolgenden Verteilerdosen umverdrahtet werden. Alte Drehstromsteckdosen hatten nicht selten KEINEN Neutralleiter, den PE nun als solchen zu vergewaltigen verbietet sich natürlich.
Ein Umbau Drehstrom-Wechselstrom ist eine Änderung, also ist die RCD Pflicht zu beachten. Daran schon mal gedacht?
In älteren Installationen wurde gerne die Absicherung sehr optimistisch ausgelegt. 5x1,5mm² mit 20A, durch den Eigentümer auf 25A aufgebohrt? Alles schon gesehen.