Wer sammelt wie ich nicht die teuren, extra zum Sammeln hergestellten Sachen wie Briefmarken, Bierdeckel, Zuckertüten, etc. etc. (der Gipfel des Schwachsinns : Ü-Ei Figuren),
sondern Alltäglichkeiten, die
einem eher selten begegnen
nix oder fast nix kosten
als Sammlung klasse aussehen
Bei mir sind es :
Kreisel (aber aus Holz müssen sie sein)
Einkaufszettel (Format, Papier, Stift, Handschrift, Inhalt,…)
Der Buchstabe R in allen Varianten
Datumsstempel (der Älteste beginnt 1948 !)
Taschenrechner mit Batterie und selbstleuchtender Anzeige
(wurden nur ~ zwischen 1970 und 1980 hergestellt)
ich sammle „Gebetszettel“, das sind diese aufklappbaren Kärtchen mit religiösem Bild außen (meistens wunderschöne alte biblische Motive) und meditativem Text innen, die an Feiertagen von fast jeder Gemeinde ausgeteilt werden.
Grüße, Allie.
Hallo,
ich habe mit den Jahren eine durchaus ansehnliche Sammlung Bierdeckel zusammengetragen, und das obwohl ich seit längerem nicht mehr aktiv sammle.
Es gibt ganz tolle mit blöden Sprüchen drauf: „Man reiche mir - ein XXX Bier“ oder ungeschlagen: „Prost Henninger - das schmeckt!“
Zettel sind allgemein gut, es gibt sie überall und in allen Formen, man muss sich nur einen „Typ“ aussuchen.
Ich kann z.B. handgeschriebene Mitteilungen von Leuten, die ich kenne, nicht wegwerfen, z.B. habe ich noch einen von meiner vor Langem verstorbenen Oma, auf dem sie mir ganz zittrig ihre neue Telefonnummer aufgeschrieben hat.
Hallo Jochen,
da kenne ich noch mehr Leute :o) ! Übrigens hebe ich wie die meisten jede Ansichts-, Geburtstags- und Weihnachtskarte auf, die mir irgendwer von irgendwo gesendet hat.
Das ideale Sammelobjekt darf es aber auch nicht zu oft geben oder einfach kaufbar sein, wenn man nur genug Geld hat.
Postkarten sind da schon verhängnisvoll, ein Sammler hat mal im Radio seine Adresse angegeben. In einer späteren Sendung bat er dann, man möge doch bitte aufhören, er ersticke schon in Postkarten.
Man muss es ja nicht gleich machen wie ein Freund von mir, der „sammelt“ Tapirfiguren und die Sammlung besteht schon seit vielen Jahren aus genau einem Stück, ist halt nicht so ein Sympathietier wie Igel, Eule, Ente, Frosch & Co.
Ok, gerade noch wollte ich fragen, was Kantenhocker sind. Da ich ja aber gern auch andere auf google verweise, habe ich schnell mal selbst nachgesehen und bin wieder ein bißchen schlauer! Nette Idee, ich sammle aber lieber alles, was mit Stoffen, Mode, Kleidern, Kostümen etc. zu tun hat. Wer also alte Zeitschriften, Bücher, Schnitte o. ä. rumliegen hat und so gar nicht weiß, was er damit anfangen soll… )
mir fällt gerade eine Seite zu dem Thema ein: http://www.sammellust.com
Dort werden wöchentlich ausgefallenen Privat-Sammlungen vorgestellt, die man bewerten kann.
Nein, Elefanten gibt es nicht umsonst - sammeln tue ich sie trotzdem. (c: Seit mir aber mal eine Wohnung beinahe geplatzt ist, unter der Menge, dürfen sie allerhöchstens 3 cm groß sein und nicht aus Kunststoff(!). Einzige Ausnahme bildet ein wunderschönes Exemplar aus Ebenholz, daß ich mal aus Südafrika bekommen habe sowie Ernst und Theodor, zwei Plüschtiere die auf meinem Bildschirm hocken (*wink* @ Dwight & Scrabz).
Elefanten sind klasse, ich habe gerade vorhin einen aus Holz 'rausgesucht, um ihn zu verschenken. In DER Größe habe ich ihn doppelt und eine Freundin war so begeistert, weil sie im Urlaub auf einem geritten ist. Meine bescheidene Holzelefantensammlung habe ich von Oma geerbt, die sie immer schön poliert hat. Stark finde ich deine Zusatzbedingung bezüglich Größe und Material. Im WDR gab es vor vielen Jahren mal ein Weihnachtspreisausschreiben. Die Zuhörer sollten selbstgemachte Sachen einschicken, die in eine Streichholzschachtel passen, einer baute sogar ein Radio…
Mit Inhalt ?
Die Flaschen kriegt man ja nicht allzuschnell leer und ewig halten tun sie auch nícht. Aber stimmt, das Design ist oft klasse, die beste Quelle wären da Asialäden. Ich habe vor langer Zeit mal die kleinen Tomatenmarkdosen gesammelt, aber leer. Es gibt ja auch die KRD-Sammler (KRD = Kaffeerahmdeckeli, es begann eben in der Schweiz…), für die aber auch schon Motivserien hergestellt werden, sie kaufen die Dosenmilchnäpfchen inzwischen palettenweise und in den Vereinszeitschriften gibt es Rezepte, was man mit dem Inhalt anfangen kann, ausser ihn wegzuschmeissen.
ja, der Inhalt bleibt drin. Meistens hole ich mir gleich zwei Flaschen von dem Zeug - one for the table, one for the label. Mit etwas Übung werden die Dinger auch recht schnell leer :o)
Bei der Haltbarkeit mache ich mir da auch wenig Gedanken; Hauptbestandteile sind meistens Chili und Essig. Da traut sich wahrscheinlich keine Bakterie ran.
Meine Ex-Freundin hat auch mal diese Kaffedeckelchen gesammelt. das kniffligste war immer, die Dinger abzubekommen ohne daß sie einreißen.
Verderben kann Chilisauce kaum, sie trennt sich aber ingendwann in einen Klumpen unten und Wasser oben.
Bei den Dosenmilchnäpfen gibt es ja zwei Typen, die, bei denen man den Deckel ganz abziehen kann und die, die zum Einreissen gebaut sind. Für die haben die Profis so ihre Tricks. Sie schneiden den ganzen Napf auf, lassen den Inhalt ablaufen und legen ihn in ein Glas, in dem Benzindampf wabert. Dadurch wird der Kleber, der die Folie hält, weich und alles geht leicht ab.
Es gibt ja zwei Sammlertypen, die weiblichen, die „was Schönes“ zum Angucken haben wollen und die männlichen, die Wert auf Vollständigkeit und Ordnung legen.
Ein Freund hatte entdeckt, das auf dem Boden von Underbergfläschchen immer geheimnisvolle Zahlen und Zeichen stehen und konnte es fortan nicht mehr lassen, die nach Hause zu tragen (sie liegen ja überall 'rum) und zu sortieren.
Auch auf der Unterseite von Waschbecken- und Wannenstöpseln stehen die interessantesten Sachen, bei mir z.B. Mc Alpine Code BP4 1 3/4 Es ist schon reichlich crazy, auf sowas zu achten, macht aber Spaß.