Zur Erklärung, ich verstehe unter Thread „in newsgroups a
chain of postings on a single subject“.
Ich gebe dir Recht, falls du das wolltest, dass es sich bei
einem Posting nicht um einen Thread handelt. Aber ich finde
mein erstes Posting kommt einem Thread doch schon ziemlich
nahe…zumindest in seiner Länge, oder nicht? *g*
Auch wenn es ein langes Posting war, war es doch trotzdem keine „chain of postings“, oder? ;o) Es war eben ein etwas ausführlicheres Posting. :o)
Für das, was du folgend schreibst, hättest du vielleicht ein
extra Posting (!) aufmachen sollen. Denn ich vermute, dass
dies ein Beitrag zu Anjas Frage sein sollte und nicht nur zu
meinem Beitrag, oder? Wenn nicht, hoffe ich, dass du trotzdem
gelesen wirst - finde deine Sicht nämlich wichtig.
Jepp, es war meine Meinung zu der ursprünglichen Frage, die scheinbar von einigen etwas zu arg aufgefaßt wird.
was ich untragbar finde, ist ein schlechter oder gar kein Ausdruck.
Und das würdest du einem User (hurg, wieder ein Angli) hier in
einer Newsgroup verübeln? Bzw. wie sieht denn in einem solchen
Falle deine Reaktion aus? Ignoranz oder gleich eins drauf -
wie bei mir, der ich den Begriff Thread liebend gerne falsch
verwende *grins*
Ich muß dazu sagen, daß ich noch in einem anderen Forum als diesem hier bin, daß sich mehr auf allgemeine Probleme, die beim Nutzen des PCs oder des Internets auftreten, konzentriert. Es ist also beiweitem nicht so ausführlich wie das wer-weiss-was-Forum und scheinbar wird es hauptsächlich von einer anderen Gruppe von Internet-Usern genutzt. Was mir da teilweise an zerstückelten Fragen unterkommt, ist wirklich kaum zu glauben. Ich kann auch - ehrlich gesagt - kaum verstehen, worüber sich einige hier so gern aufregen. Denn das ist nichts dagegen, was dort teilweise los ist. Da gab’s wirklich so einige Fragen, da vertand ich nur Bahnhof, und aus den Antworten, die da einige andere so gaben, schließe ich, daß ihnen es genau so ging.
Und darum ging/geht es mir hauptsächlich, da wurden 10 Worte so hingeschmissen, und dann eine Antwort erwartet. Wie ich da reagiere? Nun, ich schimpfe nicht, kritisiere nicht. Das hilft dem Hilfe-Suchenden ja auch nicht weiter. Ich frage mich, wie der Lehrer desjenigen damit klar kommt oder klar kam, und was da für Eltern dahinter stehen, aber das war’s dann auch schon. Ich bin eh nicht so sehr ein Mensch, der sich stundenlang über etwas aufregt. Ich ärgere mich darüber, ja, aber ich bleibe dabei ruhig.
Wenn ich eine leise Ahnung davon habe, wo in etwa das Problem liegen könnte, versuche ich verschiedene Lösungsvorschläge anzubieten (falls Du meintest, daß, dann so, falls aber eher dieses, dann jenes). Wenn ich der Meinung bin, daß ich an sich helfen könnte, aber das Problem nicht verstehe, dann bitte ich, zu präzisieren, und versuche, das zu erleichtern. Die meisten anderen User dieses Forums halten es ähnlich. Dann kommt also gleich: Nenne uns Betriebssystem, Software, welche Fehlermeldung oder Absturz, wann das passiert, seit wann das passiert, wurde vor kurzem was neu installiert, konfiguriert, eingebaut, etc. Eigentlich engagiere mich also regelrecht. Ich versuche, das ganze zu interpretieren. Manchmal interpretiert man aber zu viel hinein. ;o)
Trotz gut gemeinter Hilfe wird man dann hin und wieder (auf grammatik- und ausdruckstechnisch ähnlich grausige Weise) blöde angemacht, weil man ja nicht helfe. Aber es ist echt schwierig, zu helfen, wenn man die Frage nicht versteht.
Hm, ich frage mich, ob - wenn du einen Beitrag als schlecht im
Ausdruck empfindest - der Schreiber das ebenso empfindet.
Vielleicht denkt er, er schreibe gut? Ich meine, ich habe als
Schülerin immer gedacht, ich schreibe gut…mein Lehrer aber
nicht immer 
Du weißt echt nicht, was ich meine. Ich meine wirklich irgendwelche Äußerungen ohne Satzbau und ohne erkennbaren Zusammenhang. Da kapituliert nicht nur der Lehrer. Ganz ehrlich, wenn mir jemand eine Frage stellt, und ich demjenigen helfen möchte, dann muß es kein 1a-Essay über das vorhandene Problem sein. Ganz einfache Sätze ohne jeden künstlerischen Anspruch sind total ausreichend; wenn’s verschachtelt ist, ist es auch nicht so schlimm, solange ich am Ende den Anfang nicht vergessen habe. Wir suchen hier ja Hilfe oder wollen helfen, keinen Literatur-Preis gewinnen. Daher stören mich kleinere Schnitzer wenig. Ich stelle wirklich nur einen Anspruch: Ich möchte die Frage, das Problem oder auch die Antwort verstehen können. Wenn ich etwas aufgrund von Fachbegriffen nicht verstehe, ist es auch nicht so schlimm, schließlich gibt es Lexika oder die Möglichkeit der Rückfrage. Und irgendwie denke ich mir, diesen Anspruch sollte der Fragesteller/Antwortende auch haben, sonst könnte er sich ja das ganze sparen.
Und wie
gesagt, manchmal schreibe auch ich munter drauf los - wie das
bei Frauen auch manchmal beim Plappern ist 
Männer plappern manchmal viel furchtbarer als Frauen …
Tust du das denn nie? Wirklich nie? (Ich meine jetzt nicht das
Plappern, sondern das schlichte Schreiben ohne gezielt und
bewusst nachzudenken - Ist eine Form des kreativen Schreibens,
mhm, sehr beliebt und sehr effektiv).
Ich schreibe durchaus drauf los, auch gerade jetzt, aber ich war in Sprachen immer relativ gut. Durfte schon als Teenager die Texte meiner Mutter Korrektur lesen. Aber wie gesagt - ich erwarte von anderen nicht das gleiche Maß an Sorgfalt wie von mir. Selbst Groß- und Kleinschreibung ist mir egal. Ich will eben nur gern verstehen. Und ich bringe gern die 2 Minuten auf, damit ggf. mein Problem oder meine Antwort auch wirklich verstanden wird. Eigentlich ist es doch ganz logisch: wenn ich wirklich so hektisch drauf los schreibe, daß keiner mich versteht, und ich nach einer halben Stunde mein Geschreibsel erst mal erklären muß, damit mir überhaupt geholfen werden kann, so verschwende ich doch regelrecht Zeit, die bereits zur Lösung meines Problems dienen könnte.
Hm…hast du bisher relativ häufig erlebt, dass dem nicht so
ist?
Offensichtlich, sonst könnte ich mich nicht so sehr darüber auslassen, oder? ;o) Ich will jetzt nur nicht ein entsprechendes Beispiel kopieren, dafür müßte ich sicher auch etwas suchen. Aber allzu selten ist das nicht. Vielleicht liegt’s auch am Thema? Meistens sind es wirklich so genannte DAUs, die an ihrem XP-Rechner verzweifeln.
Bis denne!
Schnoof