Ich mache gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in München, überlege mir jedoch, für’s Studium nach Karlsruhe zu gehen, da die Uni dort für Wirtschaftsingenieurwesen einen sehr guten Ruf hat.
Meine Frage nun an alle Karlsruhe-Kenner:
Kann ein von Münchens riesigen Grünflächen, Biergärten und schnuckeligen Cafés verwöhnter Bald-Student auch in Karlsruhe glücklich werden? Mir ist schon klar, dass ihr mir das nicht pauschal beantworten könnt, aber wenn ihr mir so ein bisschen was über die Stadt und eure Einschätzung für mein Vorhaben sagt, wäre ich schon glücklich.
Weitere Informationsmöglichkeiten im Internet oder auch in Buchform würden mich ebenfalls interessieren.
Kann ein von Münchens riesigen Grünflächen, Biergärten und
schnuckeligen Cafés verwöhnter Bald-Student auch in Karlsruhe
glücklich werden?
Nun ja, ich denke, es gibt schlimmere Abstürze als den vonMünchen nach Karlsruhe.
München zählt sicherlich zu den schönsten deutschen Städten, allein schon die iergäretn im Sommer sind unbezahlbar, das sage ich als Berliner, der öters in ünchen war, neidlos.
Aber ich erinnere mich, dass ich Karlsruhe mit seinen auf das in der Mitte legende Schloss zulaufenden Straßen und der Rheinnähe auch durchaus schön fand! Ich war nur einmal in Karlsruhe, 1981 war’s, aber ich habe es in guter Erinnerung.
Gruß,
Branden
Bin zwar kein KA-Einwohner, aber öfters dort.
München ist in allem eine Nummer größer, teurer und schicker, aber auch KA hat einen hohen Freizeitwert und beste Infrastruktur. Grünflächen und Kneipen gibt es zur Genüge.
Du kannst jederzeit über den Rhein nach Frankreich, Du kannst in die Pfalz und der Schwarzwald liegt vor der Tür.
Vom Klima ist Karlsruhe auf jeden Fall privilegiert, es ist durchschnittlich wärmer und sonniger als in München.
Kann ein von Münchens riesigen Grünflächen, Biergärten und
schnuckeligen Cafés verwöhnter Bald-Student auch in Karlsruhe
glücklich werden?
Wenn Grünflächen, Biergärten und Cafés die einzigen Kriterien sind: Ja. Sowas gibt es auch in K’he. Ansonsten sollte klar sein, dass beide Städte von ihrer Größe, der Lage, dem kulturellen Angebot kaum zu vergleichen sind.
Ich habe zwei Jahre in Karlsruhe gelebt und mich privat sehr wohl und dank BGH in der Nachbarschaft sehr sicher gefühlt. Wohnung und Arbeitsplatz in der Innenstadt sorgten dafür, dass das Auto in der Garage blieb, denn alle Wege konnten zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden. Sowas ist bekanntlich in jeder Stadt von Vorteil - wenn man aufgrund der Größe bzw. Kleinheit einer Stadt zusätzlich auf den ÖPNV verzichten kann, aber umso mehr.
Für meine Ansprüche war die Zahl an Einkaufs-, kulturellen und gastronomischen Angeboten völlig ausreichend. Der Schlosspark ist nicht gerade mit dem Englischen Garten vergleichbar, dafür laufen dort aber auch weniger nackte Dödel rum, und man erfreut sich eher der Gaukler, Jongleure und der nervigen Schmalspureisenbahn, die Wochenende für Wochenende ihre Kreise durch den Park zieht.
Die Lage von Karlsruhe fand und finde ich wunderbar. Zehn Minuten bis in den nördlichen Schwarzwald, gut 30 Minuten bis an die französische Grenze, nach Heidelberg oder in die Pfalz, eine Stunde bis nach Straßburg. Auch der Weinfreund weiß kurze Einkaufswege in alle Himmelsrichtungen zu schätzen.