Umzugskosten vom Sozialamt

Hallo www’ler,

hier mal „kurz“ eine Problemschilderung:
Ich bekomme seit 3 Jahren Eingliederungshilfe und dementsprechend auch HLU vom Sozialamt. Nun ziehe ich demnächst um und habe auch schon eine Wohnung gefunden.

Jetzt kommt das Problem: normalerweise werden die Umzugskosten und auch die Ausstattung der Wohnung ja wohl vom Sozialamt getragen, sprich was mir fehlt (Stühle, Kühlschrank…). ABER: seit einem halben oder ganzen Jahr gibt es hier in Kiel die sogenannte „Beihilfepauschale“. Das ist ein Projekt, bei dem die Hilfeempfänger zusätzlich zum Regelsatz monatlich 60,- DM extra erhalten, die angespart werden sollen für größere Anschaffungen (soll die Eigenverantwortlichkeit stärken, eigentlich nicht schlecht). Dafür fallen die einmaligen Leistungen dann wohl weg.

Abgesehen davon, daß 60,- DM im Monat nicht gerade viel zum Ansparen sind: ich habe diese Beihilfepauschale bisher nicht bekommen, da ich nicht in den Personenkreis gehörte. Nun war ich beim Sozi und habe gesagt, ich bräuchte Umzugskosten, Kühlschrank und das ganze Gedöns. Antwort: dafür soll doch die Beihilfepauschale verwendet werden. Meine Antwort: Da ich diese Pauschale bisher nicht bekommen habe, wovon bitte soll ich das denn angespart haben? Die Antwort darauf lautete, daß man diese Problematik erstmal in der Arbeitsgruppe erläutern müsse.

Nun habe ich selbst Sozialpädagogik studiert (den ganzen Umstand, wieso als Studentin HLU zu erklären führt hier zu weit) und kenne mich einigermaßen aus. Das weiß auch die Sachbearbeiterin und aus meiner Akte geht hervor, daß ich im letzten Jahr ohne anwaltliche Unterstützung eine Klage gegens Sozialamt eingereicht hatte und die auch gewonnen hätte, wenn das Sozi nicht eingelenkt und seine Entscheidung revidiert hätte. Ich konnte richtig merken, wie sie immer pissiger wurde. Ich bin keineswegs eine, die das Sozi ausnehmen will, aber für mein Rechtsempfinden KANN niemand von mir verlangen, die Umzugskosten von einer Pauschale angespart zu haben, die ich nicht bekommen habe.

Hat hier jemand vielleicht Ahnung, wie das weitergehen könnte?

Danke,
Fabienne

hi, Fabienne,
Umzugskosten läuft immer über Einzelantrag, schrifltich,
Umz+üge werden nur bei Notwendigkeit bezahlt.Wenn du denen das beibringen kannst, läuft das auch und zwar mit 10000 Einzelposten, die du als Kosten geltend machen kannst vbis hin zum Frühstück für Hilfskräfte, hab ich auch schon mal für jemanden durchgezogen, Als Soz.päd. ist man ja Ämtern gegenüber n. Softi. diese Seite von dir muß umschlagen in Hartliner, wie willst du sonst später in deinem Beruf bestehn ß
grütze

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Hallo Fabienne,
hast du keine Freunde, die dir helfen können ? Wenn du nicht viele Möbel hast brauchst du ja auch keinen riesen Möbelwagen !
Kühlschränke und Möbel werden häufig ganz billig oder sogar geschenkt angeboten ! Du könntest ja auch selbst eine Kleinanzeige im örtlichen Anzeiger oder im Internet aufgeben, oder einfach einen Zettel im Supermarkt aufhängen! Für die Abholung könntest du ja wieder Freunde mobilisieren.
Und zum Dank bekochst du dann alle Helfer mit Spagetti und Tomatensoße, dazu Chianti vom Aldi, und zur Nachspeise Vanillepudding. Schmeckt allen und ist billig !
Gerade als Sozialhilfeempfängerin solltest du doch versuchen, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wenn es um dein eigenes Geld ginge, würdest du doch sicher auch möglichst sparsam damit umgehen.
Ich wünsche dir jedenfalls viele gute Freunde und fleißige Helfer für deinen Umzug !

Hallo Heidi,

ich bin wirklich keine Verschwenderin. Aber selbst so, wie ich den Umzug geplant habe, entstehen Kosten, z.B. für Farbe, um die Wohnung zu streichen, oder für einen Mietwagen für die Möbel. Natürlich bin ich als Sozi-Empfängerin sparsam, aber darum ging’s in meiner Frage ja wohl auch nicht.

Gruß,
Fabienne

Hi Aaron,

Umz+üge werden nur bei Notwendigkeit bezahlt.Wenn du denen das
beibringen kannst, läuft das auch und zwar mit 10000
Einzelposten, die du als Kosten geltend machen kannst vbis hin
zum Frühstück für Hilfskräfte, hab ich auch schon mal für
jemanden durchgezogen,

Na toll, darum geht’s mir aber gar nicht, ich will das Sozialamt nicht ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Ich will schlicht und einfach die nötigsten Sachen nicht von meinen eh’ nur 500,- DM im Monat bezahlen müssen.

Als Soz.päd. ist man ja Ämtern
gegenüber n. Softi.

Ach ja? Wer hat Dir diesen Senf denn erzählt?

diese Seite von dir muß umschlagen in
Hartliner, wie willst du sonst später in deinem Beruf bestehn

Wie ich in meinem Beruf bestehen werde, steht hier wohl kaum zur Debatte…

Gruß,
Fabienne

Hi, was willst du denn nun, willst du Beihilfen vom Sozi Amt oder nicht ? das ist ja dein Softi Problem, ja nicht das Sozi Amt ausnehmen oh gott ogott, aber irgendeine Beihilfe möchtes du doch, aber am besten nicht, oder wie ? Gegenüber dem Sozi Amt i s t man knallhart, oder sind die dir gegenüber auch so soft ogoott ogott ne aber auch.
Übrigens müßtest du als Fachfrau ja wissen ,daß die sowie so nur die nötigsten Sachen bezahlen uind wenn es auch 10000 kleine Einzelposten sind, die viell. 100 DM ausmachen.
Viel Glück in deinem weiteren sozialen Leben.
Tschüß

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hi, die Fabienne möchte wohl gleichzeitig beides

  1. Beihilfe vom Sozi Amt
  2. keine Beihilfe vom Sozi AMT
  3. IOst es eigentümlich ,daß eine Fachfrau, die vom Benehmen her auch beides ist, 1. keine Fachfrau, 2. doch ne Fachfrau,
    vom sozialen Leben irgendwie keine Ahnung hat.
    Ironie des Schicksals kann man es nennen
    Tschß Heike,

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Soviel Mist, wie hier schon geschrieben wurde, geht ja echt auf keine Kuhhaut mehr!! Und keiner hat wirklich etwas zum eigentlichen Problem gesagt, Super!

Fabienne, ich denke, dass dir hier auch keiner richtig weiterhelfen kann, es handelt sich ja wohl um eine regionale Besonderheit in Sachen Umzugskostenbeihilfe. Ganz generell würde ich aber mal sagen, dass es sich wohl derzeit um eine Übergangszeit handelt vom alten zu neuem Recht. Natürlich kann es da im Einzelfall zu Problemen kommen. Dass dein Fall noch in *einer Arbeitsgruppe* zur Sprache kommen soll, ist ja immerhin besser, als eine direkte Ablehnung.

Mit Sicherheit wird man dich nicht auf eine Pauschale verweisen, die du gar nicht bekommen hast! Wenn du vom Grund her Anspruch auf Umzugskosten hast, wirst du sie so oder so auch bekommen. Mach nochmal nachhaltig deinen Standpunkt gegenüber dem Sozialamt klar (am besten schriftlich).

Gruß
Jeanny

Hallo Jeanny,

vielen Dank, endlich mal jemand, der auf meine Frage eingeht und nicht altklug daher doziert oder von was völlig anderem redet.

Inzwischen habe ich noch ein zweites Mal mit der Sachbearbeiterin telefoniert. Die hat inzwischen aus der Akte wohl ersehen, daß ich im letzten Jahr diese Klage eingereicht hatte (soviel zum Thema Softimasche beim Amt) und daß ich einigermaßen Fachkenntnisse habe. Und plötzlich klang das alles ganz anders. Ich werde zwar nicht gerade das Catering für meine Helferlein bezahlt kriegen, aber die grundsätzlichen Kosten kann ich wohl kriegen. Und mehr wollte ich ja auch gar nicht :wink:

Lieben Gruß,
Fabienne

Tja, da würde es mich allerdings nicht wundern, wenn sie wirklich keinen hätte der ihr hilft…
Bei dem Ton, den die Gute am Leib hat…da hat wohl jemand tough mit unfreundlich verwechselt.