Hallo Fachleute!
Ich schicke vorweg, dass ich fast gar nichts vom Thema verstehe, bitte habt etwas Nachsicht. Die Werte hier sind im übrigen frei erfunden und dienen nur als Beispiel.
Nehmen wir an, ein Unternehmer X hat bislang eine Firma als GbR geführt und in Sachanlagen 150.000 Euro investiert. Nun möchte er gerne mit einem neuen Partner zusammen eine GmbH daraus machen. Es soll eine gleichberechtigte Partnerschaft werden. Der neue Partner P hat aber keine 150.000 Euro um das gleiche zu investieren. Sagen wir, P kann 50.000 Euro auftreiben, das ist mehr als die gesetzliche Mindesteinlage.
Könnte die GmbH so gegründet werden, dass X als Einlage 50.000 von den schon investierten 150.000 Euro angerechnet bekommt, P 50.000 einzahlt und die GmbH bei X quasi für die restlichen 100.000 Euro einen Kreditvertrag abschließt und das aus den laufenden Einnahmen der nächsten Jahre zurück zahlen muss?
Macht das Sinn? Ist das fair? (Ich mache mir Gedanken darüber, dass X ja dann aus den Gewinnen der GmbH ja 50% bekommen würde - mit dem Geld aber anteilig die Rückzahlung seines eigenen Kredits bezahlt. Oder denke ich da gerade paradox?)
Oder wie könnte man die GmbH-Gründung unter den Vorzeichen des Finanzbedarfs und der finanziellen Möglichkeiten von X und P sonst gestalten?
Danke für Eure Anmerkungen dazu. Ich nehme auch gerne Hinweise dazu entgegen, wer beruflich dazu fachlich kompetent beraten kann.
Pituffo