'Unabhängige' Finanzberater?

Hallo,

ich war bisher bei der DB und der Sparkasse zur Beratung. Heute hab ich einen Termin bei MLP. Und jeder erzählt mir etwas anderes. Dass die Banken nicht unabhängig sind ist klar, aber wie unabhängig ist ein so genannter „unabhängiger“ Finanzdienstleister? Sollte man also eher diesen Experten sein Geld anvertrauen oder doch dem Sachverstand der Bankleute?

Ratlose Grüße

Eva

Hallo,

auch unabhängig sind nicht alle die sich so schimpfen! MLP ist mit Sicherheit eine gute Wahl, auch wenn Ihre Kunden vornehmlich aus der besserverdienenden Schicht kommen -> Ärzte, RA, usw. Das bekannteste Beispiel und vielleicht amüsanteste ist der AWD. Ein Unternehmen was sich unabhängig schimpft, aber die Deutsche Bank zu ihren Anteilseignern zählen kann! Ebenso haben sie bis vor einiger Zeit in die Anlage von Aktien abgeraten - gehen dann aber selber an die Börse mit großen Werbeaktionen…

Am besten ist, du machst die Erfahrung selber und läßt dich von mehreren Gesellschaften und Banken beraten. Versuch es doch ruhig mal beim AWD, tecis, DVAG usw. Die Beratung ist doch eh kostenlos! Nur nix überstürzen.

Gruß
Jens

Hi Eva,

hier mein Standard-Link zu Fragen bezüglich MLP, AWD …

http://www.wolfgang-kynast.de/inhalt.htm#struktur

Ciao

Uwe

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Hallo Eva,

„unabhängig“ zu sein bedeutet doch keinesfalls schon „gut“ zu sein. Ich meine, ein Berater kann auch gut sein wenn er „abhängig“ ist. Und was ich täglich für Beratungsergebnisse von Sparkassen und Banken vorfinde, kann auch zu keiner eindeutigen Empfehlung führen. Wer nicht zum Klientel der „Vermögenskunden“ gehört ist nur bei einer Bank oder Sparkasse meist nicht sehr gut bedient. Dort steht sehr der reine Produktverkauf im Vordergrund.
Also teste mal einige Berater und wessen Lösungsweg Dir am ehesten einleuchtet dem gebe Dein Vertrauen, auch wenn es vielleicht die Sparkasse ist. Auch dort gibt es gute Leute.

Gruß
Boris

PS: Ich bin „abhängig“ und es tut mir nicht einmal Leid.

ich würde NIEMALS so etwas wichtiges wie geld anderen personen anvertrauen!!!
mach dich selber schlau, manage deine finaziellen dinge selbst, oder hast du zuviel geld, daß es dir zu unwichtig ist?
es ist auch nicht schwer zu lernen.
strubbel

Hi,

ich würde da einige kleiner Formulierungsänderungen vorschlagen:
Ich würde niemals bei etwas wichtigem wie Geld EINER anderen Person vertrauen.

Will sagen: Man höre sich die Infos von verschiedener Seite an, lerne dabei, und prüfe und vergleiche die Vorschläge mit eigenem Wissen und eigenen Vorstellungen.

Gruß
Christian

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Hallo,

ist doch eh alles kostenlos…

Eine alte Volksweisheit lautet: Was nichts kostet, taugt nichts.

Bei allen Produktverkäufern - egal ob Bank, Bausparkasse, Versicherung, MLP, DVAG, Tegis und wie die alle heißen, besteht doch die Gefahr, im Zweifel (kann auch heißen: bei leerem Konto) wird empfohlen, was mehr Provision bringt.

Die Adresse von Wolfgang kennst Du nun ja bereits. Auch gut sind die Seiten von Mihale Kronberger unter www.verbraucherschutz.wtal.de.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, hier insbesonders in den USA, ist reine Honorarberatung bei uns noch wenig verbreitet. Bei uns laufen dagegen hunderttausend „Feierabendverkäufer“ umher. Und der Banker bekommt sowieso meistens vorgeschrieben, was zu verkaufen ist.

Aktueller Artikel über Honorarberatung war dieser Tage in der Finacial Times.

Mein Spezialthema ist die unabhängige Honorarberaung für günstige Immobilienfinanzierungen.

Da kenne ich mich natürlich auch mit vielen sinvolen Anlagen (Tilgungsinstrument) gut aus.

FAIR MONEY hat dafür ein super Analyseprogramm. Wenn es also die in der Vergangenheit - langfristig gesehen - für den Kunden erfolgreichsten Aktienfonds sein sollen, oder eine der international erfolgreichen Kapitalalagegesellschaften (z.B. CMI oder Standard Life in der Form einer Kapitllebensversicherung) - dazu kann ich bzw. meine Partner - relativ - neutral beraten.

Ansonsten: empfehle in die div. Diskusionsforen zu schauen. Dort streiten sich „Experten“. Und es halten so viele dafür wie es Möglichkeiten gibt.

Viel Erfolg wünscht

Steffen Etze
www.rheinmain-fairmoney.de

Liebe Eva

Bevor Du Dir Gedanken machst, WEM Du Dein Geld anvertraust, solltest Du Dir Gedanken machen über das WIE!
Geldanlagen unterliegen stets einem magischen Dreieck aus „Rendiete“ „Sicherheit“ und „Verfügbarkeit“.
Nimm einen Bleistift und zeichne Dir doch einmal dieses Dreieck mit den Eckpunkten „R“ „S“ und „V“. Und dann nimm einen Pfennig und lege ihn hinein. Na? nicht so ganz leicht, oder?

Als nächstes ist die Frage nach dem „wieviel?“.
Wenn Deine Anlagesumme groß genug ist solltest Du sie splitten. Welchen Betrag benötigst Du kurzfristig. Und vergiss nicht, das mal eine Waschmaschine kaputt gehen kann. 6.000,- auf einem Spatbuch zu 2.5% sollten jederzeit verfügbar sein.

Darüberhinaus gilt das Magische Dreieck. Liegt Dein Pfennig genau auf der Ecke „S“ kommt das klassische Sparbuch mit fester Laufzeit in Frage. Bei „R“ Kannst Du auf das Geld verzichten, notfalls für längere Zeit. Wachstumsbrahchen - „Neuer Markt“ - wäre für Dich interessant. Aber sei Dir darüber im Klaren, das den Neue Markt keine Einbahnstraße in den Reichtum ist.
Sollte Dein Pfennig auf dem „L“ liegen gibt es interressante Geldmarktfonds oder Festgeld. gibts ab 30 Tage bein der Post zum Beispil.

So, Eva, wer soll nun Dein Favorit sein, „Sicherheit“ der als Klassiker daherkommt, ohne riskante Geschäfte, aber auch ohne Flexibilität? Oder „Rendiete“, der Dir schnelles Wachstum verspricht, sich aber auch irren kann, oder aber „Liquidität“ für den schnellen Sex ohne Gewinn und Schwangerschaft.

Nun musst Du entscheiden

viel Spaß dabei, Geert