habe mir vor 5 Jahren eine Wohnung gekauft. Hypothek 10 Jahre zu 7,05%
Zinsen. Zur Zeit ist der Zinssatz sehr niedrig. Bevor die mich bei der
Bank auslachen wollte ich einmal eure Meinung einholen. Kann man
überhaupt einen bestehenden Hypothekenkredit während der Laufzeit
in einen anderen umwandeln. Lohnt sich das angesichts der evtl.
anfallenden Vorfälligkeitenschädigungen ? Wer kann mir einen guten
Tipp geben ? Danke im voraus.
Gruß Peter
Uff. Wo hast Du denn vor 5 Jahren 7.05% gezahlt?
Vor 5 Jahren war der Zins auch schon unter 6%.
Hol Dir bei Ablauf der Laufzeit mal andere Angebote ein. Aber Vorsicht, Du muss die Hypothek ändern, das kostet nochmal.
Aber egal. Wie gesagt, bei Ablauf der Laufzeit. Umschulden wegen niedrigerer Zinsen ist völlig zwecklos. Die Bank berechnet als Vorfälligkeitsentschädigung genau den Barwert der Zinsdifferenz (also das was Du sparst) zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr. Schließlich haben die damit Aufwand. Also vergiss es.
Hallo,
danke erst einmal für die schnelle Antwort. Werd also versuchen in 5 Jahren ein günstigeren Kredit zu bekommen. 7,05% gabs bei der Sparkasse Herne, obwohl ich niemals das Gefühl hatte vernünftig behandelt zu werden. Musste sogar 6 Monate lang Bereitstellungszinsen zahlen.
Gruß Peter
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Hallo,
danke erst einmal für die schnelle Antwort. Werd also
versuchen in 5 Jahren ein günstigeren Kredit zu bekommen.
7,05% gabs bei der Sparkasse Herne, obwohl ich niemals das
Gefühl hatte vernünftig behandelt zu werden. Musste sogar 6
Monate lang Bereitstellungszinsen zahlen.
die Bereitstellungsprovision fällt an, wenn ein Kredit bereitgestellt, aber vom Kunden nicht abgerufen wird. Das liegt schlicht und einfach daran, daß für das Kreditinstitut Kapitalbindungskosten anfallen. D.h. das Eigenkapital der Bank, das für diesen Kredit gebraucht wird, ist in diesem Kredit gebunden (kann also anderweitig nicht genutzt werden) und kostet somit Geld, dem keine Zinserträge gegenüber stehen. Die Frage wäre hier, warum der Kredit bereitstand, aber nicht abgerufen wurde. Ein Fehler der Bank liegt hier nicht zwangsläufig vor. Ich habe auch einige Kunden, die es schick finden, Kreditlinien zu haben, die sie nicht brauchen. Das schaut sich eine Bank eine Zeitlang an und stellt den Kunden vor die Wahl, auf die Linie zu verzichten, diese endlich auszunutzen oder aber eben eine Bereitstellungsprovision zu bezahlen.
Ansonsten kannst Du ja trotzdem mal fragen, was sich das Institut an Vorfälligkeitsentschädigung vorstellt. Entscheiden, ob sich das für Dich rechnet, mußt Du dann selbst (kannst ja dann auch hier noch mal nachfragen). Im Zweifel wird es aber in der Tat so sein, daß Du praktisch die Zinsen für die restliche Vertragslaufzeit bezahlst und sich die Sache aus diesem Grunde nicht rechnet. Aber fragen kostet ja (noch) nichts, weder hier noch bei der Bank .