Umschuldung, Neufinanzierung, Raten zu hoch

Guten Tag,

ich habe eine Frage ins Forum bezüglich eines guten Freundes, der um Rat gebeten hatte.
Sachlage:

der Betreffende hat sein Haus finanziert und über eine Bausparkasse eine monatliche Rate von 400 € die ab 2001 und bis 2020 läuft. Wir reden von einer Summe von 50000 €, die bis dato bedient sind.

im November 2007 nahm er einen KFW Kredit über 50000€ in Anspruch um ein
Unternehmen zu gründen, dass aber nicht so funktioniert.

Hier sind in den ersten beiden Jahren nur Zinsen fällig, 280 € im Monat und ab November 2009 halbjährlich 3400€,in 16 Raten

Es ist abzusehen, dass er das Gewerbe abmelden muss. Grundschuld für KFW auf sein Haus. Dieses ist mit 120000€ geschätzt, doch in keinerlei Relation. In der heutigen Zeit, kann er froh sein, wenn er 70000€ dafür bekommt.

Frage:

Wie geht man in so einem Fall vor? Direkt mit der Bank sprechen? der Nachteil ist meiner Meinung, dass er damit „schlafende Hunde“ weckt, denn er hat bis dato alle Verbindlichkeiten bedient.

Kann er beide Kredite so umschulden, dass er zusammen auf etwa 500€ Ratenzahlung kommt. Er hat ab November eine Festanstellung, ist das eine Option für Verhandlungen mit der Bank?

Ich wäre dankbar für Ratschläge.

Hallo,

also in diesem Fall ist es absolut wichtig sich sofort mit der Bank in Verbindung zu setzen, bevor irgendwann die Raten zurückgehen und die Bank dann die Zwangsversteigerung einleitet. Mein Vorschlag wäre das Darlehen innerhalb der Bank umzuschulden, damit die Raten zu senken und der Bank eine teilweise Ratenstundung bis Oktober vorzuschlagen.
Da keine Bank gerne eine Zwangsversteigerung hat, wird sich diese i.d.R. darauf einlassen. Wichtig ist jedoch ein Konzept vorzulegen, aus dem die Bank sieht, das die weiteren Raten tragbar sind.

lg vom Chiemsee

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