Umstufung der schadstoffklasse durch anderen motor

Guten Tag erstmal.

Also mal angenommen man hat ein Auto das in die Schadstoffklasse Euro 1 eingestuft ist und es gibt keinerlei Umrüstmöglichkeiten um dieses Auto auf Euro 2 umzurüsten.
Ist es dann möglich, dass wenn man einen anderen Motor von einem Auto mit der Schadstoffklasse Euro 2 in dieses einbaut, dass man dann die Euro 2 erreicht? Auch wenn dieses ein komplett anderes Auto ist?
Theoretisch hängt es ja von dem Motor und der dazu passenden Abgas-Anlage ab.
Könnt ihr mir weiterhelfen?

Wäre echt klasse wenn ihr das wisst.

Vielen Dank schonmal

Wenn der Motor eingetragen wird bekommst du ja e neue Papiere, die Schadstoffklasse müsste dann eigentlich mitgeändert werden, bzw. dein Steuersatz. Aufwerten müsste gehen, schlechtere Abgasnorm als original bin ich mir nicht sicher.

Hallo,

ich überlege gerade, wie das dann mit dem Abgasgutachten aussieht.
Generell sollte das aber schon gehen. Ob es finanziell sinnvoll ist, ist eine andere Sache. Wenn man nicht gerade einen passenden Unfallwagen hat, von dem man die ganze Elektronik incl. Kabelbäume übernehmen kann, wird es vermutlich günstiger, ein anderes Auto zu kaufen.

Beste Grüße
Guido

Huhi…
Vorsicht, bevor Du einen Motor umbaust - lieber mal zur nächsten TÜV-Station fahren und nachfragen ob es dort dazu vielleicht schon Abgasgutachten gibt.

Denn ein Abgasgutachten wird dadurch generiert, dass eine bestimmte Fahrstrecke abgefahren wird, Dabei wird beschleunigt, gebremst, bestimmte Fahrgeschwindigkeiten erreicht. Dabei spielt der Fahrwiderstand eine große Rolle. Und im Fahrwiderstand ist der Luftwiderstand enthalten.

Jetzt übertreibe ich mal. Ein Motor, der in einem stromlinienförmigen leichtgewichtigem Fahrzeug mit ausgesprochen geringen Luftwiederstand, bringt bei dem Gutachten X g CO/km. Damit würde er dann in die Schadstoffklasse Y eingestuft werden. D.h. jetzt aber nicht, das der Motor Schadstoffklasse Y besitzt, sondern die Kombination mit dem Fahrzeug.

Schraubt man jetzt diesen Motor z.B. in eine Schrankwand aus Blei, dann wird dort nicht die Menge X, sondern n mal X herauskommen. Weil der Kleiderschrank einen deutlich höheren Fahrwiderstand als die Stomlinienförmige. Der Fahrzyklus ist aber für beide gleich. Wenn jetzt der Fahrwiderstand also höher ist, muss man auch mehr Gas geben um die gleiche Beschleunigung/Geschwindigkeit bei diesem Abgaszyklus zu erreichen. Damit steigt der Verbrauch und der CO-Gehalt in den Abgasen. Logisch oder?

Und dies ist das Problem. Wer kennt die CO-Produktion eines neuen Motors in einer alten Karosse. Ggf. gibt es da schon Vergleichsgutachten. Dann wird das eine Lachnummer.

Aber grundsätzlich sei gesagt, eine Motoränderung, die zu einer Verschlechterung der Abgase führt, wird nicht umgeschlüsselt. Besser immer, schlechter nimmer.

Ja ich habe nämlich bald TÜV und mein auto is nicht mehr das beste. und ich hab da ein geiles auto im blick falls meiner nicht mehr durchkommt. das kann man nicht auf euro2 umrüsten. das auto in das der motor rein soll wäre 200kg leichter als das auto aus dem der motor stammen soll. luftwiderstand kann ich nicht sagen. aber ich denke da sollte es keine probleme geben da man dass auto aus dem der motor stammen soll auch auf euro 3 umrüsten kann. also sollte man die euro2 locker erreichen. ich denke da gibt es keine verschlechterung. mich interessiert nur ob es rechtlich machbar ist. ob man das zugelassen bekommt und so weiter. und was man dann machen muss. neu anmelden oder was auch immer.
das finde ich interessant.

mfg