unabkömmlich in der Firma - jetzt Bundeswehr?

Hallo,

angenommen, eine kleine Firma hat einen Azubi. Den haben die sich eigentlich „zugelegt“ und auch so angelernt, damit er jetzt voll ins Geschäft einsteigen kann. Es gibt einen Chef, eine Stundenkraft und eben diesen Azubi, der später voll als Arbeitskraft zu Verfügung stehen und auch mal den Chef verteten soll. Also, er soll der zweite Mann in der Firma werden.

Jetzt muss er zur Musterung und dann…? Was, wenn er eingezogen wird…?
Kann man da irgendwas schreiben? Eine Bescheinigung oder so, dass er in der Firma unabkömmlich ist?
Oder was kann man machen, damit er nicht zum Bund muss?

Hi,

Jetzt muss er zur Musterung und dann…? Was, wenn er eingezogen wird…?
Kann man da irgendwas schreiben? Eine Bescheinigung oder so, dass er in der Firma unabkömmlich ist?

Meines Wissens nicht. In dem Alter des Burschen muß man ja mit sowas rechnen. Abgesehen davon: Vor vielen Jahren wurde ich mal zu einer Wehrübung eingezogen. Da hat mein AG auch versucht, das zu verhindern --> Fehlanzeige. Begründung: Ich hätte ja auch mal krank werden können und dann hätte die Firma auch ohne mich auskommen müssen.

Oder was kann man machen, damit er nicht zum Bund muss?

Abwarten. Eine Musterung ist noch keine Einberufung, außerdem soll die Wehrpflicht ja sowieso demnächst ausgesetzt werden.

Gruß S

Hallo Maroni

Ich hatte diesen Fall selber vor ein paar Jahren. Wenn die Firma vor so einem Fall stünde, kann sie Folgendes tun: Sie schreibt einen Brief an das zuständige Kreiswehrersatzamt in dem steht, dass die Person, um die es geht (zu musternde Person), für das Unternehmen unabkömmlich ist. Dies nennt mann dann Unabkömmlichkeitserklärung. So weit ich das weiß, kann dies eine Firma für ein Jahr machen. Ob dann der Bedarf dieser Person bei der Bundeswehr überhaupt noch erforderlich ist - hmm … man weiß es nicht. Das wäre eine Möglichkeit, die ich kenne.

Und wenn alles nichts hilft, kann der Azubi ja immer noch Ersatzdienst machen, dauert zwar etwas länger, man braucht aber dafür nicht aus dem Beruf. Außerdem schadet ein bisschen soziales Engagement nicht.

Hallo,
… und eben diesen Azubi, der später voll als

Arbeitskraft zu Verfügung stehen und auch mal den Chef
verteten soll. Also, er soll der zweite Mann in der Firma
werden.

Sehr gut, der Azubi

Oder was kann man machen, damit er nicht zum Bund muss?

Heiraten!

Gruss vonsales