Hallo,
ich höre immer wieder die Ergebnisse der sogenannten Sontagsfrage:
„Wenn heute Wahl wäre, wen würden sie wählen?“
Soweit alles klar - ABER: Spielt die Wahlbeteiligung bei der Auswertung und Hochrechnung eigentlich eine Rolle?
Danke und
Mfg. Frank
nicht so einfach
Du stellst Dir das anders vor als es ist. Die Zahlen der Sonntagsfrage sind manipuliert. Und das ist gut so. Im Politibarometer wird es ja redlicherweise immer angemerkt. Gefragt wird nur, wie eine Partei gefällt. Die Antwort „keine/weiß nicht“ entspricht dann sozusagen der Stimmenthaltung.
Erst die Projektion (Manipulation) macht daraus die Sonntagsfrage. Dabei spielen Erfahrungswerte eine große Rolle. Und deswegen tun sich die Institute mit Vorhersagen für neue Parteien so schwer.
Aber eine seriöse Umfrage sagt auch immer, wieviel Wähler noch unentschlossen sind.
Andreas
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Hallo Andreas,
bei aller Vorsicht bei Meinungsumfragen, aber so wie Du es darstellst, ist es wohl kaum. Es genügen rd. 1300 wahlberechtigte Bürger zu befragen und daraus durch genauso hochkomplizierte Berechnungen Werte zu ermitteln, die einem Näherungswert von -3 bis + 3 vor der Wahl entsprechen. Bei der Wahl und der Sonntagsfrage dagegen wird mit einem höheren System der Wert ermittelt sodass der Näherungswert zwischen -1 bis +1 % an die Wahrscheinlichkeiten herankommt.
Hierbei werden nach der üblichen statistischen Berechnung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch stochastische Ereignisse und deren Wert berücksichtigt.
Gruss Günter
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Hallo ihr beiden,
bei aller Vorsicht bei Meinungsumfragen, aber so wie Du es
darstellst, ist es wohl kaum. Es genügen rd. 1300
wahlberechtigte Bürger zu befragen und daraus durch genauso
hochkomplizierte Berechnungen Werte zu ermitteln, die einem
Näherungswert von -3 bis + 3 vor der Wahl entsprechen. Bei der
Wahl und der Sonntagsfrage dagegen wird mit einem höheren
System der Wert ermittelt sodass der Näherungswert zwischen -1
bis +1 % an die Wahrscheinlichkeiten herankommt.
Werden dabei auch die Nichtwaehler berücksichtigt?
Ich denke naemlich, dass im mOment so viele unzufrieden sind, aber KEINEN der großen zutrauen, die Probleme zu lösen, so dass sie einfach zu Hause bleiben.
Das mit den unentschlossenen ist mir recht gut bekannt (und sie werden oft erwaehnt!) - aber was ist mit der Nichtwaehlerquote - die gibt wohl keiner an, oder?
Mfg. Frank
Hi Frank,
die Nichtwähler fallen während der statistischen Hochrechnung in einen Teil der Unentschlossenen und in einen Teil derer, die nicht wählen werden. Man nimmt an, dass ein Teil dieser Unentschlossenen tatsächlich Nichtwählerpotential ist, das sich jedoch bei einer Befragung nicht outet. Die Unsicherheit ist so groß, also belässt man es bei den Unentschlossenen.
Hallo ihr beiden,
bei aller Vorsicht bei Meinungsumfragen, aber so wie Du es
darstellst, ist es wohl kaum. Es genügen rd. 1300
wahlberechtigte Bürger zu befragen und daraus durch genauso
hochkomplizierte Berechnungen Werte zu ermitteln, die einem
Näherungswert von -3 bis + 3 vor der Wahl entsprechen. Bei der
Wahl und der Sonntagsfrage dagegen wird mit einem höheren
System der Wert ermittelt sodass der Näherungswert zwischen -1
bis +1 % an die Wahrscheinlichkeiten herankommt.
Werden dabei auch die Nichtwaehler berücksichtigt?
Ich denke naemlich, dass im mOment so viele unzufrieden sind,
aber KEINEN der großen zutrauen, die Probleme zu lösen, so
dass sie einfach zu Hause bleiben.
Das mit den unentschlossenen ist mir recht gut bekannt (und
sie werden oft erwaehnt!) - aber was ist mit der
Nichtwaehlerquote - die gibt wohl keiner an, oder?
Gruss Günter