Umzug mit Katze?

Hallo,

ich will zwar noch nicht den Teufel an die Wand malen, aber mich schon mal im Voraus erkundigen: Und zwar kann es sein, dass ich in naher Zukunft die Uni wechseln muss und meine bald 4-jährige Hauskatze, die erst vor einem halben Jahr zu mir gekommen ist, würde ich natürlich gerne mitnehmen. Im Moment leben wir in einer 1-Zimmer-Wohnung mit Balkon.
Das Problem ist, dass ich dort so schnell keine passende Wohnung finden kann (1-Zi-Wohnungen scheint es dort nicht zu geben) und im Studentenwohnheim Tiere nicht erlaubt sind. Ich möchte aber trotzdem alles versuchen, damit sie nicht nochmal weggegeben wird. Jetzt habe ich folgende Fragen:

  1. Kann ich es der Katze zumuten, sie quer durch Deutschland in ein neues Heim zu transportieren (sobald ich denn eins finde) oder wäre es besser, sie hier in der Nähe an einen neuen Besitzer zu vermitteln? Was bedeutet weniger Stress bzw. was verkraftet sie besser?
  2. Hat jemand Erfahrung, wie schwer bzw. leicht es ist, WG-Partner zu finden, wenn man eine Katze mitbringt und zu welchen Problemen das eventuell führen könnte? (Mal abgesehen von den zerkratzten Tapeten…)

Vielen Dank schonmal im Voraus!
LG, Liz

Hi,

  1. Kann ich es der Katze zumuten, sie quer durch Deutschland
    in ein neues Heim zu transportieren (sobald ich denn eins
    finde) oder wäre es besser, sie hier in der Nähe an einen
    neuen Besitzer zu vermitteln? Was bedeutet weniger Stress bzw.
    was verkraftet sie besser?

Umzug ist kein wesentliches Problem, wenn Du beachtest, dass a) der Umzug selbst natürlich enormer Streß für das Tier ist - für die ein, zwei Tage also irgendwo anders unterbringen -, und b) das Tier eine Weile braucht, um sich an das neue Heim zu gewöhnen.

Es sei noch bemerkt, dass es imho eine ziemliche Zumutung für eine Katze ist, in einem winzi-1-Zimmer-Apartment leben zu müssen.

  1. Hat jemand Erfahrung, wie schwer bzw. leicht es ist,
    WG-Partner zu finden, wenn man eine Katze mitbringt und zu
    welchen Problemen das eventuell führen könnte? (Mal abgesehen
    von den zerkratzten Tapeten…)

Zerkratzte Tapeten, beschädigte Möbel, umgeschmissene Vasen sind Sachen, für die Du einen entsprechenden Geldbeutel brauchst (Du musst davon ausgehen, dass _jeder_ erwähnenswerte Schaden - zurecht - eingefordert wird!), der erhöhte Reinigungsaufwand durch Haare, mitgetragenes Katzenstreu etc. kommt noch dazu (warum sollen die anderen doppelt so oft putzen müssen wegen _Deiner_ Katze?).

Gruß,

M.

Hallo,

  1. Kann ich es der Katze zumuten, sie quer durch Deutschland
    in ein neues Heim zu transportieren (sobald ich denn eins
    finde) oder wäre es besser, sie hier in der Nähe an einen
    neuen Besitzer zu vermitteln? Was bedeutet weniger Stress bzw.
    was verkraftet sie besser?

Auf die andere Frage kann ich nicht antworten.
Darauf schon: Da es eine Hauskatze ist, ist sie sicher
sehr auf dich fixiert (wäre sie ein Freigänger oder
hätte sie Katzengesellschaft, wäre es wahrscheinlich etwas anders).
D.h. wenn du sie an jemand in der Umgebung abgibst,
muss sie sich ja an neue Umgebung UND neuen Menschen
gewöhnen.

Was die Fahrt betrifft: meine Katzen sind von Johannesburg nach
Harare mit umgezogen. Und quer über Saudi Arabien.
Null problemo.
Bei Freigängern sind 5km wahrscheinlich problematischer
als 500km.

Gruß
Elke

Hallo,

Es sei noch bemerkt, dass es imho eine ziemliche Zumutung für
eine Katze ist, in einem winzi-1-Zimmer-Apartment leben zu
müssen.

Wenn ich mir was größeres leisten könnte würd ichs sofort tun :wink: Die Katze hatte vorher auch nie mehr Platz, habe da einfach mal der Vorbesitzerin geglaubt, dass das kein Problem sei… Größer wär immer schöner, aber besser als Tierheim ist es allemal!

Zerkratzte Tapeten, beschädigte Möbel, umgeschmissene Vasen
sind Sachen, für die Du einen entsprechenden Geldbeutel
brauchst (Du musst davon ausgehen, dass _jeder_ erwähnenswerte
Schaden - zurecht - eingefordert wird!), der erhöhte
Reinigungsaufwand durch Haare, mitgetragenes Katzenstreu etc.
kommt noch dazu (warum sollen die anderen doppelt so oft
putzen müssen wegen _Deiner_ Katze?).

Trägt die Versicherung nicht eigentlich solche Kosten? Bei ner Haftpflicht ist die doch eigentlich mitversichert, oder?
Der Reinigungsaufwand… ach ja… das wär echt nicht schön, wenn ich die Klamotten der anderen auch noch mit ner Fusselrolle bearbeiten müsste, wo ichs bei meinen ja kaum schaffe!

LG, Liz

Hallo,

Es sei noch bemerkt, dass es imho eine ziemliche Zumutung für
eine Katze ist, in einem winzi-1-Zimmer-Apartment leben zu
müssen.

Wenn ich mir was größeres leisten könnte würd ichs sofort tun
:wink: Die Katze hatte vorher auch nie mehr Platz, habe da
einfach mal der Vorbesitzerin geglaubt, dass das kein Problem
sei… Größer wär immer schöner, aber besser als Tierheim ist
es allemal!

Naja. Kommt auf das Tierheim an. Egal, nu haste sie ja.

Zerkratzte Tapeten, beschädigte Möbel, umgeschmissene Vasen
sind Sachen, für die Du einen entsprechenden Geldbeutel
brauchst (Du musst davon ausgehen, dass _jeder_ erwähnenswerte
Schaden - zurecht - eingefordert wird!), der erhöhte
Reinigungsaufwand durch Haare, mitgetragenes Katzenstreu etc.
kommt noch dazu (warum sollen die anderen doppelt so oft
putzen müssen wegen _Deiner_ Katze?).

Trägt die Versicherung nicht eigentlich solche Kosten?
Bei ner Haftpflicht ist die doch eigentlich mitversichert, oder?

Grundsätzlich musst Du davon ausgehen, dass eine Versicherung möglichst wenig zahlen wird. Die arbeitet für sich und nicht für Dich. Gerade Haftpflichtversicherungen sind eigentlich ziemlich unverschämter Betrug - dann, wenn man sie bräuchte, zahlen sie aus irgendwelchen kleingedruckten Gründen nicht, und nach dem dritten oder vierten Mal schmeißen sie dich raus und Du kommst selbst bei anderen Versicherern nicht mehr unter.

Wenn Du also auf Nummer sicher gehen willst, schließ eine eigene Haftpflicht für Deinen Tiger ab, solltest Du in eine WG ziehen. Je nach Beoitragshöhe lohnt sich aber dann doch sogar das selber zahlen.

Der Reinigungsaufwand… ach ja… das wär echt nicht schön,
wenn ich die Klamotten der anderen auch noch mit ner
Fusselrolle bearbeiten müsste, wo ichs bei meinen ja kaum
schaffe!

Muss ja auch nicht sein, wie gesagt, vielleicht stört’s die nicht oder es gibt schon ne WG-Katze oder oder oder… Du musst lediglich damit rechnen, dass solche Probleme auf Dich zukommen _können_. Selbst, wenn es vorher heißt „Katze? Kein Problem!“.

Gruß,

M.

Hallo Liz,

lass Dich nicht entmutigen und nimm Deine Katze mit. Schau mal hier http://www.easywg.de/

Gruß

hi

Trägt die Versicherung nicht eigentlich solche Kosten? Bei ner
Haftpflicht ist die doch eigentlich mitversichert, oder?

Wenn du eine Tierhalterhaftpflicht hast : möglicherweise - lies deine Bedingungen mal durch WAS versichert ist …

wenn du eine Privathaftpflicht hast : NEIN

Gruß H.

Hallo,

Wenn du eine Tierhalterhaftpflicht hast : möglicherweise -
lies deine Bedingungen mal durch WAS versichert ist …

wenn du eine Privathaftpflicht hast : NEIN

bei den meisten Privathaftpflichtversicherungen sind Schäden durch die Haltung von Katzen mit abgedeckt. Ob das bei Wohngemeinschaften auch das Eigentum der Mitbewohner betrifft kann ich nicht sagen. Oft werden Schäden an der Mietsache ausgeschlossen (ob durch Katzen oder Menschen spielt da keine Rolle). Ansonsten steht Genaueres im Vertrag.

Gruß, Niels