Moin Experten,
ich will die Umschaltzeiten von ein RSTP-L2 Netzwerk im Vergleich zu einem OSPF-L3 Netzwerk messen. Versuchsaufbau ist ganz simpel: zwei Switches mit zwei redundanten Verbindungen dazwischen. Einmal beide Strecken mit L2 konfiguriert, und einmal mit L3. Gemessen soll jeweils werden, wie lange es dauert bis der Datenverkehr wieder läuft wenn die aktive Verbindung gekappt wird.
Gibt es da nicht etwas exakteres als einen permanenten 1-Byte Ping laufen zu lassen und die Anzahl der Verlorenen abzuzählen? Irgendwie erscheint mir das zu hausbacken…
Ich brauche das für eine Management-Vorlage und da erntet man für Aussagen wie „naja, so um die 3 Sekunden im Tree gegen ca. 5 Sekunden mit OSPF“ eher hochgezogene Augenbrauen.
Gruß
Stefan
Gibt es da nicht etwas exakteres als einen permanenten 1-Byte
Ping laufen zu lassen und die Anzahl der Verlorenen
abzuzählen? Irgendwie erscheint mir das zu hausbacken…
Benutze ping auf Unixen und schau dir die Optionen an (ping -f -l ). Die tatsächlichen Latenzen noch genauer zu vermessen, wird mit reinen Clients wohl problematisch sein.
Moin,
Danke für Deine Antwort.
Ok, ein Floodping ginge auch mit Windows - wenn auch nicht mit dem „normalen“ ping-Befehl. Aber das muss doch noch professioneller gehen! Reine Clients müssen das gar nicht sein. Ich wäre sogar bereit für solche Messungen extra Hardware zu kaufen. Wie machen das denn die Profis?
Gruß
Stefan
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Wie machen das denn die Profis?
Die würden erst mal die Latenzen der Clients und die Ungenauigkeit der Messungen und der Zeitangaben bestimmen - was aber nur mit geeichten Geräten so Ecke Tektronix ginge.
Du willst _nicht_ wissen, was die Dinger so kosten…
http://www2.tek.com/modules/communications/index.php…