Hey Folks,
meine Frage ist eigentlich recht simpel. Es gibt ja verschiedenste Ursachen für Haarausfall, die sich jedoch allesamt in 2 Kathegorien einteilen lassen.
- Den Haarausfall, dem man gegenanwirken kann (psychosomatisch, falsches Shampoo, Kopfhautkrankheiten)
- Den Haarausfall, mit dem man sich abfinden muss
(erblich bedingter Haarausfall oder Allergie gegen die eigenen Haare)
Ich möchte nun Folgendes wissen: Gibt es Testmöglichkeiten, die DEFINITIV „prophezeien“ können, welches Schicksal die Haarpracht ereilen wird? Oder anders gefragt: Gibt es Labortests, bei denen im Genom abgelesen werden kann, ob man zu ERBLICH BEDINGTEM Haarausfall neigt?
P.S.: ich weiß, ich sollte einen Dermatologen bzw. Haarexperten zu Rate ziehen, aber ein solches Unterfangen ist leider jüngst auf der Kommunikationsebene gescheitert.
Nein, nur wahrscheinlich
Moin,
nein, das gibt es (noch) nicht weil es inzwischen zwar einige Regionen im Erbgut gibt die höchst wahrscheinlich als (mit)Auslöser wirken (zB. Chromosom 20;Chromosom 3…), wovon etliche auch über die Mutter weiter gegeben werden. Da aber bis jetzt noch nicht alle Auslöser und auch nicht alle Mechanismen bekannt sind kann es nicht ‚definitiv‘ vorausgesagt werden. Es könnten Wahrscheinlichkeiten angegeben werden. Und wenn bei dir einer der Abschnitte betroffen ist kann diese Wahrscheinlichkeit hoch sein.
Daher ist es Geld-sparender Papa und Opa und die Onkels anzuschauen und dann weiß man ungefähr genau soviel. (Ausserdem - was ist denn so schlimm an einer (halb)Glatze? Viele Frauen finden das sogar sexy
)
Zusatzfrage dazu
Tach,
wovon
etliche auch über die Mutter weiter gegeben werden.
Frage dazu.
Gibt es da eine Voraussage, ob Haarausfall über die männliche oder weibliche Linie vererbt wird, oder ist das auch statistisch?
Bei uns ist es nämlich so, daß meine Vorfahren soweit wir sehen können, auch im hohen Alter prächtig behaart waren, auf Seiten der Mutter aber alle Männer anfang der 20er mehr oder weniger kahlköpfig waren. Meine Jungs sagten letzens, daß sie es ätzend fänden, wenn sie einen Eierkopf wie der Opa kriegen würden.
Gandalf
Moin,
Bei uns ist es nämlich so, daß meine Vorfahren soweit wir
sehen können, auch im hohen Alter prächtig behaart waren, auf
Seiten der Mutter aber alle Männer anfang der 20er mehr oder
weniger kahlköpfig waren.
Da gabs mal was:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/99848/
CU
Axel
re
Danke für eure Antworten (ich hatte einige leichte Probleme mit dieseR Plattform, weshalb ich jetzt erst antworte).
Stammbaumtechnisch sieht’s bei mir eigentlich garnicht so schlecht aus. Fast alle näheren Blutsverwandten haben noch Haare (egal wie alt). Lediglich EINE unerfreuliche Ausnahme gibt es leider: Ein Ur-Großvater (der Vater meiner Oma mütterlicherseits) hatte schon Mitte zwanzig GARkeine Haare mehr.
Zur Frage, warum eine Glatze schlimm wäre: Mal abgesehen davon, dass ich meine lange Zottelmähne echt gerne mag, gibt es ein vehementes Problem mit meiner Kopfform. Ich habe eine ziemlich unschöne Delle im Schädel, da mir bei der Geburt fast der Kopf abgerissen wurde. Das ist zwar ne ziemlich coole Begründung, aber es wäre mir doch irgendwie lieber, wenn man mir den Knacks nicht sofort ansehen würde.
In jedem Fall ist meine Frage mit dem ersten Posting bereits kurz und prägnant beantwortet worden. Ich werde dennoch irgendwann mal einen Spezialisten aufsuchen, um abzuchecken ob sich gegen mein dünner werdendes Haar so garnichts machen lässt oder ob ich mich da nicht sogar in Hirngespinsten verhedder.