Hallo!
Angenommen, ein ausgelernter Bäckergeselle hat durch Drogenabhängigkeit seinen Arbeitsplatz verloren. Inzwischen eine stationäre Therapie regulär beendet, seit über einem Jahr clean. Die Therapieeinrichtung hat ihm bescheinigt, dass er möglichst nicht mehr nachts arbeiten soll. Zur Zeit Arbeit als Aushilfe in einem anderen Job tagsüber, was aber nur bis zum Frühjahr befristet ist.
Bestehen da Chancen auf eine Umschulung? Ich habe im Archiv einen Artikel gefunden, wo steht, man solle sich an den zuständigen Träger wenden, im Zweifelsfall bei der Agentur für Arbeit nachfragen. Der Artikel war über ein Jahr alt, ist das noch aktuell? Und was wird da erwartet, dass man schon eine genaue Vorstellung hat, was man machen will?
Noch ne Frage: Sucht man, wenn es denn bewilligt würde, auf eigene Faust einen Ausbildungsplatz?
Sorry, wenn die Fragen vielleicht sehr einfältig klingen, habe leider so gar keine Ahnung davon…
Im Voraus schon mal vielen Dank für Tips!
LG
elviretta
Hallo,
mein erster Gedanke tendiert hier mehr Richtung berufliche Rehabilitation, wenn die Tätigkeit als Bäcker aus gesundheitl. Gründen nicht mehr möglich ist.
Da sind die Ansprechpartner der Rentenversicherungsträger bzw. die Agentur für Arbeit.
Zweite Idee ist die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, falls man noch keine Ideen hat, welche Richtung die berufl. Zukunft haben soll.
Übrigens kann man unter http://infobub.arbeitsagentur.de/kurs/index.jsp schon mal schnuppern, was es für Möglichkeiten gibt.
Auf jedenfall sollte man nicht völlig unvorbereitet, also völig planlos bezüglich des neuen Berufs in eine entsprechende Beratung gehen.
Grüße, Anett