Umfrage an die Frauen ab 38 ;-)

Hallo,

ich habe mal eine Frage und wäre für ehrliche antworten dankbar.

Ich habe mein Studium zur Präventologin (Lehre der Krankheitenvorbeugung) abgeschlossen und möchte jetzt eine Beratungspraxis aufmachen: Schwerpunkte sollen „Anti- (Good-) Aging“ und/oder Wechseljahre-Beratung werden. Ich bin mir da nicht sicher, ob beides oder nur eines - und wenn, dann welches. Es gibt Zusatzqualifiktionen für beide - aber jedes kostet ca. 1.500 €. Ich habe schon vor, Fragebögen bei Gyn. auszulegen und entsprechende Fragen zu stellen. Helft ihr mir hier auch weiter?

Ein Teil der Fragen lautet:

Wie alt sind Sie? _______ Sind Sie in den Wechseljahren? O Ja O Nein

Ist das Thema „Anti- (Good-) Aging“ für Sie interessant? O Ja O Nein
Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen? O Ja O Nein
Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen? O Ja O Nein

Ist das Thema „Wechseljahre-Beratung“ für Sie interessant? O Ja O Nein
Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen? O Ja O Nein
Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen? O Ja O Nein

Dazu kommen dann noch die Möglichkeit, eigene Wünschen und Vorstellungen zu äußern.

Im Voraus Danke für eure Hilfe.

LG Maren

Hallo zurück!

Ich gehöre sozusagen in Deine Zielgruppe. Und hm: Der Begriff Wechseljahre ist für mich eher (sehr viel eher!) negativ besetzt. In WIKI steht: >Das Klimakterium ist wie die Pubertät ein natürlicher Abschnitt im Leben einer Frau und keine Krankheit; es bedarf in der Regel keiner Behandlung. Eventuell behandeln muss man aber starke Beschwerden, die die hormonelle Umstellung verursachen kann. …[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

wahrscheinlich würde ich den Fragebogen, sollte er mir beim Arzt o.ä. vorkommen, nicht ausfüllen.
Wenn ich es doch täte, dann wäre die Antwort auf die erste Frage 47, auf die zweite ja, und danach alle nein.
Frauen, die keine Beschwerden, die mit dem Klimakterium haben, werden deine Beratung nicht brauchen.
Frauen, die Beschwerden haben (wie ich), gehen lieber zum Arzt (wie ich).

Darf ich fragen, ob es sich bei dem von dir erwähnten Studium um eine Fachrichtung an einer medizinischen Fakultät handelt?

Gruß
Elke

Hallo,

auch wenn es mich noch nicht betrifft, würde ich dann zu erst zu einem Arzt/einer Ärztin gehen, da das die Krankenkasse zahlt - un dbei der angebotenen Beratung dürfte das nicht so sein - und damit ist es fast egal welche Fragen auf dem Fragebogen stehen - grundsätzlich entscheidenendes Kriterium ist der Preis!

Ich hoffe viele klare Antworten helfen für die Orientierung.

Grüße

Moin,

Wie alt sind Sie? ___42____

Sind Sie in den Wechseljahren?

Keine Ahnung

Ist das Thema „Anti- (Good-) Aging“ für Sie interessant?

Keine Ahung, was ist „Anti (good) aging“?

Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen?

Keine Ahnung, Beratung für was?

Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen?

Keine Ahnung, wohin begleiten lassen?

Ist das Thema „Wechseljahre-Beratung“ für Sie interessant?

Keine Ahnung, was ist eine Wechseljahre-Beratung?

Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen?

Keine Ahnung, da ich nicht weiß, was das ist.

Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen?

Äh…schon wieder ?

Also ich hab keinen blassen Schimmer, wobei es bei deinem Beratungsangebot gehen soll. Wenn du jemanden wie mich als Kundin gewinnen wolltest, müsstest du mir das erstmal erklären und vor allem erklären, wo es einem Bedarf von mir entgegenkommt.

Gruß
Marion

Hallo Maren!

Ich habe mein Studium zur Präventologin (Lehre der
Krankheitenvorbeugung) abgeschlossen und möchte jetzt eine
Beratungspraxis aufmachen: Schwerpunkte sollen „Anti- (Good-)
Aging“ und/oder Wechseljahre-Beratung werden. Ich bin mir da
nicht sicher, ob beides oder nur eines - und wenn, dann
welches. Es gibt Zusatzqualifiktionen für beide - aber jedes
kostet ca. 1.500 €.

Du solltest Dich fragen, was Du für Dein Geld bekommst und was Du für bereits bezahlte Beträge erhalten hast.

Eine Recherche über die einschlägigen Kurse zur Präventologie liefert ein Bild aus medizinischen Gemeinplätzen, gemischt mit ein bißchen Esoterik und Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln. Um Menschen zu finden, die bereit sind, für Deine Dienste zu zahlen, mußt Du wettbewerbsfähig sein. Das wiederum heißt, Du brauchst Alleinstellungsmerkmale. Dein Angebot ist in Deinem Einzugsgebiet entweder einmalig, besser oder billiger als die Angebote des Wettbewerbs.

Eine Befugnis, Menschen zu behandeln, hast Du nicht. Du hast keinerlei erwähnenswerte medizinische Ausbildung, jedenfalls nicht, wenn sich Deine Kenntnisse auf die Inhalte der Präventologie-Veranstaltungen beschränken, die mit dubios noch sehr vorsichtig beschrieben sind. Keine Krankenkasse übernimmt die Kosten Deiner Dienste. Kurz: Jeder Hausarzt und jeder Gynäkologe ist für Deine Zielgruppe die bessere Wahl. Dein Angebot ist nicht wettbewerbsfähig und deshalb wirst Du davon nicht leben können.

Ich habe schon vor, Fragebögen bei Gyn. auszulegen und entsprechende
Fragen zu stellen.

Niedergelassene Ärzte werden sich herzlich bedanken, wenn jemand aus der - Verzeihung - Dünnbrettbohrerfraktion versucht, an ihren Patienten herum zu murksen. Allein schon das Angebot oder ausliegende Fragebögen können den Ruf des Mediziners gefährden.

Auch wenn es sich so anhört, ist es nicht meine Absicht, Dich herab zu setzen. Es hat aber keinen Sinn, durch die Blume zu reden: Du bist Opfer eines Anbieters sinnfreier Kurse geworden. Die „Lehrinhalte“ befähigen Dich nicht, Krankheits- und Beschwerdebilder diagnostisch einzuordnen und zu therapieren. Die Ausbildung ist nirgends anerkannt. Mehr als eine eingetragene Marke, die jedermann ohne irgendeinen Befähigungsnachweis eintragen lassen kann, hat der Kursanbieter nicht. Buche gezahlte Beträge mit Lehrgeld an Kasse ab, zahle keine weiteren Beträge und versuche mit dem fragwürdigen Zeug keine Existenzgründung. Vergiß die Sache ganz schnell.

Gruß
Wolfgang

Hallo Maren!

Ich habe mein Studium zur Präventologin (Lehre der
Krankheitenvorbeugung) abgeschlossen und möchte jetzt eine
Beratungspraxis aufmachen: Schwerpunkte sollen „Anti- (Good-)
Aging“ und/oder Wechseljahre-Beratung werden. Ich bin mir da
nicht sicher, ob beides oder nur eines - und wenn, dann
welches. Es gibt Zusatzqualifiktionen für beide - aber jedes
kostet ca. 1.500 €.

Du solltest Dich fragen, was Du für Dein Geld bekommst und was
Du für bereits bezahlte Beträge erhalten hast.

Eine Recherche über die einschlägigen Kurse zur Präventologie
liefert ein Bild aus medizinischen Gemeinplätzen, gemischt mit
ein bißchen Esoterik und Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln.
Um Menschen zu finden, die bereit sind, für Deine Dienste zu
zahlen, mußt Du wettbewerbsfähig sein. Das wiederum heißt, Du
brauchst Alleinstellungsmerkmale. Dein Angebot ist in Deinem
Einzugsgebiet entweder einmalig, besser oder billiger als die
Angebote des Wettbewerbs.

Eine Befugnis, Menschen zu behandeln, hast Du nicht. Du hast
keinerlei erwähnenswerte medizinische Ausbildung, jedenfalls
nicht, wenn sich Deine Kenntnisse auf die Inhalte der
Präventologie-Veranstaltungen beschränken, die mit dubios noch
sehr vorsichtig beschrieben sind. Keine Krankenkasse übernimmt
die Kosten Deiner Dienste. Kurz: Jeder Hausarzt und jeder
Gynäkologe ist für Deine Zielgruppe die bessere Wahl. Dein
Angebot ist nicht wettbewerbsfähig und deshalb wirst Du davon
nicht leben können.

Um das mal richtig zu stellen:

  1. Ich weiß, dass man darüber im Netz auch Negatives findet (wie eigentlich zu allem - wenn man lange genug sucht). Ich habe weder in meinen Unterlangen noch bei den Seminaren irgendwas von Nahrungsergänzungen gehört oder gelesen und es hat auch keiner versucdht, mir was anzudrehen.

  2. Habe ich vor dem Abschluss des Vertrages diverse Studienunterlagen an einen befreundeten Arzt gegeben, um die Qualität feststellen zu lassen. Er war von der Ausführlichkeit dieser Unterlagen sehr angetan und positiv überrascht.

  3. Inwiefern hat das was mit Esoterik zu tun??? Habe ich nichts feststellen können.

  4. Meine Erfahrungen in diversenen Arztpraxen und Gesprächen mit Patienten habe ich festgestellt, dass die wenigsten Ärzte wirklich Ahnung von dem Einfluss der Ernährung und Bewegung haben (lernen sie ja im Studium auch so gut wie nicht) - und schon gar keine Zeit, kostenblos die Patienten zu beraten. Denn das können sie nicht extra abrechnen und Zeit haben sie für Gespräche eh nicht.

  5. Die Beratung der Gyn. bei Patienten mit Wechseljarbeschwerden beschränkt sich m.E. nach auf das Verschreiben der Hormone. Die wenigsten klären über die Gefahren der ständigen Hormoneinnahme auf. Auch Alternativen dazu sind den meisten unbekannt - und nicht abrechenbar. Warum sollten sie es also tun?

  6. Alleinstellungsmerkmal - in meinem Umkreis gibt es höchstens ein paar Heilpraktiker, die sich auf die Behandlung von Kranken konzentrieren.

Ich habe schon vor, Fragebögen bei Gyn. auszulegen und entsprechende
Fragen zu stellen.

Niedergelassene Ärzte werden sich herzlich bedanken, wenn
jemand aus der - Verzeihung - Dünnbrettbohrerfraktion
versucht, an ihren Patienten herum zu murksen. Allein schon
das Angebot oder ausliegende Fragebögen können den Ruf des
Mediziners gefährden.

Inwiefern „murkse“ ich an Patienten rum? Ich helfe ihnen bei der Ernährung, Gewichtskontrolle, in Bezug auf Bewegung und Muskelaufbau, Entspannung, Beratung bei WJ-Beschwerden und wie man ohne Hormone dadruch kommt etc.
Ich glaube nicht, dass es den Ruf gefährdet, eher sind sie Alternativen gegenüber aufgeschlossen.

Auch wenn es sich so anhört, ist es nicht meine Absicht, Dich
herab zu setzen. Es hat aber keinen Sinn, durch die Blume zu
reden: Du bist Opfer eines Anbieters sinnfreier Kurse
geworden. Die „Lehrinhalte“ befähigen Dich nicht, Krankheits-
und Beschwerdebilder diagnostisch einzuordnen und zu
therapieren. Die Ausbildung ist nirgends anerkannt. Mehr als
eine eingetragene Marke, die jedermann ohne irgendeinen
Befähigungsnachweis eintragen lassen kann, hat der
Kursanbieter nicht. Buche gezahlte Beträge mit Lehrgeld an
Kasse ab, zahle keine weiteren Beträge und versuche mit dem
fragwürdigen Zeug keine Existenzgründung. Vergiß die Sache
ganz schnell.

Tja, leider sieht man anhand deiner Kommentare, dass du dich damit nicht eingehend beschäftigt hast. Sicherlich kann ich keine Kranken behandeln, das will ich auch nicht. Dann hätte ich eine HP Ausbildung gemacht.
Wenn ich mich so umgucke, sehe ich, dass die Wenigsten offenbar wissen, wie sie sich vernünfig ernähren und bewegen, um für ihre Gesundheit etwas gutes zu tun. Da setzt meine Beratung an. Aber du hast deine Meinung fest, so dass ich mir weitere Erläuterungen sparen kann.

Gruß Maren

Gruß
Wolfgang

Moin,

Wie alt sind Sie? ___42____

Sind Sie in den Wechseljahren?

Keine Ahnung

Glaub mir, wer drin ist, weiß es :wink:.

Ist das Thema „Anti- (Good-) Aging“ für Sie interessant?

Keine Ahung, was ist „Anti (good) aging“?

Eigentlich ist das ein Begriff, der bekannt ist, aber vielleicht sollte ich es anders formulieren.

Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen?

Keine Ahnung, Beratung für was?

Beratung, wie man mehr für sich tut, um gesünder und fitter zu altern (was ja nicht zu verhindern ist).

Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen?

Keine Ahnung, wohin begleiten lassen?

OK, vielleicht sollte ich es „beraten“ nennen.

Ist das Thema „Wechseljahre-Beratung“ für Sie interessant?

Keine Ahnung, was ist eine Wechseljahre-Beratung?

Meinst du das ernst? Beratung zu Fragen und Problemen der Wechseljahre.

Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen?

Keine Ahnung, da ich nicht weiß, was das ist.

dto. - jetzt weißt du es.

Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen?

Äh…schon wieder ?

Dies bezieht sich auf die WJ - das davor auf Anti-Aging.

Also ich hab keinen blassen Schimmer, wobei es bei deinem
Beratungsangebot gehen soll. Wenn du jemanden wie mich als
Kundin gewinnen wolltest, müsstest du mir das erstmal erklären
und vor allem erklären, wo es einem Bedarf von mir
entgegenkommt.

OK, ich habe natürlich den oberen Teil des Fragebogens, wo ich mich vorstelle und die Hintergründe erkläre, nicht mich reinkopiert, sonst wüsstes du es. Hätte ich vielleicht machen sollen.

Gruß
Marion

Hallo,

ja klar. Aber welcher Arzt berät dich kostenlos, wenn du ihn in Bezug auf „Gesundes altern/ good Aging“ stellst, wo es um gesunde Ernährung, mehr und richtige Bewegung und Entspannung geht? Die meisten wissen nichts darüber, weil sie es im Studium nicht gelernt haben/nicht lernen. Außerdem bekommen sie es nicht bezahlt. Ärzte bekommen im Schnitt 35 Euro (wurde mir gesagt) pro Quartal für einen Patienten. Was meinst du, wie oft er dich dafür berät, wie du GESUND bleiben kannst und was du dafür tun solltest und könntest? Hmmm, ich glaube gar nicht. Und meine ERfahrungen mit Ärzten in Bezug auf gesundheitliche Prävention sind eher traurig. Echt!

Aber danke für deine Antwort.

Gruß Maren

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Maren,

seit Anfang der 90er Jahre nimmt das Gesundheitsbewusstsein stetig zu und die Leute sind auch bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen.

War lange Zeit in diesem Sektor beschäftigt und musste immer wieder erleben, dass dieses Thema erst akut wird, wenn Beschwerden vorliegen.

Prinzipiell ist deine Geschäftsidee also von Erfolg gekrönt.

Du musst nur die richtige Ansprache finden.

Zur Ausbildung:
Solange du nicht den Ärzten ins Handwerk pfuschen willst/wirst, sehe ich keinen Hinderungsgrund.

Es wurde schon von Esotherik gesprochen. Der Bezug ist nicht aus der Luft gegriffen.
Gerade in diesem Bereich bewegen sich viele Menschen, die mit nicht nachweisbaren Erfolgen und Behandlungsmethoden argumentieren.
Magnetarmbänder, Wasseradern, Stromadern … aber auch Magnete an Wasserleitungen zur Kalkabsonderung (Kalk ist ja nicht magnetisch) würde ich (noch) in diesen Bereich fassen.

Die Folgen/Belastungen während des Klimakteriums sind seltsamerweise im asiatischen Raum geringer als im westlichen Raum.
Die Forscher machen dieses an einer anderen Ernährungsgewohnheit fest.

Um vernünftig beraten zu können, muss man sich aus allen (medizinischen und forschenden)Fachgebieten genau auf den Bereich fixieren, der helfen kann.

Es gibt noch keinen promovierten „Klimakteriumsbegleiter“ als Ausbildungsweg. Also muss sich jeder Mediziner seine „Medizin“ selbst heraussuchen… und das ist auch nicht anderes als du machen kannst.
Du musst dir aber allen positiven und negativen Aspekte deiner empfohlenen Umstellung der Ernährung bewusst sein.

Doch weg von den gesundheitlichen Grundlagen… zurück zum „Geschäft“.

Das Auslegen von Werbung muss natürlich mit den Instituten abgesprochen sein.
Es nutzt auch sehr viel, wenn ein Arzt dein „Geschäft“ empfiehlt und du diese Empfehlung in die Werbung aufnehmen darfst.
Auch Ärzte sind im Allgemeinen zusätzlichen Eingängen von Zahlungen oder Hilfestellungen anderer Art nicht abgetan.

Den erwähnten Fragebogen würde ich umstellen…

Zuerst die Suggestivfragen:
„Fühlen Sie sich auch oft xxxxxx "
" Haben auch Sie oft xxxx“
etc.

DANN sollten Sie sich jetzt mal informieren.
blablabla-Text mit Erklärung der allgemeinen Hintergründe…

Kann Ihnen die herkömmliche Therapieform nicht so helfen, wie Sie es dachten ?
Dann vereinbaren Sie doch einmal einen Termin mit unserem Institut.

Dein aktueller Fragebogen spricht alle Frauen an. Er ist zu weit gestreut und wird deshalb von ca. 50% nicht weiter beantwortet, weil keine Beschwerden vorliegen - Zeit und Geldverschwendung.

Der Fragebogen will etwas über den Kunden wissen… was in ein persönliches Gespräch gehört. Es werden also nur wenige aufüllen.

Besser wäre es, wenn du einen mikroperforierten Bereich hast.
In diesem Bereich kann die Kundin ihren Namen und Telefonnummer schreiben und dann den Zettel abtrennen und in eine Box werfen oder zusenden.

Beispiel:
Ja. Ich möchte gerne näher über eine Ernährungs- und Klimakteriumsberatung informiert werden.
Name…
Adresse…
Telefon…

Bedenke bei allen Informationen:
Die Leserinnen haben nicht immer einen allgemeinen Bildungsstandard.
Du wirst es immer erleben dass 40jährige kein Englsich sprechen können oder sich noch nie mit dem Begriff „Klimakterium“ zu tun hatten.
„Wechseljahreprobleme“ und „Verbesserung von Alterserscheinungen“ werden aber bildungsübergreifend verstanden… auch wenn man eine darüber schmunzeln wird.

Gerade am Anfang eines Unternehmens sollte man mit Werbung nicht geizen.
Redaktionelle Beiträge in regionalen Zeitungen/Radiosendern über die Firmeneröffnung mit Hintergrundinformationen machen schon einige Leute neugierig und kosten nichts.

etc…

Gruß
BJ

Hallo BigJohn,

vielen Dank für die Antwort und die Tipps. Ich werde es mir ausdrucken und einarbeiten.
Dann werde ich bei mir bekannten Ärzten anfangen und mein Konzept vorstellen und fragen, ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind.
Das mit der Mikroperforation ist dann schon schwieriger, weil das extra kostet bei der Erstellung, die ich dann machen lassen muss. So würde ich sie einfach kopieren.

Mit Esoterik kann ich nichts anfangen und würde es daher auch nicht anbieten.

Nochmal danke und eine schöne woche.

Maren

Hallo,
hehe, also gut, ich geb zu, ein wenig Schadenfreude war nun schon
dabei, als ich die Antwort gelesen haben. Aber das hast Du nach dem
Fragebogen auch verdient. Der ist einfach, sagen wir mal,
unausgegoren. Schau Dir die Antworten, die pendragon gegeben hat,
genauer an. Du hast Dich mit dem Thema seit Monaten bechäftigt und
für Dich ist das alles klar. Aber das gilt nicht für Deine
potenziellen Kundinnen. Und wenn Du denen, auf welche Fragen auch
immer, ähnlich antwortest, dann werden die nur einmal bei
reinschauen.
Zu den Ärzten … Ich schließe mich da an, dass die nicht begeistert
sein werden von Deinem Angebot. Aber die Erfahrung musst Du selbst
machen. Auch wenn sie nichts beitragen können zu dem, was Du
anbietest. Ich sehe die Chance sehr gering. Wo wäre denn sein Vorteil
dabei? Und wo sein Nachteil. Mal wirklich überlegen. Aha. Eben.
Deine Werbung musst Du woanders machen. Direkt, VHS,
Krankenkassen …
Geld: Wenn ich die Diskussion mit der Praxisgebühr sehe und das in
eine Relation setze, wie wenig die Leute bereit sind, für ihre
Gesundheit zu bezahlen, dann sticht das hier in einer anderen Antwort
vorgetragene Argument mit dem Geld schon. Leute, die sich nicht
überlegen ob sie 1000 Euro für die absolut geilen Alufelgen oder pro
Tag eine Schachtel Zigaretten qualmen, würden töten, wenn sie die
paar Euro Praxisgebühr sparen könnten. So viel ist ihnen Gesundheit
wert. In ähnlichen Dimensionen musst Du die Bereitschaft, für
Wohlbefinden Geld auszugeben auch sehen. Wenn natürlich morgen eine
groß angelegte Kampagne zu dem Thema in der Glotze läuft, dann sieht
das alles anders aus. Aber da werden die die Nase vorn haben, die am
lautesten trommeln.
Und da hältst Du Dich auch zurück. Mit kopierten Zetteln kannst Du
niemanden begeistert. Deine Leistung wird mit Deinem Auftritt
verglichen. Ein kopierter „Fresszettel“, ein paar Clipparts, am
besten noch 8 verschiedene Schriften und farbiges Papier - der
Misserfolg ist programmiert. Damit kann ich nur für Socken werben, 20
Paar zu 9,99. Wenn Du hier nicht genau alle werberelevanten Punkte
triffst (und das muss weniger der berühmt berüchtigte USP sein), dann
punktest Du nicht.
Fazit von mir: Man muss nicht jedem Schwein nachlaufen, das durchs
Dorf getrieben wird. Aber wer Fragen stellt, sollte auch die
Antworten hören wollen. :wink:Augenzwinkern, aber durchaus ernst
gemeint.
vE
Richard

Hallo Richard,

hast du dann auch ein paar konstruktive Tipps, die mir weiterhelfen, Dinge zu verbessern? Das ist auch ernst gemeint :wink:.

Ich bin ja jederzeit offen für entsprechende Tipps. Klar habe ich keine Budget von tausenden von Euro - und mit Clipparts und verschiedenen Schriften habe ich auch keine Broschüre gestaltet.
Aber wenn ich Vorschläge umsetzen kann, würde ich das auch tun.

Ärzte kann ich versuchen. Wenn ich bei dem 4. auf taube Ohren stoße, lasse ich es vielleicht lieber und konzentriere mich auf Physiotherapeuten, VHS, Familienbildungsstätten, Sprtvereine, Fitnessstudios etc.

Ich glaube, dass es doch einige gibt, die Geld in ihre Gesundheit investieren - sofern sie es haben. Und ich glaube, dass es zunehmen wird. Klar, beim Arzt sehen es viele nicht ein, schließlich zahlen sie ja auch schon Beiträge zur KV - und die Leistungen werden immer weniger. Aber in freiwilligen Bereich sieht es doch anders aus.

Also, hast du auch ein paar Tipps für mich?

Gruß Maren

hallo maren,

Ärzte kann ich versuchen. Wenn ich bei dem 4. auf taube Ohren
stoße, lasse ich es vielleicht lieber und konzentriere mich
auf Physiotherapeuten, VHS, Familienbildungsstätten,
Sprtvereine, Fitnessstudios etc.

deine klientel sehe ich eher in teuren beautysalons, wo sich zicken mit schokolade übergießen lassen oder in schickimicki fitnesstudios, in die man geht, um sein neuestes workout-outfit zu präsentieren.

in VHS und familienbildungsstätten findest du eher die pragmatischen (wie elke), die ganz nüchtern kosten und (meßbaren!) nutzen abwägen. sportverein ist eher männerschweißgetränkt (wenn du jetzt golf- oder yachtclub gesagt hättest!).

ich sehe dein angebot auch eher so wie richard und die meisten anderen: man braucht es nicht wirklich (bevor du mir jetzt widersprichst: wir reden vom bewußtsein deiner potentiellen kundschaft - nicht von deiner vielleicht berechtigten überzeugung!).
deine kundinnen wirst du also eher da finden, wo man schon alles hat und sich vor langeweile nicht zu lassen weiß. die probieren auch mal gern was chicces aus.
AAABER: dann muß du ihnen auch chicces bieten! das bedeutet: hochglanzbroschüren, erstellt mit hilfe von richtigen werbeprofis, die genau wissen, welche handtuchumschlungene tussi man mit welchen blick wie positioniert, damit es bei deiner zielgruppe exakt die gewünschte reaktion hervorruft.

also auch wieder hier: exakte zielgruppenanalyse ist die voraussetzung für alles weitere.

schöne grüße
ann

Hallo,
ein paar Dinge wurden ja schon (von mir und anderen) gegeben. Siehe
auch Deine erste Frage zu dem Thema. Ob die Richtung „Wechseljahre“
die richtige ist, stelle ich mal dahin.
Fakt ist aber, dass Dein Auftritt „astrein“ sein muss. Du musst
rüberbringen, dass Du was für die Menschen tun kannst. Und dass es
kein leichtes Brot sein wird, Dir hier einen Kundenstamm zu schaffen.

Ärzte kann ich versuchen. Wenn ich bei dem 4. auf taube Ohren
stoße, lasse ich es vielleicht lieber

Ich denke, dass Du mehr als vier abklappern werden musst. Ich hätte
aus dem Bauch herausgesagt, dass Du bei einem von 20 Chancen hast.
Heilpraktiker stehen nicht in Deiner Aufzählung. Absicht?
VHS ist für mich immer noch die erste Anlaufstelle. Weil nicht so
teuer und nicht so „verbindlich“.

vE
Richard

Hallo, Maren,

bin neu in diesem Chat, möchte Dir aber gerne helfen, da es um Deine Zukunft und Existenz geht.
Als ehemaliger „Verkaufsprofi“ rate ich Dir, dahin zu schauen, wo das Geld ist. Heute findest Du das meite Geld bei Frauen, die sich frisch scheiden lassen oder früh verwitwet sind. Die einen erhalten Versicherungen ausgezahlt und die anderen Scheidungsabfindungen. Beide wollen wahrscheinlich ein neues Leben beginnen, gut aussehen und einen neuen Partner haben. Daher ist mein Vorschlag, Deine Broschüren auch bei Scheidungsanwälten, Kosmetikerinnen, Friseuren und Boutiquen auszulegen, auch in Kurkliniken. Denk darüber nach und laß Dich nicht entmutigen.
Übrigens: Dein Fragebogen ist zu naiv.

Viel Glück!
Michael

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Aber welcher Arzt berät dich kostenlos, wenn du ihn
in Bezug auf „Gesundes altern/ good Aging“ stellst, wo es um
gesunde Ernährung, mehr und richtige Bewegung und Entspannung
geht? Die meisten wissen nichts darüber, weil sie es im
Studium nicht gelernt haben/nicht lernen. Außerdem bekommen
sie es nicht bezahlt.

mittlerweile macht doch schon jeder zweite Hausarzt Ernährungsberatung als IGeL-Leistung. Zumindest ist das bei uns so.

Ich würde niemals zu irgendeiner Wechseljahres-Beratung gehen, auch wenn es mich derzeit betrifft. Da habe ich einfach so das Gefühl: Wechseljahre = Krankheit. Ich nehme gegen die Beschwerden einfach ein Keuschlamm-Produkt und aus ist es mit den Hitzewellen. Gegen Depressionen helfen Johanniskrautprodukte oder bei stärkeren Depressionen Antidepressiva. Was ist denn da sonst noch zu beraten?

Liebe Grüße

Amazonee

Hallo

Ich bin 37J. ich finde sowas nicht schlecht u. wenn es bezahlbar wäre würde ich auch so jemanden in ansrpuch nehmen.
Denn ich habe seit einen halben jahr WS-artige probleme, war bei zwei FA. aber keine konnte richtig helfen. Eine nahm zum falschen zeitpunkt Blut ab der andere wollte mir hoch dos. Hormone verordenen ohne Blutabnahme. Ich bin zu einem Endogrinologen. u. das war das beste was ich machen konnte. Dieser stellte fest das das Prolaktin u. cortisol erhöht ist jetzt wird weiter geprüft. Also ich finde dein Vorhaben gut. Was für eine Ausbildung hast du?. Wichtig wäre auf jedenfall auch Naturheilkundliche u- Homöpathisch hilfe anzubieden. Auf jedenfall wird ich auch eine hompage einrichten. Denn viele verzweifelte Frauen gehen nicht mehr zum Arzt suchen im Internet hilfe. Vieleicht wäre es auch sinvoll dein programm für Frauen mit PMS-Problemen zuhelfen zu erweitern die ja oft ähnlich sind. Mit dem Fragenbogen das finde ich auch nicht schlecht. Das finde ich sollten Frauenärzte schon lange so machen.
MfG
Kerstin

ich habe mal eine Frage und wäre für ehrliche antworten
dankbar.

Ich habe mein Studium zur Präventologin (Lehre der
Krankheitenvorbeugung) abgeschlossen und möchte jetzt eine
Beratungspraxis aufmachen: Schwerpunkte sollen „Anti- (Good-)
Aging“ und/oder Wechseljahre-Beratung werden. Ich bin mir da
nicht sicher, ob beides oder nur eines - und wenn, dann
welches. Es gibt Zusatzqualifiktionen für beide - aber jedes
kostet ca. 1.500 €. Ich habe schon vor, Fragebögen bei Gyn.
auszulegen und entsprechende Fragen zu stellen. Helft ihr mir
hier auch weiter?

Ein Teil der Fragen lautet:

Wie alt sind Sie? _______ Sind Sie in den Wechseljahren? O
Ja O Nein

Ist das Thema „Anti- (Good-) Aging“ für Sie interessant? O
Ja O Nein
Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen? O Ja
O Nein
Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen? O
Ja O Nein

Ist das Thema „Wechseljahre-Beratung“ für Sie interessant? O
Ja O Nein
Würden Sie ein entsprechendes Beratungsangebot nutzen? O
Ja O Nein
Würden Sie sich ggf. auch längerfristig begleiten lassen? O
Ja O Nein

Dazu kommen dann noch die Möglichkeit, eigene Wünschen und
Vorstellungen zu äußern.

Im Voraus Danke für eure Hilfe.

LG Maren

Re: Umfrage an die Frauen ab 38 :wink:
Hi Maren,

wie ich es machte: z.B. Menschen den Fragebogen vorlegen die ich kenne und wenn es nur über Dritte war. Zweitens inserierte ich unter http://www.kurzfuendig.de (deutschlandweit, z.B. Quoka, Sperrmüll-Zeitung)unter Gruppen, Initiativen… für einen Gesprächskreis und fand diverse Leute, die sich für das Thema interessierten und aus diesen Gesprächen (Wünsche, Ziele, Probleme, Preise…) hatte sich einerseits auch der Fragebogen entwickelt bzw. ein Teil der Leute hatte ihn später dann auch noch beantwortet.

Ciao,
Romana

Re^2: Umfrage an die Frauen ab 38 :wink:
Hi,

am Anfang steht die Bedarfsermittlung bzw. sie könnte ja erstmal sich selbst befragen, was sie gerne gefragt werden würde, was sie gefragt werden muss, um eine Entscheidung treffen zu können. Und wie schon geschrieben, ich würde z.B. bei http://www.kurzfuendig.de für einen Gesprächskreis inserieren. Auch glaube ich, dass sie auf mehr Resonanz bei Firmen die sich mit Gesundheit und Schönheit auf Selbstzahlerbasis befinden, hinsichtlich Auslegestellen, denn sie von Arztpraxen bekommen wird. Würde da eher mal bei Fitness-Centern, Wellness-Farmen, Friseure, Nagelstudios, Kosmetikerinnen usw. wegen Auslegen des Fragebogens anfragen.

Ciao,
Romana