Umgang mit Sprache

Halli,

ich finde das ß toll - mal abgesehen davon, dass ich im Ausland dann manchmal ganz irritiert auf der Tastatur daneben haue.

Ich kann nicht sagen, warum ich das ß mag, aber irgendwie finde ich, das ist ein Buchstabe mit Charakter, Tradition trotz Moderne.

Ich würde ihn irgendwie vermissen. Is es nich schön, mal was zu haben, was andere nicht haben? Die Chinesen haben davon so richtig viel :smile:

Viele Grüße von Kim

Stolz darauf? Warum?

Da stimm ich erstmal Corinne zu und frage dich zurück: Warum nicht? Nagut, stolz muss man nicht sein, aber was bitteschön hast du denn gegen das ß? Genauso schlimm (eigentlich noch viel schlimmer) ist doch z.B. der Buchstabe „v“ - den kann man wahlweise durch „w“ oder „f“ ersetzen, er ist also völlig sinnlos, da er phonetisch mit 2 anderen Lauten übereinstimmt. Fogel und Wase wird ja trotzdem gleich gesprochen. Beim ß ist das nicht so, vergleich doch mal „weise“ und „weiße“ oder „Maße“ und „Masse“ miteinander. Da siehst du, dass man das ß nicht verbannen sollte.

Und erst jetzt merke ich, dass du ja garnicht der Helge bist… aber naja… fuhlt euch beide angesprochen! :smile:

  • André (auch stolz auf sein Akut)

Jetzt in Kürze
Ja wie nun:
Liebe Corinne oder liebe Kim??
Wie auch immer: eigentlich sind wir uns doch ziemlich einig, oder?
Danke für Deine Mühe, Dich mit meiner Frage so ausführlich zu beschäftigen… Und das gilt für alle anderen Antworten auch…
„Hochglänzende“ *sfg Grüße
Anja

HOi

Halli,

wenn ich etwas dazu sagen darf…

Das Internet ist ein schnelllebiges Medium.

Dem kann ich so nicht zu stimmen, das Internet ist zwar ein
schnelles aber auch ein dauerhaftes Medium. Ich glaube viele
vergessen das man Veroeffentlichungen im Internet auch nach
Jahren noch lesen kann,

Aber das beweist doch gerade erst die Schnelllebigkeit - denn
viele Texte sind ganz schnell veraltet. Und gerade weil der
Text von heute schon morgen aufgrund der schnellen Eingabe von
neuen Texten veraltet sein kann, würde ich das Medium auch als
schnelllebig bezeichnen. Ich denke, dass Schnelllebigkeit
nicht die Dauerhaftigkeit ausschließt. Schnelllebig bedeutet
für mich, es kommt ständig Neues hinzu, es ändert sich laufend
etwas und zwar so, dass ich nur in einem begrenzten Umfang
hinterher komme. Aber ich mir auch nur das aussuchen kann, was
mich interessiert.

So gesehen hast du Recht, bei Schnelllebigkeit dacht ich allerdings daran, das die Texte eben nicht lange leben :smile:

Vieleicht solte man sich daher, und weil der schriftliche
Ausdruck nicht ganz so nuanciert ist wie eine muendlicher,
eher mehr Zeit für die Beantwortung von Fragen oder die
Teilnahme an Diskussionen in diesem Forum nehmen.

Wäre wünschenswert - aber ich denke, eine Newsgroup lebt
ebenso von der Schnelligkeit. Stell dir mal vor, du müsstest
immer drei Wochen warten, bevor jemand auf deinen Thread
reagiert. Ich denke, eine gewisse Schnelligkeit ist da
durchaus von Vorzug.

Auch in diesem Zusammenhang hatte ich eine andere Vorstellung, mir ging es nicht um die Zeit die man benötigt um zu posten. Lass es mich anders formulieren:
Man sollte überlegter schreiben, da wo ich in einer muendlichen Unterhalung mal einen Schnellschuss abgeben kann, sollte ich hier im Internet überlegter agieren.
So glaube ich z.B. das, wenn man hier im Internet (Chats ausgenommen) unfreundlich ist, sich nicht mit einer momentanen Laune rausreden kann. Dafür ist doch der Aufwand viel zu gross.

schriftliche Ausdruck nicht ganz so nuanciert ist wie eine
muendlicher

Da stimme ich dir zu! Aber ob das jedem in dem Moment, in dem
er hier eine Frage stellt, bewusst ist? Vor allem, muss es
denn das immer? Newsgroups leben, finde ich zumindest, gerade
von den unterschiedlichen Sichtweisen :smile:

Damit sprichts du ein heikles Thema an, ich weiss nicht ob es jedem bewusst ist, wenn ich mir hier so einige Poster anschaue, dann draengt sich der Eindruck auf, das es nicht jedem bewusst ist, oder es ist jedem bewusst, aber duch die angebliche Anonymitaet ist es einem dann egal.
Denn der unbestritten Vorteil einer schriftlichen Komunikation ist natuerlich auch das man seinem Gegenueber nicht in die Augen schauen muss -ja ja, das kann auch ein Nachteil sein :smile: - somit fallen einige Grenzen die es im RL ansosnten gibt.

ich hoffe ich bin nicht zu sehr off topic

Cherio Ado

Halli,

*beneid* du beherrschst die kurzen Antworten :wink:

Kim und Corinne - es geht beides. Kim ist kürzer :smile:

Grüßle von Kim Corinne (das ist länger) :smile:

P.S. Das „hochglanz“ kam bestimmt davon, dass ich gerade von hochglänzendem Papier umgeben bin :smile: Wieder ein Beweis, dass die Situation die Sprache prägt *g*

…ich hoffe, dass ich nicht an diesem Wort so lange hängen bleibe, wie an dem Wort märchenmäßig, welches ich einst in einem Schüleraufsatz las und mir nicht mehr aus dem Kopf wollte, hihi.

Deswegen habe ich zu meinem ersten Thread eine Ergänzung
geschrieben - du tust es nämlich nicht! Ich habe die Ergänzung
geschrieben, weil ich mir auch schon dachte, dass - wenn man
meinen Thread liest - (…)

Dein Gebrauch von „Thread“ verwirrt mich etwas. Du betreibst einen ganz schönen Aufwand, wenn Du für alles gleich einen neuen Thread aufmachst …

Ein Thread ist ein Faden - und in diesem Zusammenhang ein Diskussionsfaden. Jeder einzelne Beitrag wird besser als Posting bezeichnet, wenn man denn einen englischen Begriff dafür verwenden möchte.

Das ist vielleicht auch etwas, was gegen die Verwendung von Anglismen spricht. Man kann jemanden, der die englische Sprache relativ gut beherrscht, mächtig verwirren mit dem falschen Gebrauch von Wörtern. ;o)

Zum eigentlichen Thema: Ein wenig mehr Sorgfalt wünschte ich mir auch von vielen Nutzern des Internets. Wenn mal ein Buchstabendreher drin ist, finde ich das nicht weiter schlimm. Wenn jemand eine offensichtliche Rechtschreibschwäche hat, graust’s mich hin und wieder, aber ich kann trotzdem damit leben. Wenn einige es vorziehen, alles kleinzuschreiben, habe ich kaum ein Problem damit, auch wenn manche Sätze nur um Zusammenhang einen eindeutigen Sinn ergeben (er hat in rußland liebe genossen).

Wenn auf jegliche Interpunktion verzichtet wird, finde ich es furchtbar. In solche Mitteilungen irgendeinen Sinn reinzubringen, ist nicht ganz ohne. Was ich aber absolut untragbar finde, ist ein schlechter oder gar kein Ausdruck. Wenn nur halbe Sätze (und das auch noch ohne Punkt und Komma …), Wortfetzen etc. geschrieben werden und von mir erwartet wird, da irgendeinen Sinn herauszulesen, ärgere ich mich jedes Mal auf’s neue. Wenn jemand eine Frage hat, dann kann es doch nicht zu viel verlangt sein, das Problem in mehreren vollständigen Sätzen zu schildern. Es muß auch kein Aufsatz mit verschachtelten Sätzen sein. Kurze einfache Sätze reichen völlig. Es sollte eben so sein, daß das dahinterstehende Problem auch nach einmaligen Lesen verstanden werden kann. Und zumindest das sollte doch jeder in der Schule, als mündliche Formulierung sogar schon vorher, gelernt haben.

Bis denne!
Schnoof

Halli,

man möge mir meine Anglismen verzeihen, manchmal auch meine Anglizismen. Ich habe drei Jahre in den USA gelebt, da geht einem das ein oder andere schon mal ins Blut. Vor allem bin ich noch nicht so lange wieder hier in Deutschland. Sei froh, dass du mich nicht sprechen hörst, da käme dir vielleicht erst recht das Grauen *grins* Aber es ist gar nicht so einfach, das alles wieder in geordnete Bahnen zu lenken…

Zur Erklärung, ich verstehe unter Thread „in newsgroups a chain of postings on a single subject“.

Ich gebe dir Recht, falls du das wolltest, dass es sich bei einem Posting nicht um einen Thread handelt. Aber ich finde mein erstes Posting kommt einem Thread doch schon ziemlich nahe…zumindest in seiner Länge, oder nicht? *g*

Für das, was du folgend schreibst, hättest du vielleicht ein extra Posting (!) aufmachen sollen. Denn ich vermute, dass dies ein Beitrag zu Anjas Frage sein sollte und nicht nur zu meinem Beitrag, oder? Wenn nicht, hoffe ich, dass du trotzdem gelesen wirst - finde deine Sicht nämlich wichtig.

was ich untragbar finde, ist ein schlechter oder gar kein Ausdruck.

Und das würdest du einem User (hurg, wieder ein Angli) hier in einer Newsgroup verübeln? Bzw. wie sieht denn in einem solchen Falle deine Reaktion aus? Ignoranz oder gleich eins drauf - wie bei mir, der ich den Begriff Thread liebend gerne falsch verwende *grins*

Hm, ich frage mich, ob - wenn du einen Beitrag als schlecht im Ausdruck empfindest - der Schreiber das ebenso empfindet. Vielleicht denkt er, er schreibe gut? Ich meine, ich habe als Schülerin immer gedacht, ich schreibe gut…mein Lehrer aber nicht immer :wink:

Das ist ähnlich wie mit dem, der lange Sätze liebt und dem, der sie hasst und regelrecht als schlechten Ausdruck empfindet. Ein Journalist würde bei meinen Schachtelsätzen das reine Grauen kriegen.

Wenn nur halbe Sätze (und das auch noch ohne Punkt und Komma
…), Wortfetzen etc. geschrieben werden und von mir erwartet
wird, da irgendeinen Sinn herauszulesen, ärgere ich mich jedes
Mal auf’s neue.

Tue ich auch irgendwie, aber ich kann es nicht ändern. Für mich ein Grund nicht zu antworten, weil ich die Frage nicht entziffern kann - aber kein Grund, den User zurecht zu weisen. Er wird sicher merken, wenn er keine oder falsche Antworten erhält. Ist es ihm egal, dann war seine Frage dies vielleicht auch - ist es ihm nicht egal, wie Leute antworten, dann macht er sich vielleicht Gedanken…

Aber wie gesagt, ich finde, das ist typisch für Newsgroups - es wäre etwas anderes, wenn ich dir persönlich einen Brief schreiben würde. Hier verlockt nun leider die Anonymität. Was nicht heißen soll, dass ich das gut finde - aber vielleicht lernen muss, damit zu leben. Und damit auch, dass andere sich Gedanken beim Formulieren machen und andere nicht. Und wie gesagt, manchmal schreibe auch ich munter drauf los - wie das bei Frauen auch manchmal beim Plappern ist :wink:

Tust du das denn nie? Wirklich nie? (Ich meine jetzt nicht das Plappern, sondern das schlichte Schreiben ohne gezielt und bewusst nachzudenken - Ist eine Form des kreativen Schreibens, mhm, sehr beliebt und sehr effektiv).

Wenn jemand eine Frage hat, dann kann es doch
nicht zu viel verlangt sein, das Problem in mehreren
vollständigen Sätzen zu schildern.

Kann es sein, dass ich das, was du schilderst, einfach noch nicht so extrem erlebt habe? Den Beiträgen, von denen ich rede, sieht man meist an, dass sie in Eile geschrieben wurden und die sind meist zugegebenermaßen etwas „verhackstückelt“ - aber dennoch verständlich. Ich kann nicht sagen, dass der Schreiber sich da bewusst keine Mühe gemacht hat - es sei denn, dass ich seine Eile nicht als Argument für hastige Zeilen gelten lasse und von ihm fordere mit seiner Frage zu warten bis er Zeit hat, über die Formulierungen nachzudenken.

Aber mal im Ernst, so was kann ich doch nicht einfordern…vielleicht wünschen und zum Anspruch an mich machen…

mit verschachtelten Sätzen sein. Kurze einfache Sätze reichen
völlig. Es sollte eben so sein, daß das dahinterstehende
Problem auch nach einmaligen Lesen verstanden werden kann.

Hm…hast du bisher relativ häufig erlebt, dass dem nicht so ist?

Grüßle von Kim

Hi,

Mal auf’s neue. Wenn jemand eine Frage hat, dann kann es doch
nicht zu viel verlangt sein, das Problem in mehreren
vollständigen Sätzen zu schildern.

Ich glaube nicht, dass es Corinne in ihrem Beitrag darum geht, die Leute zu verteidigen, die zu faul sind, sich Gedanken zu machen, wie sie ihren Beitrag formulieren sollten. Es geht hier - so verstehe ich es - doch auch um so impulsive Leute wie mich.

Ich brause manchmal auf, wenn ich etwas lese und tippe mir die Finger wund. Da ist für mich manchmal die Form nebensächlich.

Ich bin manchmal in Eile, weil ich im Büro nicht surfen soll, aber doch unbedingt eine Antwort auf meine Frage zu finden hoffe. Also wird schnell getippt und schwups ist auch mal ein Rechtschreibfehler drin oder ein Punkt vergessen.

Ich bin manchmal müde, wenn ich abends heimkomme, mir aber dennoch sage, schau mal in w-w-w, vielleicht kann dir da einer weiterhelfen.

Natürlich bemühe ich mich, meine Frage oder meine Antwort so zu formulieren, dass man sie versteht. Aber, wie Corinne es formuliert hat: nicht immer.

Wenn ich meine Frage/ Antwort immer dreimal lesen müsste und dreimal drüber nachdenken, wie ich etwas schreibe, damit sie den Anforderungen mancher genügt, puh, ich glaube, dann würde ich mir ein anderes Forum suchen.

Ich denke, es gibt Fragen, da sollte man über die Formulierung nachdenken und bei manchen erübrigt es sich irgendwie auch. Wobei dies jetzt kein Plädoyer für halbe Sätze, Wortdreher usw. sein soll :wink: Sondern einfach auch für das Faulsein-Dürfen bei kurzen einfachen Sachverhalten, die schlicht auszudrücken sind.

Denn unterm Strich, wie viele Anforderungen hier in den verschiedensten Brettern gestellt werden, ist manchmal wirklich eine Überforderung - sei sachlich (wie denn, wenn es mich mitnimmt), formuliere fachmännisch und präzise (wie denn, wenn ich keine Ahnung davon habe), vermeide Anglismen (wie denn, wenn der Begriff mein Anliegen besser auf den Punkt bringt), usw.

Cin

Hi,

mit Schnelllebigkeit meinte ich nicht das Verschwinden von Texten. Viel mehr das - wie schon erklärt wurde - immer mehr und immer neueres an Dingen im Netz zu finden ist. Es wird genutzt, verbraucht, „weggeschmissen“ und findet sich dann irgendwo auf einer Seite, zu der täglich 1000e hinzukommen oder im Archiv. Und vor allem auch allgemein zu verstehen: da wird das Neuste veröffentlicht, jeder hat schnell Zugriff auf eine ungeheure Vielfalt, alles ist schnell anklickbar und umklickbar usw. :smile:

Cin

Zur Erklärung, ich verstehe unter Thread „in newsgroups a
chain of postings on a single subject“.

Ich gebe dir Recht, falls du das wolltest, dass es sich bei
einem Posting nicht um einen Thread handelt. Aber ich finde
mein erstes Posting kommt einem Thread doch schon ziemlich
nahe…zumindest in seiner Länge, oder nicht? *g*

Auch wenn es ein langes Posting war, war es doch trotzdem keine „chain of postings“, oder? ;o) Es war eben ein etwas ausführlicheres Posting. :o)

Für das, was du folgend schreibst, hättest du vielleicht ein
extra Posting (!) aufmachen sollen. Denn ich vermute, dass
dies ein Beitrag zu Anjas Frage sein sollte und nicht nur zu
meinem Beitrag, oder? Wenn nicht, hoffe ich, dass du trotzdem
gelesen wirst - finde deine Sicht nämlich wichtig.

Jepp, es war meine Meinung zu der ursprünglichen Frage, die scheinbar von einigen etwas zu arg aufgefaßt wird.

was ich untragbar finde, ist ein schlechter oder gar kein Ausdruck.

Und das würdest du einem User (hurg, wieder ein Angli) hier in
einer Newsgroup verübeln? Bzw. wie sieht denn in einem solchen
Falle deine Reaktion aus? Ignoranz oder gleich eins drauf -
wie bei mir, der ich den Begriff Thread liebend gerne falsch
verwende *grins*

Ich muß dazu sagen, daß ich noch in einem anderen Forum als diesem hier bin, daß sich mehr auf allgemeine Probleme, die beim Nutzen des PCs oder des Internets auftreten, konzentriert. Es ist also beiweitem nicht so ausführlich wie das wer-weiss-was-Forum und scheinbar wird es hauptsächlich von einer anderen Gruppe von Internet-Usern genutzt. Was mir da teilweise an zerstückelten Fragen unterkommt, ist wirklich kaum zu glauben. Ich kann auch - ehrlich gesagt - kaum verstehen, worüber sich einige hier so gern aufregen. Denn das ist nichts dagegen, was dort teilweise los ist. Da gab’s wirklich so einige Fragen, da vertand ich nur Bahnhof, und aus den Antworten, die da einige andere so gaben, schließe ich, daß ihnen es genau so ging.

Und darum ging/geht es mir hauptsächlich, da wurden 10 Worte so hingeschmissen, und dann eine Antwort erwartet. Wie ich da reagiere? Nun, ich schimpfe nicht, kritisiere nicht. Das hilft dem Hilfe-Suchenden ja auch nicht weiter. Ich frage mich, wie der Lehrer desjenigen damit klar kommt oder klar kam, und was da für Eltern dahinter stehen, aber das war’s dann auch schon. Ich bin eh nicht so sehr ein Mensch, der sich stundenlang über etwas aufregt. Ich ärgere mich darüber, ja, aber ich bleibe dabei ruhig.

Wenn ich eine leise Ahnung davon habe, wo in etwa das Problem liegen könnte, versuche ich verschiedene Lösungsvorschläge anzubieten (falls Du meintest, daß, dann so, falls aber eher dieses, dann jenes). Wenn ich der Meinung bin, daß ich an sich helfen könnte, aber das Problem nicht verstehe, dann bitte ich, zu präzisieren, und versuche, das zu erleichtern. Die meisten anderen User dieses Forums halten es ähnlich. Dann kommt also gleich: Nenne uns Betriebssystem, Software, welche Fehlermeldung oder Absturz, wann das passiert, seit wann das passiert, wurde vor kurzem was neu installiert, konfiguriert, eingebaut, etc. Eigentlich engagiere mich also regelrecht. Ich versuche, das ganze zu interpretieren. Manchmal interpretiert man aber zu viel hinein. ;o)

Trotz gut gemeinter Hilfe wird man dann hin und wieder (auf grammatik- und ausdruckstechnisch ähnlich grausige Weise) blöde angemacht, weil man ja nicht helfe. Aber es ist echt schwierig, zu helfen, wenn man die Frage nicht versteht.

Hm, ich frage mich, ob - wenn du einen Beitrag als schlecht im
Ausdruck empfindest - der Schreiber das ebenso empfindet.
Vielleicht denkt er, er schreibe gut? Ich meine, ich habe als
Schülerin immer gedacht, ich schreibe gut…mein Lehrer aber
nicht immer :wink:

Du weißt echt nicht, was ich meine. Ich meine wirklich irgendwelche Äußerungen ohne Satzbau und ohne erkennbaren Zusammenhang. Da kapituliert nicht nur der Lehrer. Ganz ehrlich, wenn mir jemand eine Frage stellt, und ich demjenigen helfen möchte, dann muß es kein 1a-Essay über das vorhandene Problem sein. Ganz einfache Sätze ohne jeden künstlerischen Anspruch sind total ausreichend; wenn’s verschachtelt ist, ist es auch nicht so schlimm, solange ich am Ende den Anfang nicht vergessen habe. Wir suchen hier ja Hilfe oder wollen helfen, keinen Literatur-Preis gewinnen. Daher stören mich kleinere Schnitzer wenig. Ich stelle wirklich nur einen Anspruch: Ich möchte die Frage, das Problem oder auch die Antwort verstehen können. Wenn ich etwas aufgrund von Fachbegriffen nicht verstehe, ist es auch nicht so schlimm, schließlich gibt es Lexika oder die Möglichkeit der Rückfrage. Und irgendwie denke ich mir, diesen Anspruch sollte der Fragesteller/Antwortende auch haben, sonst könnte er sich ja das ganze sparen.

Und wie
gesagt, manchmal schreibe auch ich munter drauf los - wie das
bei Frauen auch manchmal beim Plappern ist :wink:

Männer plappern manchmal viel furchtbarer als Frauen …

Tust du das denn nie? Wirklich nie? (Ich meine jetzt nicht das
Plappern, sondern das schlichte Schreiben ohne gezielt und
bewusst nachzudenken - Ist eine Form des kreativen Schreibens,
mhm, sehr beliebt und sehr effektiv).

Ich schreibe durchaus drauf los, auch gerade jetzt, aber ich war in Sprachen immer relativ gut. Durfte schon als Teenager die Texte meiner Mutter Korrektur lesen. Aber wie gesagt - ich erwarte von anderen nicht das gleiche Maß an Sorgfalt wie von mir. Selbst Groß- und Kleinschreibung ist mir egal. Ich will eben nur gern verstehen. Und ich bringe gern die 2 Minuten auf, damit ggf. mein Problem oder meine Antwort auch wirklich verstanden wird. Eigentlich ist es doch ganz logisch: wenn ich wirklich so hektisch drauf los schreibe, daß keiner mich versteht, und ich nach einer halben Stunde mein Geschreibsel erst mal erklären muß, damit mir überhaupt geholfen werden kann, so verschwende ich doch regelrecht Zeit, die bereits zur Lösung meines Problems dienen könnte.

Hm…hast du bisher relativ häufig erlebt, dass dem nicht so
ist?

Offensichtlich, sonst könnte ich mich nicht so sehr darüber auslassen, oder? ;o) Ich will jetzt nur nicht ein entsprechendes Beispiel kopieren, dafür müßte ich sicher auch etwas suchen. Aber allzu selten ist das nicht. Vielleicht liegt’s auch am Thema? Meistens sind es wirklich so genannte DAUs, die an ihrem XP-Rechner verzweifeln.

Bis denne!
Schnoof

Kapiert, lach :smile:

Hm…hast du bisher relativ häufig erlebt, dass dem nicht so
ist?

Offensichtlich, sonst könnte ich mich nicht so sehr darüber
auslassen, oder? ;o)

Diese Frage stellte sich mir bevor ich diesen deinen Beitrag (wieder mal gerade das Thread verkneif)las, logisch, oder? :wink:

Viele Grüße von Kim

P.S. Warum willst du keinen Literaturpreis gewinnen? Wäre doch nicht schlecht…und unser heutiger Literaturpreis geht an Schnoof, unserem aktivem Newsgrouper (Angli *g*), der, in. letzter, zeit, laiden; so an fiel musste sprachlich ausdrug schlechtem … :wink:

Hallo,

Jepp, es war meine Meinung zu der ursprünglichen Frage, die
scheinbar von einigen etwas zu arg aufgefaßt wird.

Findest du? Wer fasst denn was bitte zu arg auf? Finde das sind alles normale Diskussionsbeiträge, die hier und da in ein anderes Thema gehen. Oder nen anderen Aspekt verfolgen. Aber selbst die sprechen doch über etwas, was jedem hier irgendwie bekannt vorkommt.

Wenn du die Länge meinst. Is für mich kein Argument, dass hier jemand was zu arg auffasst. Im Gegenteil, hier wird sich mal ausgetauscht und nicht nur mit Wort- und Satzfetzen beworfen. Oder was meinst du jetzt?

Gruß Peter

Hallo, André,

P.S.: Kleiner Hinweis in eigener Sache: Ich bin zwar
nicht wirklich stolz, ein Deutscher zu sein (ich bin’s halt
einfach), ABER ich bin stolz darauf, die einzige Sprache der
Welt zu sprechen, die den Buchstaben ß enthält

Oha, lass’ das man besser nicht den deutschsprachigen Teil der
Schweiz hören - daselbst kommen die Leut’ offensichtlich ganz
wunderbar ohne das ‚ß‘ aus.

Wahr ist’s. Bei uns lernt man das ‚ß‘ in der Schule gar nicht und man kommt bestens damit klar.