Also: Herr und Frau Mieter wohnen in einem für diese Gegend unverhältnismäßig teuren Einfamilienhaus/Reihenhaus (schätzungsweise 35% mehr zu vergleichsweiser Wohnsituation in dem Gebiet) Der Garten liegt an der Straße und ist durch Büsche blickdicht. Diese Straße ist eine Nebenstraße. Es fahren diverse Autos und jede Stunde 1 Bus.
Nun ist es so das eine Parallelstraße zu dieser über MEHRERE Monate saniert wird.Das Verkehrsaufkommen in der Parallelstraße ist sehr hoch und entpricht einer Hauptverkehrsstraße. (Es handelt sich im übrigen um eine Mittelgroße Stadt). Die Umleitung erfolgt jetzt über die Str. von Herrn und Frau Mieter; die zu sanierende Str. wurde einspurig gemacht.
Bereits am ersten Tag ist der Verkehr um ein vielfaches angestiegen. Ein Unterhalten in normaler Lautstärke auf der Terasse ist nicht mehr möglich, besonders im Berufsverkehr. Und das jetzt im Sommer!!!
Nun fragt sich Herr Mieter ober er das eigentlich so hinnehmen muss und sich Ohrenstöpsel kaufen muss, oder ob er was tun kann im Bezug auf die Miete. Er bezahlt eine hohe Miete für eine gewisse Wohnqualität, die seiner Meinung nach jetzt durch den Umleitungsverkehr stark eingeschränkt wurde.
Bereits am ersten Tag ist der Verkehr um ein vielfaches
angestiegen. Ein Unterhalten in normaler Lautstärke auf der
Terasse ist nicht mehr möglich, besonders im Berufsverkehr.
Und das jetzt im Sommer!!!
Nun fragt sich Herr Mieter ober er das eigentlich so hinnehmen
muss und sich Ohrenstöpsel kaufen muss, oder ob er was tun
kann im Bezug auf die Miete.
Er kann Mietminderung machen, der VM kann die sich beim Verursacher wiederholen. Wie hoch kann ich jetzt nicht sagen,sollte aber ne Lärmmessung etc.sicher weiterhelfen…
Er bezahlt eine hohe Miete für
eine gewisse Wohnqualität, die seiner Meinung nach jetzt durch
den Umleitungsverkehr stark eingeschränkt wurde.
Die Mietminderung fände ich für diesen fiktiven Fall durchaus gerechtfertigt, aber
wer macht so ne Lärmmessung?
Man möchte das gute Verhältnis mit dem Vermieter nicht zerstören (der ja auch nix dafür kann)und der Verursacher(die Stadt) würde sicherlich versuchen sich aus der Verantwortung zu ziehen.
Könnte man die Stadt eigentlich auch bitten den Verkehr von 50 auf 30 zu verlangsamen? Hintergrund ist das es sich gerade an dieser Kreuzung um eine langezogenen Kurve handelt die oft mit überhöhter Geschwindigkeit und Kurvenschneiden genommen wird. Es gab auch dadurch schon Unfälle. Der Mieter wartet eigentlich schon jeden Tag darauf das es zum Unfall kommt auf Grund der jetzigen Verkehrsdichte und mal einer im Garten landet.
Welches Verhalten wäre denn dem Mieter anzuraten?
Vielleicht als Hinweis: der Garten befindet sich quasi am Querbalken einer T-Kreuzung, die die Vorfahrt zu achten hat, so das alle die diese Umleitung nehmen, an dieser Kreuzung anhalten und wieder anfahren. das ist oft noch schlimmer als der fließende Verkehr.
Könnte man die Stadt eigentlich auch bitten den Verkehr von 50
auf 30 zu verlangsamen?
Ja, selbstverständlich. Macht eine Unterschriftenliste in der Nachbarschaft und sprecht mal mit der Gemeinde. Vielleicht kann man sich ja sogar auf eine Tempo30-Zone einigen. Und je nach Örtlichkeit kann auch der Schwerlastverkehr ausgesperrt werden (über 7,5t). Ein paar gute Argumente wurden doch bereits genannt.
Gruß
loderunner