Umrechnung von werten

hallo,
folgendes problem: ich hab ein ergebnis aus der summe von 20 messwerten. wenn ich diese 20 meßwerte mit einer anderen formel behandle und addiere hab ich ein weiteres ergebnis.
meine frage: wie kann ich eine gleichung rausfinden, bei der ich die summe des ersten ergebnisses direkt in das der 2. umrechnen kann? mit der formel für die einzelwerte selbst geht das nicht, weil die einzelergebnisse %-werte sind und die summe eine zahl über hundert ergibt
hmmm… ist jetzt nicht grad einfach formuliert… mal anders rum:
wenn ich aus mehreren experimenten die summe 1 und 2 in ein linien-diagramm antrage (was eigentlich quatsch ist, weil die einzelmessungen nix miteinander zu tun haben) dann seh ich, dass die kurve 2 spiegelbildlich zu kurve 1 und etwas kleiner ist.
wenn jemand ahnt was ich brauche, dann bitte nachricht. es genügt ja schon wenn ich wüßte wie so eine berechnungsweise heissen könnte. ist nämlich mühsam sich durch formelsammlungen zu quälen ohne zu wissen wonach man ünerhaupt sucht…

grüße, wolfgang

Hallo Namensvetter,

hab’ leider nicht begriffen, was Du machen möchtest.
Wenn Du schreibst, welcher Art die Meßwerte sind und was das Ziel der Aktion sein soll, kann Dir bestimmt geholfen werden.

Gruß
Wolfgang

Du hast also Werte
(a1,…,a20):=A
mit h(A):=a1+…+a20
und X:= f(A)
wobei f unbekannt ist.
nun Willst du eine Funktion g haben, daß gilt:
g(S) = X
Richtig?
Für eine einmalige Messung gehr natürlich am einfachsten
g(z) = z*X/S
Wenn du aber immer wieder Stichproben generierst, mußt du über eine Regressionanalyse eine passende Funktion ermitteln.
I.a. könnte man ja den Weg einschlagen:
g(h(A)) = f(A)
h(A) = g-1(f(A))
=> g-1(A) = h(f-1(A))

Problem dabei ist, daß f vermutlich keine Umkehrfunktion besitzt, weil sie eine Abblidung von R 20 auf R ist - h ist eine ebensolche Funktion und es ist offensichtlich, daß sie keine Umkehrfunktion besitzt.

Gruß Tyll

wertepaare als beispiel
hallo wolfgang,

ich geb dir mal ein paar wertepaare als beispiel:
der wert links ist der, den ich habe, der wert rechts ist der für den ich die formel bräuchte:

561 - 61
397 - 104
256 - 186
259 - 183
236 - 204
251 - 193
266 - 179
335 - 132
274 - 171
261 - 184
219 - 225
322 - 140
298 - 154

also wie komme ich auf eine berechnungsformel für die linken werte? und die sollte natürlich auch für neue werte in der linken spalte stimmen.

jetzt etwas klarer? hatte gestern leider noch keine wertepaare zur verfügung, darum die umständliche beschreibung.

grüße, wolfgang

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also
…X - Y

561 - 61
397 - 104
256 - 186
259 - 183
236 - 204
251 - 193
266 - 179
335 - 132
274 - 171
261 - 184
219 - 225
322 - 140
298 - 154

Eine Regressionsnanalyse ergibt:
Exponentielle Regression

y = 491,64935 * 0,99620084^x

Bestimmtheitsmaß = 0,99232528
Korrelationskoeff. = 0,99615525
Standardabweichung = 0,031785337

bzw.

Polynom-Regression

y = + 481,03083 - 1,4797797*x + 0,0013063398*x^2

Bestimmtheitsmaß = 0,99688834
Korrelationskoeff. = 0,99844296
Standardabweichung = 2,7081869

Gruß Tyll

Hallo,

Exponentielle Regression

y = 491,64935 * 0,99620084^x

Polynom-Regression

y = + 481,03083 - 1,4797797*x + 0,0013063398*x^2

Jetzt sollte man halt eine Theorie haben, welche Funktion man im vorgegebenen Fall verwenden kann. Dazu müßte man allerdings wissen, woher die Zahlenpaare stammen. Soweit es ein physikalisches Experiment war, hat sich oft schon ein kluger Kopf Gedanken darüber gemacht, was sinnvoll sein könnte.

Cu Rene