Umstieg von WinNT auf Win2000!

Hallo!

Ich möchte demnächst mal von WinNT auf Win2000 umsteigen. Ich habe eine 20 MB und eine 6.4 Festplatte, die folgendermaßen partitioniert sind (P / L = primäre / logische Partition):

Primary Master: WinNT
C 2000 MB P FAT 16
G 2000 MB P FAT 16 -> Austausch von Daten mit Linux
D 6000 MB L NTFS -> Programme
E 4000 MB L NTFS -> Daten
F 4763 MB L NTFS -> Daten

19563 MB

Secondary Master: RedHat Linux
3000 MB P Linux
128 MB L Linux-Swap
3372 MB P Test-OS

6400 MB

Also, ich habe mir das jetzt so vorgestellt:

  1. Linux-Platte ausbauen, da läuft gerade alles so schön und man weiß ja nie, was Win200 bei der Installation so überbügelt…

  2. Mit DOS-Diskette booten, format c:

  3. Da die Partitionierung so erhalten bleiben soll, beginne ich jetzt kommt die Installation. Kann ich mir mit Win2000 eine Boot-Diskette mit CDROM-Treiber erstellen, so daß ich dann gleich auf die CD zugreifen und davon installieren kann? Falls ja, wie?

  4. Linux-Platte wieder einbauen, Boot-Manager installieren, und fertig ist die Installation!

Nach der Installation müßten ja theoretisch meine Laufwerke D, E, F (NTFS) und G (FAT16) und die Daten darauf noch erhalten sein. Kann ich jetzt unter Win2000 meine FAT16 und NTFS-Partitionen ganz normal weiterbenutzen oder gibt es da Probleme? Falls ich auf NTFS5 umsteigen muß, kann ich es von Linux mit für Lese- und Schreibzugriff mounten?

Kann es irgendwelche Probleme mit meiner Hardware geben?

  • Pentium 500 MHz, 128 MB RAM
  • Soundkarte: ESS AudioDrive ES 1938/1941/1946
  • Netzwerkkarte: Realtek RTL8029 PCI, 10 MBit
  • Grafikkarte: ATI Technologies RAGE 128 GL AGP, Iiyama Vision Master 450
  • CDRW Traxdata 4424 PLUS
  • Scanner UMAX Astra 610P
  • HP LaserJet 1100
  • Logitech MouseMan Wheel

Vielen Dank schon mal für Eure Tips!

Grüße, Tanja

Hallo Tanja

  1. Linux-Platte ausbauen, da läuft gerade alles so schön und
    man weiß ja nie, was Win200 bei der Installation so
    überbügelt…

Jo, besser ist das…

  1. Mit DOS-Diskette booten, format c:

Oder während der Installation von W2K formatieren lassen.

  1. Da die Partitionierung so erhalten bleiben soll, beginne
    ich jetzt kommt die Installation. Kann ich mir mit Win2000
    eine Boot-Diskette mit CDROM-Treiber erstellen, so daß ich
    dann gleich auf die CD zugreifen und davon installieren kann?
    Falls ja, wie?

Es ist einfacher, wenn Du von der W2k CD bootest. Das sollte eigentlich bei deinem Rechner funktionieren.

  1. Linux-Platte wieder einbauen, Boot-Manager installieren,
    und fertig ist die Installation!

http://sdb.suse.de/sdb/de/html/chofman_win2kboot.html
Ist zwar SuSE hilft aber vielleicht bei auftauchenden Problemen.

Nach der Installation müßten ja theoretisch meine Laufwerke D,
E, F (NTFS) und G (FAT16) und die Daten darauf noch erhalten
sein. Kann ich jetzt unter Win2000 meine FAT16 und
NTFS-Partitionen ganz normal weiterbenutzen oder gibt es da
Probleme? Falls ich auf NTFS5 umsteigen muß, kann ich es von
Linux mit für Lese- und Schreibzugriff mounten?

Mit dem Zugriff auf die NTFS und FAT 16 Partitionen solltest Du keine Probleme bekommen, das ließt er alles.

Kann es irgendwelche Probleme mit meiner Hardware geben?

  • Pentium 500 MHz, 128 MB RAM
  • Soundkarte: ESS AudioDrive ES 1938/1941/1946
  • Netzwerkkarte: Realtek RTL8029 PCI, 10 MBit
  • Grafikkarte: ATI Technologies RAGE 128 GL AGP, Iiyama Vision
    Master 450
  • CDRW Traxdata 4424 PLUS
  • Scanner UMAX Astra 610P
  • HP LaserJet 1100
  • Logitech MouseMan Wheel

Falls Du dich evtl. für 'nen Update von NT entscheiden solltest, dann mußt Du erst die Logitech-Software (falls installiert) entfernen (siehe auch Logitech Homepage).
Ansonsten könnte es noch Probleme mit einem evtl. vorhandenen U/DMA Controller geben, die Du uns wegen fehlendem Motherboard verschwiegen hast. Bei mir hat W2k alles erkannt, auch irgendwelche komische Laptophardware.

Gruß
Martin

Hallo Martin!

Danke für Deine Antwort, dann kann ich ja beruhigt mal auf Win2000 umsteigen. Gibt es eigentlich Software, die unter WinNT, aber nicht unter Win2000 funktioniert? Wichtig wäre mir z. B., daß ich weiterhin DirectCD (UDF-Format) brennen kann und daß halt so die gängige Office-, Grafik- und Internetsoftware sowie Entwicklungsumgebungen (Java, VB, OO-Design) laufen.

Oder während der Installation von W2K formatieren lassen.
Es ist einfacher, wenn Du von der W2k CD bootest. Das sollte
eigentlich bei deinem Rechner funktionieren.

OK, ich wußte nicht, daß das geht. Ja, ich kann von meinem CD-Rom booten, das ist natürlich dann am einfachsten.

http://sdb.suse.de/sdb/de/html/chofman_win2kboot.html
Ist zwar SuSE hilft aber vielleicht bei auftauchenden
Problemen.

Das klappt schon, ich habe einen sehr guten Boot-Manager
-> System Commander (http://www.systemcommander.com)

Mit dem Zugriff auf die NTFS und FAT 16 Partitionen solltest
Du keine Probleme bekommen, das ließt er alles.

Hm, war es nicht bis vor kurzem so, daß Linux NTFS zwar lesen konnte, es aber teilweise noch Probleme mit dem Schreiben gibt? Muß ich da noch etwas installieren / Kernel neu kompilieren, damit das klappt? Bis jetzt habe ich immer nur die FAT16-Partitionen gemountet. Ist das NTFS von Win2000 eigentlich das gleiche Dateisystem wie das von WinNT oder eine Weiterentwicklung?

Falls Du dich evtl. für 'nen Update von NT entscheiden
solltest

Das kommt auf keinen Fall in Frage. Ich mache grundsätzlich keine Updates, sondern nur Neuinstallationen, dann habe ich nachher wenigstens ein „sauberes“ System und nicht den gleichen Murks wie vorher.

Ansonsten könnte es noch Probleme mit einem evtl.
vorhandenen U/DMA Controller geben, die Du uns wegen fehlendem :Motherboard verschwiegen

U/DMA Controller? Kann ich im BIOS sehen, ob ich das einen habe? Leider war bei meinem Rechner kein Handbuch zum Motherboard (VIA Chipset Mainboard) dabei, nur eine CD, die nicht sehr informativ ist.

Grüße, Tanja

Hallo Martin!

Danke für Deine Antwort, dann kann ich ja beruhigt mal auf
Win2000 umsteigen. Gibt es eigentlich Software, die unter
WinNT, aber nicht unter Win2000 funktioniert? Wichtig wäre mir
z. B., daß ich weiterhin DirectCD (UDF-Format) brennen kann
und daß halt so die gängige Office-, Grafik- und
Internetsoftware sowie Entwicklungsumgebungen (Java, VB,
OO-Design) laufen.

Läuft eigentlich ohne Probleme. Evtl mußt Du dir halt nen Update von Hersteller besorgen. Office (MS$), Grafik (Photoshop) und was ich sonst noch so alles brauche läuft einwandfrei.

Mit dem Zugriff auf die NTFS und FAT 16 Partitionen solltest
Du keine Probleme bekommen, das ließt er alles.

Hm, war es nicht bis vor kurzem so, daß Linux NTFS zwar lesen
konnte, es aber teilweise noch Probleme mit dem Schreiben
gibt? Muß ich da noch etwas installieren / Kernel neu
kompilieren, damit das klappt? Bis jetzt habe ich immer nur
die FAT16-Partitionen gemountet. Ist das NTFS von Win2000
eigentlich das gleiche Dateisystem wie das von WinNT oder eine
Weiterentwicklung?

Ähm, da hab ich was falsche verstanden. Ich meinte, dass W2K das natürlich lesen/schreiben kann. Linux kann IMHO NTFS nur lesen. Fat16/32 natürlich lesen und schreiben.
Das NTFS von W2k ist 'ne Weiterentwicklung, deshalb haben die es auch NTFS5 genannt. Soweit ich weiss soll man damit nun zusätzlich zum Schutz einzelner Verzeichnisse auch Daten verschlüsseln können, die dann nur vom Eigentümer gelesen werden können. Habe ich aber bisher noch nicht ausprobiert.

U/DMA Controller? Kann ich im BIOS sehen, ob ich das einen
habe? Leider war bei meinem Rechner kein Handbuch zum
Motherboard (VIA Chipset Mainboard) dabei, nur eine CD, die
nicht sehr informativ ist.

Dann haste wahrscheinlich auch keinen, da Du für NT auch Treiber benötigt hättest, die das System von Hause aus nicht mitbringt.
Sehen könntest Du es evtl. beim Booten, wenn da irgendwas steht von Promise IDE, oder er steht unter Systemsteuerung->SCSI (obwohl es kein SCSI-Controller ist).
Das einzige, was mir an W2k negativ aufgefallen ist, dass es bei mir nicht immer starten will und im Startvorgang einfach nochmal neu bootet. Aber das hab ich bisher nur bei meinem Rechner gesehen.

Gruß
Martin