Umgang mit Geld lernen. Schuldnerberatung?

Hallo Experten!

Wie kann ein erwachsener Mensch den Umgang mit Geld lernen?

Ich verdiene recht gut - knapp 3000,- € netto - und bin, wie ich finde, mit ca. 6500,- € nicht hoffnungslos verschuldet. Aber es gelingt mir einfach nicht, über einen längeren Zeitraum so mit dem Geld umzugehen, dass mein Konto kontinuierlich schwarze Zahlen aufweist.

Ich möchte das ändern.
Vor ca.einem Jahr habe ich schonmal versucht, mit Hilfe der genauen Erfassung von Einnahmen/ Ausgaben Überblick zu bekommen. Das halte ich aber nicht längere Zeit durch, in Stressphasen verliere ich da den Überblick.

Es ist bei mir sicherlich ein eher psychisches Problem: Ich mag mich nicht gern mit Geld beschäftigen, weil das für mich sehr negativ besetzt ist und ich auch nur wenig Ahnung davon habe. Mein Finanzberater schafft es jedenfalls nicht, mir mal verständlich zu erklären, wo mein Geld so hingeht und warum.

Zurück zum Punkt: Welche Hilfe kann ich da bekommen?
Eine Schuldnerberatung ist doch sicherlich eher für Leute gedacht, die kurz vor der (Privat-)Insolvenz stehen. Da würde doch über mein Problem nur müde gelächelt werden?
Was mir helfen würde wäre jemand, der sich regelmäßig mit mir meine Finanzen ansieht, Vorschläge macht und mich motiviert.

Oder gibt es da Kurse, die man besuchen kann? Beim Googlen find ich immer nur Angebote für Jugendliche. Ein Erwachsener, der nicht mit Geld umgehen kann, hat wohl Pech gehabt.

Weiß wer was?

LG Twinga

Hallo Twinga,

Ich verdiene recht gut - knapp 3000,- € netto - und bin, wie
ich finde, mit ca. 6500,- € nicht hoffnungslos verschuldet.

Du verdienst jeden Monat EUR 3000,- netto und hast Schulden? *staun*

Also, ich kann dir ein paar Bücher empfehlen.
Bodo Schäfer: Der Weg zur finanziellen Freiheit
Robert T. Kiyosaki: Rich Dad, Poor Dad
T. Harv Eker: Secrets of the Millionaire Mind
George S. Clason: The Richest Man in Babylon

Eker stellt in seinem Buch den „Money Blueprint“ vor. Dieser innere Plan ist es, der dafür verantwortlich ist, wie wir mit Geld umgehen. Nun würde ich zwar nicht alles, was Eker da schreibt, für bare Münze nehmen - aber ich denke mit der Idee des „Money Blueprint“ hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ach ja: Natürlich gibt es von all diesen Büchern auch eine deutsche Übersetzung, ich weiß nur den Titel nicht.

Aber es gelingt mir einfach nicht, über einen längeren
Zeitraum so mit dem Geld umzugehen, dass mein Konto
kontinuierlich schwarze Zahlen aufweist.

Regel Nr. 1: Gib nicht mehr Geld aus, als du hast! Wofür gibst du denn das viele Geld überhaupt aus? Ein Ansatzpunkt wäre z.B., Lebensmitteleinkäufe bar zu bezahlen und jeden Monat eine bestimmte Summe dafür einzuplanen und auch gleich bereitzustellen (am Monatsanfang abheben). Wenn wir nun z.B. den 20. haben und nur noch EUR 25,- in dieser Lebensmittelkasse ist, dann geht es eben nicht mehr zu Käfer, zum Teeladen um die Ecke oder zum Bio-Bäcker. Dann geht es zu Aldi, und zwar nur zu Aldi - bis zum nächsten Monat. (Auch Aldi hat übrigens Bio-Brot, das schmeckt sogar ganz lecker.)

Ich möchte das ändern.
Vor ca.einem Jahr habe ich schonmal versucht, mit Hilfe der
genauen Erfassung von Einnahmen/ Ausgaben Überblick zu
bekommen. Das halte ich aber nicht längere Zeit durch, in
Stressphasen verliere ich da den Überblick.

Warum? Lass dir einfach immer einen Kassenzettel geben.

Ich mache es so: Ich zahle überall, wo es möglich ist, mit Karte. Dann gehe ich einmal pro Woche auf die Website meiner Bank und gebe die neuen Buchungen in mein Kassenbuch (eine Excel-Datei) ein. Was bleibt, sind hier und da mal EUR 40,- am Geldautomaten, die ich dann z.B. beim Bäcker wieder ausgebe oder mit denen ich meine Mensa-Card auflade. Da schreibe ich dann aber nicht auf, wann genau ich das gemacht habe, denn das wäre mir auch zu umständlich. Ich zahle aber keine größeren Beträge bar. So habe ich immer den Überblick.

Es ist bei mir sicherlich ein eher psychisches Problem : Ich
mag mich nicht gern mit Geld beschäftigen, weil das für mich
sehr negativ besetzt ist und ich auch nur wenig Ahnung davon
habe.

Das ist gut möglich. Lies T. Harv Eker oder ähnliche Bücher.

Schöne Grüße und viel Spaß beim Aufbau deines Vermögens,

Petra

Hi Petra!

Ich verdiene recht gut - knapp 3000,- € netto - und bin, wie
ich finde, mit ca. 6500,- € nicht hoffnungslos verschuldet.

Du verdienst jeden Monat EUR 3000,- netto
und hast Schulden? *staun*

Schöne Grüße und viel Spaß beim Aufbau deines Vermögens,

Petra

Der Neid ist ja kaum zu überhören!!

Ich finde, dass Twinga hier ne legitime Anfrage gestellt hat. Nicht mit Geld umgehen zu können hängt nicht zwangsläufig nur vom Einkommen ab. Es scheint nur ehrenhafter zu sein, mit Hartz IV nicht auszukommen als mit 3000,- €. Aber sie will’s ja lernen.

Die Buchtipps find ich selbst interessant, aber danach hatte sie, glaub ich, nicht gefragt.

@Twinga: Wer einem dabei helfen kann, weiß ich leider auch nicht. Hast du vielleicht einen guten Freund, dem du vertraust und der sich das regelmäßig mit der anschauen und dich beraten kann?

LiebeGrüßeChrisTine

1 „Gefällt mir“

Hallo Twinga,

Das halte ich aber nicht längere Zeit durch, in
Stressphasen verliere ich da den Überblick.

Passiert dir das im Beruf auch? Wohl kaum, sonst hättest du doch
sicher nicht dieses Gehalt, jedenfalls nicht sehr lange.

Es ist bei mir sicherlich ein eher psychisches Problem: Ich
mag mich nicht gern mit Geld beschäftigen, weil das für mich
sehr negativ besetzt ist und ich auch nur wenig Ahnung davon
habe. Mein Finanzberater schafft es jedenfalls nicht, mir mal
verständlich zu erklären, wo mein Geld so hingeht und warum.

Das geht doch vielen so, dass ihnen bestimmte Aufgaben zuwider sind.
Bei mir ist das z.B. der Hausputz.:smile:
Und um Kassenbons zu sammeln und ein Haushaltsbuch zu führen, brauchst du bestimmt nicht viel Ahnung zu haben.
Aber wenn selbst du nicht weißt, wofür du dein Geld ausgibst, woher soll das denn dein Finanzberater wissen? Da muss er ja überfordert sein.

Was mir helfen würde wäre jemand, der sich regelmäßig mit mir
meine Finanzen ansieht, Vorschläge macht und mich motiviert.

Das ist sicherlich eine gute Idee, wenn du jemanden findest, der dazu bereit ist und dem du vertrauen kannst. Aber ohne deine tatkräftige Unterstützung geht es auch dann nicht.

Oder gibt es da Kurse, die man besuchen kann? Beim Googlen
find ich immer nur Angebote für Jugendliche. Ein Erwachsener,
der nicht mit Geld umgehen kann, hat wohl Pech gehabt.

Sicher gibt es die, z.B. bei manchen Volkshochschulen.
Aber auch nach solch einem Kurs, wirst du ohne ein gewisses Maß
an Selbstdisziplin nicht erfolgreich sein.

Gruß
Pontius

Richtigstellung
Hallo Pontius!

Das halte ich aber nicht längere Zeit durch, in
Stressphasen verliere ich da den Überblick.

Passiert dir das im Beruf auch? Wohl kaum, sonst hättest du
doch
sicher nicht dieses Gehalt, jedenfalls nicht sehr lange.

Nein, ich bin in meinem Job gut durchorganisiert und verdiene mein Geld.

Es ist bei mir sicherlich ein eher psychisches Problem: Ich
mag mich nicht gern mit Geld beschäftigen, weil das für mich
sehr negativ besetzt ist und ich auch nur wenig Ahnung davon
habe. Mein Finanzberater schafft es jedenfalls nicht, mir mal
verständlich zu erklären, wo mein Geld so hingeht und warum.

Und um Kassenbons zu sammeln und ein Haushaltsbuch zu führen,
brauchst du bestimmt nicht viel Ahnung zu haben.

Es geht auch nicht um Ahnung , sondern mehr um die Motivation , mich immer wieder damit zu beschäftigen.

Aber wenn selbst du nicht weißt, wofür du dein Geld ausgibst,
woher soll das denn dein Finanzberater wissen? Da muss er ja
überfordert sein.

Es ging auch nicht um meine privaten Ausgaben, da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Es geht um Geldanlage und Altersvorsorge, die ich bei ihm abgeschlossen habe.

Ich habe bei diesem Finanzdienstleistungsunternehmen neben Konto und Kreditkarte auch einen Sparfonds, eine Riesterrente und einen Rentenfonds.

Als ich mich damit beschäftigt hatte und mich wunderte, dass von meinen Einzahlungen oft viel weniger dort ankommt, konnte er mir das nicht ausreichend erklären. Er betete immer nur den gleichen Sermon runter und wurde ausfallend, sobald ich genauer nachfragte.

Bei der Frage nach einer Art „Umschuldung“ hat er lapidar abgewunken.
Von der Seite bekomme ich also keine Hilfe (wahrscheinlich, weil er so auch gut an mir verdient).

Das ist es ja: Ich hab keine Ahnung von solchen Dingen und ich mag mich eben aus „psychologischen Gründen“ nicht damit auseinandersetzen.
Und deshalb suche ich nun eine Unterstützung, die mir dabei fachlich hilft und mich motiviert.

Was mir helfen würde wäre jemand, der sich regelmäßig mit mir
meine Finanzen ansieht, Vorschläge macht und mich motiviert.

Das ist sicherlich eine gute Idee, wenn du jemanden findest,
der dazu bereit ist und dem du vertrauen kannst. Aber ohne
deine tatkräftige Unterstützung geht es auch dann nicht.

Oder gibt es da Kurse, die man besuchen kann? Beim Googlen
find ich immer nur Angebote für Jugendliche. Ein Erwachsener,
der nicht mit Geld umgehen kann, hat wohl Pech gehabt.

Sicher gibt es die, z.B. bei manchen Volkshochschulen.
Aber auch nach solch einem Kurs, wirst du ohne ein gewisses
Maß
an Selbstdisziplin nicht erfolgreich sein.

Die habe ich durchaus. Es liegt nicht an der Disziplin.

Aber trotzdem danke, dass du dich um eine Antwort bemüht hast.

Gruß Twinga

Hallo,

Es ging auch nicht um meine privaten Ausgaben, da hab ich mich

missverständlich ausgedrückt. Es geht um Geldanlage und
Altersvorsorge, die ich bei ihm abgeschlossen habe.

Ich habe bei diesem Finanzdienstleistungsunternehmen neben
Konto und Kreditkarte auch einen Sparfonds, eine Riesterrente
und einen Rentenfonds.

Vermutlich MLP! (oder ähnlich)

Als ich mich damit beschäftigt hatte und mich wunderte, dass
von meinen Einzahlungen oft viel weniger dort ankommt, konnte
er mir das nicht ausreichend erklären. Er betete immer nur den
gleichen Sermon runter und wurde ausfallend, sobald ich
genauer nachfragte.

Logisch, dass nichts so richtig dort ankommt - es sind schlechte Zeiten und du bist bei einer oberteuren Veranstaltung gelandet! Dein Berater weiß es allerdings ganz genau!

Bei der Frage nach einer Art „Umschuldung“ hat er lapidar
abgewunken.
Von der Seite bekomme ich also keine Hilfe (wahrscheinlich,
weil er so auch gut an mir verdient).

Was hast du denn genau abgeschlossen und seit wann?

Das ist es ja: Ich hab keine Ahnung von solchen Dingen

Warum, um alles in der Welt, hast du dann abgeschlossen!

Das ist sicherlich eine gute Idee, wenn du jemanden findest,
der dazu bereit ist und dem du vertrauen kannst. Aber ohne
deine tatkräftige Unterstützung geht es auch dann nicht.

Oder gibt es da Kurse, die man besuchen kann? Beim Googlen
find ich immer nur Angebote für Jugendliche. Ein Erwachsener,
der nicht mit Geld umgehen kann, hat wohl Pech gehabt.

Im Internet wirst du überwiegend Leute mit Eigeninteressen vorfinden -vom Regen in die Traufe könnte man das nennen!

Hier hilft wahrscheinlich tatsächlich nur der Verbraucherschutz, obwohl das auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist!

Die habe ich durchaus. Es liegt nicht an der Disziplin.

Sei mir nicht böse, so diszipliniert kannst du nicht gewesen sein, sonst hättest du „ohne Ahnung von den Dingen“ nicht abgeschlossen!

Gruß cooler

Hi

Ich verdiene recht gut - knapp 3000,- € netto - und bin, wie
ich finde, mit ca. 6500,- € nicht hoffnungslos verschuldet.

Du verdienst jeden Monat EUR 3000,- netto
und hast Schulden? *staun*

Was ist daran erstaunlich?
Ein hohes Einkommen ist keine Garantie für ein Leben ohne Schulden. Mit dem Einkommen wachsen ja meist auch die Ansprüche und/oder man wird leichtsinniger bei diversen Ausgaben und schwuppdiwupp kann man Schulden haben, egal wie hoch das Einkommen ist.

Gruß
Edith

2 „Gefällt mir“

Es ging auch nicht um meine privaten Ausgaben, da hab ich mich
missverständlich ausgedrückt. Es geht um Geldanlage und
Altersvorsorge, die ich bei ihm abgeschlossen habe.

Ich habe bei diesem Finanzdienstleistungsunternehmen neben
Konto und Kreditkarte auch einen Sparfonds, eine Riesterrente
und einen Rentenfonds.

Als ich mich damit beschäftigt hatte und mich wunderte, dass
von meinen Einzahlungen oft viel weniger dort ankommt, konnte
er mir das nicht ausreichend erklären. Er betete immer nur den
gleichen Sermon runter und wurde ausfallend, sobald ich
genauer nachfragte.

Bei der Frage nach einer Art „Umschuldung“ hat er lapidar
abgewunken.
Von der Seite bekomme ich also keine Hilfe (wahrscheinlich,
weil er so auch gut an mir verdient).

Das ist es ja: Ich hab keine Ahnung von solchen Dingen und ich
mag mich eben aus „psychologischen Gründen“ nicht damit
auseinandersetzen.

Hallo Twinga,

wir (meine Frau und ich) hatten im letzten Jahr ein ähnliches Problem mit unserem persönlichen Finanzberater einer großen deutschen Allfinanzberatung.

Wir haben uns auf den Mann weitestgehend verlassen und uns beim Abschluss einer Kapitallebensversicherung nicht durch das 20-seitige Vertragswerk gequält, haben uns über Abschlusskosten, Provisionen und Gebühren keine Gedanken gemacht. Seitens des Beraters wurde eine „lebenslange Zusammenarbeit“ angestrebt, so dass wir ihm einfach einen großen Vertrauensvorschuss gegeben haben. Heute wissen wir, dass das ein großer Fehler war und dass man in dieser Branche niemandem vertrauen darf. Dass unsere Lebensversicherung allein dem Berater und seiner Gesellschaft 3.000 Euro Provision einbringt, war uns damals nicht klar. Dass Kosten entstehen ist logisch, aber die Dimension war uns nicht klar. Wir haben ihm wie gesagt vertraut.

Meiner Meinung nach existiert zwischen Kunde und Berater ein natürliches Spannungsverhältnis: Der Kunde möchte sein Geld möglichst sicher und zielgerichtet anlegen (Altersvorsorge etc.). Jeder Euro an Abschlussprovisionen, Gebühren usw. schmälert seine Rendite. Der Berater lebt aber von der Provision und wird immer versuchen, die für ihn am höchsten dotierten Produkte zu verkaufen. Das kann nur in den seltensten Fällen auch das Beste für den Kunden sein.

Mein Rat an dich: Wenn du dem Berater nicht mehr vertraust, und er dir deine Fragen nicht schlüssig beantworten kann, dann kommst du nicht umhin, die Verträge und die Unterlagen SELBST zu durchleuchten. Am besten über alle von dir abgeschlossenen Produkte objektive Informationen beschaffen (entweder hier im Forum oder Zeitschrift Finanztest oder Verbraucherberatung etc. etc.). Das könnte Klarheit bringen, ob du bei dem Mann gut beraten bist oder nicht.

Wenn dir das zu mühselig ist, dann mußt du in Kauf nehmen, dass er dich weiterhin über den Tisch ziehen wird…

Gruß

Ranschke

Hallo Twinga!

Als ich mich damit beschäftigt hatte und mich wunderte, dass
von meinen Einzahlungen oft viel weniger dort ankommt, konnte
er mir das nicht ausreichend erklären. Er betete immer nur den
gleichen Sermon runter und wurde ausfallend, sobald ich
genauer nachfragte.
Bei der Frage nach einer Art „Umschuldung“ hat er lapidar
abgewunken.
Von der Seite bekomme ich also keine Hilfe (wahrscheinlich,
weil er so auch gut an mir verdient).

Entschuldige, aber wenn du dir das gefallen läßt, bist du selbst schuld. Auf solch ein Opfer, das in Finanzangelegenheiten den Kopf in den Sand steckt, hat dieser Verkäufer von Finanzprodukten (nicht Finanzberater!)doch nur gewartet. Und er braucht dabei offensichtlich noch nicht einmal freundlich zu sein, weil er sich wohl seiner Sache, aufgrund deines Auftretens ihm gegenüber, ziemlich sicher ist.

Und deshalb suche ich nun eine Unterstützung, die mir dabei
fachlich hilft und mich motiviert.
Was mir helfen würde wäre jemand, der sich regelmäßig mit mir
meine Finanzen ansieht, Vorschläge macht und mich motiviert.

Wenn du selbst keine Lust hast dich mit dieser Thematik intensiver zu beschäftigen und auch keine Vertrauensperson (nicht jemanden, der an deinen Anlageentscheidungen verdient) kennst, die dir dabei hilft, wird es schwierig. Dann wäre es vielleicht doch ratsam, erst einmal die Verbraucherberatung aufzusuchen.
Gruß
Pontius

Hallo,

man braucht nicht Kunde der Sparkasse zu sein, um sich informative Broschüren und ein Haushaltsbuch kostenlos zukommen zu lassen:
http://www.geldundhaushalt.de/?bankcode=51350025

grüße
miamei

Hallo Twina,

Du verdienst sehr gut und Deine Schulden sind nicht übermässig viel. Es stellt sich natürlich die Frage, woher die Schulden denn resultieren? Wurden Anschaffungen damit getätigt oder das Girokonto umgeschuldet?

Mein Finanzberater schafft es jedenfalls nicht, mir mal
verständlich zu erklären, wo mein Geld so hingeht und warum.

Hast Du so viele Sparverträge am laufen?
Hast Du so hohe Barverfügungen oder Kartenzahlungen?
Was kann Dir Dein Finanzberater so schlecht erklären?

Zurück zum Punkt: Welche Hilfe kann ich da bekommen?

Wenn Du unzufrieden mit Deinem Finanzberater bist, dann wechsle doch einfach zur nächsten Sparkasse oder Raiffeisenbank. Was spricht dagegen, sich dort einen neuen Ansprechpartner zu suche.

Eine Schuldnerberatung ist doch sicherlich eher für Leute
gedacht, die kurz vor der (Privat-)Insolvenz stehen. Da würde
doch über mein Problem nur müde gelächelt werden?

Die Schuldnerberatung kannst du vergessen, denn Du hast ja kein existenzielles Problem.

Trulli

Guten Morgen!

Der Neid ist ja kaum zu überhören!!

Darf ich mal fragen, wer dich zu so einer persönlichen Kritik an meiner Antwort berechtigt und wieso du glaubst, über meinen Charakter urteilen zu können?

Ich finde, dass Twinga hier ne legitime Anfrage gestellt hat.

Auf die ich eine Antwort gegeben habe: Zwei Tipps zum Umgang mit Geld sowie Literaturhinweise. Einen Finanzcoach kenne ich eben nicht.

Die Buchtipps find ich selbst interessant, aber danach hatte
sie, glaub ich, nicht gefragt.

Glaubst du? Na, wenn nur wenigstens du diese Bücher interessant findest. Dann war’s ja der Mühe wert, die Titel herauszusuchen. *grummel*

@Twinga: Wer einem dabei helfen kann, weiß ich leider auch
nicht.

Hauptsache, meine Antwort erst einmal kritisieren.

Petra

If the shoe fits…
wear it!

LG

Hi

Vermutlich MLP! (oder ähnlich)

Volltreffer!

Als ich mich damit beschäftigt hatte und mich wunderte, dass
von meinen Einzahlungen oft viel weniger dort ankommt, konnte
er mir das nicht ausreichend erklären. Er betete immer nur den
gleichen Sermon runter und wurde ausfallend, sobald ich
genauer nachfragte.

Logisch, dass nichts so richtig dort ankommt - es sind
schlechte Zeiten und du bist bei einer oberteuren
Veranstaltung gelandet! Dein Berater weiß es allerdings ganz
genau!

Bei der Frage nach einer Art „Umschuldung“ hat er lapidar
abgewunken.
Von der Seite bekomme ich also keine Hilfe (wahrscheinlich,
weil er so auch gut an mir verdient).

Was hast du denn genau abgeschlossen und seit wann?

Vor ca 4 Jahren ne Riesterrente, fidelity-Rentenfond und Frankfurt Trust.

Das ist es ja: Ich hab keine Ahnung von solchen Dingen

Warum, um alles in der Welt, hast du dann abgeschlossen!

Ganz einfach:
Ich war dort zur Beratung, weil ich niemanden sonst kenne, der mich in solchen Dingen beraten kann.
Alles klang plausibel und vernünftig und ich war froh, endlich etwas für meine Altersvorsorge zu tun.

Ich war damals noch neu im Beruf und hätte im Leben keine Zeit gehabt, mich so ausführlich mit dem Thema Geld zu beschäftigen. Ich wüsste auch heut nicht, wo ich da überhaupt anfangen soll. Jeder erzählt einem was anderes.
Ich habe viele Talente, aber dafür hab ich einfach keine Begabung. Bei vielen meiner Freundinnen ist das egal, dass die das nicht können: Die haben einen Ehemann, der sich darum kümmert. Ich muss das aber allein machen und damit war ich eben überfordert.

Im Internet wirst du überwiegend Leute mit Eigeninteressen
vorfinden -vom Regen in die Traufe könnte man das nennen!

Hier hilft wahrscheinlich tatsächlich nur der
Verbraucherschutz, obwohl das auch nicht der Weisheit letzter
Schluss ist!

Das wusste ich nicht, dass es dort Beratungsmöglichkeiten gibt.
Ich habe mich jetzt zu einer Finanzberatung angemeldet. Kostet 125,- €. Aber das ist sicher mal gut investiert.

Sei mir nicht böse, so diszipliniert kannst du nicht gewesen
sein, sonst hättest du „ohne Ahnung von den Dingen“ nicht
abgeschlossen!

Das sehe ich anders: Disziplin allein reicht nicht aus, um sich damit auszukennen.

Egal. Ich danke dir trotzdem für deine Antwort, weil sie mir wirklich weitergeholfen hat!

LG Twinga